Pankreaskarzinom

Das duktale Adenokarzinom des Pankreas repräsentiert eine der aggressivsten Krebserkrankungen des Menschen und zeichnet sich unter anderem durch frühzeitige Metastasierung in die Leber und in die Lymphknoten aus. Die Behandlung ist in den meisten Fällen dadurch erschwert, dass der Tumor meistens erst sehr spät erkannt wird, so dass zum Zeitpunkt der Diagnose nur 10-20% der Patienten für eine operative Entfernung des Tumors in Frage kommen. Ein zusätzliches Problem in der Behandlung des Pankreaskarzinoms stellt die erhebliche Resistenz des Tumors gegenüber einer Strahlen- oder Chemotherapie dar. Auch immuntherapeutische Ansätze erbrachten bisher nicht den erhofften Erfolg, so dass derzeit versucht wird nicht nur die Immunantwort auf den Tumor zu steigern, sondern zusätzlich die immunsuppressiven Effekte des Tumorstromas zu verringern.

 

Die Forschungsschwerpunkte unserer Arbeitsgruppe liegen zum einen in der Untersuchung der in die Migration und Invasion von Pankreaskarzinomzellen involvierten Signalwege und Proteine und zum anderen in der Erforschung der molekularen Mechanismen, die an der Immunsuppression durch das Tumorstroma und somit an Tumor Immune Escape Mechanismen des Pankreaskarzinoms beteiligt sind, um mögliche pharmakologische Angriffspunkte zu identifizieren.

 

 

 

 

 

 

 

 
 
 
 

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