Opioidrezeptormodulation & Organperfusion/-funktion


Im Jahr 2004 wurde die Arbeitsgruppe mit der Zielsetzung gegründet, Effekte von Opioidrezeptor-modulationen (Antagonismus und/oder Agonismus) hinsichtlich Funktion und Perfusion verschiedener Organe zu evaluieren.
Das zuvor langjährig etablierte Tiermodell des „chronisch instrumentierten Hundes“ zur Evaluation des Einflusses verschiedener Substanzen und Anästhesieverfahren bezüglich ihres Einflusses auf myokardiales Stunning musste verlassen werden, da es hier in Münster in der Zentralen Tiereinrichtung laut Tierschutzbestimmungen nicht möglich war. Daher wurde eine umfassende Umorganisation des Labors inklusive aller technischen und operativen Gegebenheiten inklusive des Messplatzes notwendig und ein chronisches Schweinemodell implementiert.

Seither stehen Fragestellungen zum Thema Perfusion und Mikrozirkulation verschiedener Organe bzw. Organsysteme, insbesondere des Splanchnikusstromgebietes sowie der Funktion von Myokard und Niere am akut instrumentierten Schwein während und nach Einsatz der extrakorporalen Zirkulation im Zentrum der Forschungsbemühungen.

-  -Grosse Hartlage M, Theisen MM, Monteiro de Oliveira NP, Van Aken HK, Fobker M, Weber TP. κ-Opioid Receptor Antagonism Improves Recovery from Myocardial Stunning in Chronically Instrumented Dogs. Anesth Analg 2006; 103: 822-32.

-  -Theisen MM, Schlottmann S, August C, Herzog C, Theilmeier G, Maas M, Blumenstiel JM, Weber TP, Van Aken HK, Kaerlein KT. Detection and distribution of opioid peptide receptors in porcine myocardial tissue. Pharmacol Res. 2014; 84: 45-9.

 


Korrespondenz
Dr. med. Maike Große Hartlage
Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie
Universitätsklinikum Münster
Albert-Schweitzer-Campus 1, Gebäude A1, 48149 Münster

Telefon: 0251 / 83 47252
Fax:  0251 / 83  48667
E-Mail: maike.grossehartlage(at)ukmuenster(dot)de
 
 
 
 

Leiterin der Arbeitsgruppe

Dr. med.
Maike Große Hartlage
Oberärztin

maike.grossehartlage(at)­ukmuenster(dot)­de