Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde

Tumore im Kopf-Hals-Bereich können an der HNO-Klinik des UKM umfassend und auf höchstem Niveau behandelt werden. Die Behandlung von gutartigen und bösartigen HNO-Tumoren gehört zu den ausgewiesenen Schwerpunkten unserer Klinik. Der Schwerpunkt ist als Kopf-Hals-Tumor-Zentrum zertifiziert.

Individuelle Behandlungskonzepte

Zunehmende Erkenntnisse über die Grundeigenschaften von bösartigen Tumoren, aber auch Fortschritte in operativen und nicht-operativen Behandlungsmöglichkeiten machen es zwingend notwendig, ein auf den jeweiligen Patienten abgestimmtes individuelles Behandlungskonzept zu erstellen.Dies geschieht im Rahmen einer regelmäßigen Tumorkonferenz.

Aufgrund der oft weitreichenden Bedeutung einer Tumorerkrankung für das soziale Umfeld und die weitere Lebensführung binden wir direkt von Beginn an Psychoonkologen, Schlucktherapeuten, Ernährungsberater und Sozialarbeiter in die Therapie mit ein. In hierfür eingerichteten Fall- bzw. Patienten-spezifischen Besprechungen werden die Probleme, die sich aufgrund der geplanten Therapie hinsichtlich Sprechen, Schlucken, Ernährung, Arbeitsfähigkeit, Rente, Rehabilitationsmaßnahmen, häuslicher Versorgung, etc. ergeben, erörtert und Lösungsvorschläge erarbeitet (freitags, 13.30 – 14.30 Uhr).

An der HNO-Klinik am UKM Münster behandeln wir gutartige und bösartige Tumore des Kopf-Hals-Bereiches nach standardisierten Therpaiverfahren in interdisziplinären Behandlungsteams.

  • Plattenepithelkarzinom (Typische Lokalisationen sind Kelhkopf, Mund-Rachen-Region und Schlund)
  • Speicheldrüsentumore
  • Tumore in den Halslymphknoten
  • Tumore der Nase und der Nasennebenhöhlen
  • Tumore an der Schädelbasis 
  • Hauttumore der äußeren Haut im Gesicht oder am Ohr
  • gutartige Raumforderungen: Speicheldrüsentumore, Papillome, Akkustikusneurinome und Glomustumore

  • Tumorkonferenz
  • Laserchirurgie
  • Plastisch-rekonstruktive Verfahren
  • Neuro-Monitoring
  • Navigation

Ausführlichere Informationen zu den unterschiedlichen Therapieverfahren erhalten Sie auf der Seite "Behandlungsverfahren".

Nach der Behandlung einer bösartigen Erkrankung bieten wir unseren Patienten eine systematische Betreuung im Rahmen unserer Tumornachsorgesprechstunde an, um im Falle eines Rezidivs (Wiederauftreten der Erkrankung) frühzeitig therapeutische Maßnahmen ergreifen zu können.

Phase 1: Vorstellung in etwa 6-wöchigen Abständen, es werden insbesondere Funktionseinschränkungen nach der operativen Behandlung kontrolliert und ggf. behandelt.

Phase 2: Vorstellung alle zwei bis drei Monate über zwei bis drei Jahre; Ausschluss eines neuen Tumorwachstums in dem behandelten Bereich.

Phase 3: Vorstellung bis zum fünftem Jahr nach Tumorbehandlung; es wird neben der Kontrolle des ursprünglichen Tumorareals auch darauf geachtet, dass nicht an anderer Stelle ein Tumor wächst.

Nach Abschluss der fünfjährigen Tumornachsorge kann davon ausgegangen werden, dass kein erhöhtes Risiko mehr besteht, erneut an einem Kopf-Hals-Tumor in dem behandelten Bereich zu erkranken.

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Tumornachsorge

Sprechzeiten
Mo 8.00 - 16.00 Uhr

Ansprechpartner
Dr. med. Hendrik Berssenbrügge (persönlich ermächtigt)