Medizinische Klinik B für Gastroenterologie und Hepatologie

Sehr geehrte Patientinnen und Patienten,

mit der zunehmenden Ausbreitung des Corona-Virus SARS-CoV-2 sind wir gezwungen, unsere Kapazitäten in den Ambulanzen zu reduzieren. Wir möchten Sie bitten, dass Sie nur in dringenden Fällen bei uns in der Ambulanz vorstellig werden. Sollten Sie grippeartige Symptome (insbesondere Fieber und Husten) haben, kontaktieren Sie uns bitte zunächst telefonisch (T 0251 83-47661), so dass wir das weitere Prozedere abstimmen können, ohne die anderen Patienten zu gefährden.

Wir bitten um Verständnis.

Mund-Nasen-Schutz-Pflicht in allen Gebäuden des UKM

Bitte beachten Sie: Um unsere Patienten, Mitarbeitenden und Besucher vor einer Infektion zu schützen und die Ausbereitung von SARS-CoV2 einzudämmen, ist ab Montag (23.03.2020) in allen Gebäuden des UKM das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes erforderlich.

Dieser wird an den Eingängen der jeweiligen Gebäude zu Verfügung gestellt und muss sofort angelegt werden.

Das Betreten der Gebäude ist ohne Mund-Nasen-Schutz nicht gestattet.

Besucherstopp wegen SARS-CoV-2 (Coronavirus)

Ab sofort und bis auf Weiteres gilt am UKM wegen der Corona-Pandemie ein kompletter Besucherstopp. Damit folgt das UKM dem Erlass des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales in Düsseldorf, nach dem an allen Krankenhäusern des Landes ab sofort ein Betretungsverbot für Dritte besteht.

Dies gilt für das Zentralklinikum sowie alle externen Kliniken. Ambulanzen beschränken sich ab sofort auf Termine, bei denen ein Aufschub ein medizinisches Risiko für die Patienten bedeuten würde. Ausnahmen werden lediglich für die Geburtshilfe, die Pädiatrie, für die Palliativstationen sowie – nach Absprache mit den verantwortlichen Ärztinnen und Ärzten – für schwerstkranke Patienten zugelassen. Bitte beachten Sie außerdem: Der Zugang zum Zentralklinikum ist NUR über die Haupteingänge Ost und West auf Ebene 04 möglich.

Mehr Informationen

Hinweis zu unseren Ambulanzen und Sprechstunden

Auf Grund der aktuellen Coronasituation beschränken sich unsere Ambulanzen und Sprechstunden ab sofort auf Termine, bei denen ein Aufschub ein medizinisches Risiko für die Patienten bedeuten würde. Wenn Sie in den kommenden Tagen einen Termin in einer unserer Ambulanzen haben, melden Sie sich bitte vorab telefonisch bei der jeweils zuständigen Ambulanz, insbesondere wenn Sie

  • sich in den letzten 14 Tagen in einem der internationalen Risikogebiete oder in besonders betroffenen Gebieten in Deutschland aufgehalten haben (Auflistung siehe RKI)
  • oder Sie Kontakt zu einer Person hatten, für die ein gesicherter Nachweis einer Coronavirus-Infektion besteht
  • oder unter grippeähnlichen Symptomen leiden
  • oder positiv auf Coronavirus getestet wurden.

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besprechen mit Ihnen das weitere Vorgehen.

Kommen Sie bitte nicht in unsere Ambulanzen, wenn Sie unsicher sind, ob Sie von COVID19 betroffen sind.

 

Bitte beachten Sie außerdem: Der Zugang zum Zentralklinikum ist NUR über die Haupteingänge Ost und West auf Ebene 04 möglich.

Vielen Dank!

Endokrinologie

Wir behandeln alle Hormonerkrankungen und sämtliche Stoffwechselkrankheiten in unserer Ambulanz. Dazu zählen z. B. Erkrankungen der Schilddrüse, der Nebenschilddrüsen, der Nebennieren und der Hirnanhangsdrüse (Hypophyse).

Darüber hinaus gehören zu unserem Behandlungsspektrum Störungen der männlichen und der weiblichen Geschlechtshormone, sowie die gegengeschlechtliche Hormonbehandlung bei Patienten mit Geschlechtsidentitätsstörungen.

Auch Knochenstoffwechselerkrankungen wie z.B. Osteoporose, Morbus Paget, Phosphatdiabetes werden in unserer Sektion diagnostiziert und behandelt.

In enger Zusammenarbeit mit der Gastroenterologie, der Allgemeinchirurgie, der Radiologie/Nuklearmedizin und  der Onkologie werden Patienten mit neuroendokrinen Tumoren therapiert und betreut.

Ein besonderer Schwerpunkt unserer Ambulanz ist die seltene Stoffwechselerkrankung Lipodystrophie.

Diabetologie

Aufgrund der ansteigenden Anzahl von Patienten mit Diabetes  mellitus  ist diese die häufigste Stoffwechselerkrankung unserer Zeit.  In unserer Ambulanz behandeln wir  Patienten mit Diabetes mellitus Typ 1, Diabetes mellitus Typ 2, Schwangerschaftsdiabetes und  weiteren  Diabetesformen. Als Fachabteilung  sind wir darauf spezialisiert, modernste Verfahren bei der Diagnostik und Therapie  der verschiedenen Diabeteserkrankungen zum Einsatz zu bringen. 

Das Ziel ist eine Verbesserung des eigenen Therapie-Managements  und eine Verbesserung der Lebensqualität.  So beraten und schulen wir Patienten  durch Diabetes-und Ernährungsfachkräfte zu den Themen Diabetesgrundlagen, Ernährung, Selbstkontrolle und  Medikamententherapie.  Darüber hinaus setzen wir auch Insulinpumpen ein und verwenden moderne Glukose-Monitoring-Systeme (CGM/FGM). Die Fachabteilungen (z.B. Neurologie, Nephrologie, Kardiologie usw.) stehen uns zur Behandlung von Folgeerkrankungen  zur Seite. Bei stark übergewichtigen Diabetes-Patienten können endoskopische oder chirurgische Behandlungen wie Magenballon, Gastric sleeve ( Schlauchmagen ) oder Magenbypass  sinnvoll sein. Eine strukturierte  Vor- und Nachsorge mit individueller Betreuung wird dazu in unserer Abteilung angeboten. 

Ernährungsmedizin

Ein vielfach unterschätztes Gebiet innerhalb der Medizin ist die Ernährung der Patienten. Krankhafte oder durch Krankheit bedingte Unterversorgung mit Ernährung führt zu Untergewicht. Dies zieht weitere gesundheitliche Probleme nach sich und kann im Extremfall bis zum Tod durch Verhungern führen. Zu den ernährungsmedizinischen Maßnahmen, die wir in diesen Fällen ergreifen, gehören unter anderem die Optimierung der natürlichen Ernährung, die passagere künstliche Ernährung (Trinknahrung) und PEG-Sonden oder auch intravenöse Ernährung. Sämtliche Formen der enteralen (künstlichen Ernährung über Sonden) und parenteralen Ernährung (künstliche Ernährung über Infusionslösungen) werden bei uns von speziell ausgebildeten Fachkräften betreut.

Extremes Übergewicht ist ebenfalls gefährlich: Zwischen der sogenannten Adoposias und Diabetes besteht ein direkter Zusammenhang, so dass in manchen Fällen eine Magen–OP der einzige Weg zur Behandlung einer Diabetes–Erkrankung ist, um lebensbedrohliche Folgeerscheinungen dieser Stoffwechselkrankheit zu verhindern. So ist beispielsweise  Diabetes oft die unerkannte Grunderkrankung bei Schlaganfall. Die guten Prognosen für unsere Patienten, die sich einer Magen verkleinernden OP unterziehen, sind unter anderem der engen und guten Zusammenarbeit mit den Chirurgen am UKM gedankt.

Daneben gilt unsere ernährungsmedizinische Sorge tumorerkrankten Patienten, um einer Mangelernährung in Folge der strapaziösen Krebstherapie entgegen zu wirken.

Patientenvorstellung

Ihr behandelnder Arzt (z.B. Internist, Facharzt für Allgemeinmedizin) oder niedergelassener Endokrinologe, Diabetologe kann Sie in unsere Hochschulambulanz überweisen. Insbesondere bei der ersten Vorstellung sind folgende Informationen zur Erarbeitung eines kompetenten Behandlungsvorschlags sehr hilfreich:

  • aktuelle Laborbefunde (je nach Fragestellung)
  • Vorbefunde (z.B. Sonographie, Szintigraphie, MRT- oder CT-Befunde, Histologie)
  • Aktuelle Überweisung mit konkreter Fragestellung Ihres behandelnden Arztes

Team

Dr. med. Elena Vorona

Oberärztin

Fachärztin für Innere Medizin, Endokrinologie, Diabetologie, Andrologie

Dr. med. Reinhold Gellner

Oberarzt

Facharzt für Innere Medizin, Endokrinologie, Diabetologie, Ernährungsmedizin DAEM/DGEM®

Priv.-Doz. Dr. med. Anna Hüsing-Kabar

Funktionsoberärztin

Fachärztin für Innere Medizin und Ernährungsmedizin DAEM/DGEM®

Dr. med. Miriam Maschmeier

ärztliche Weiterbildungsassistentin Endokrinologie

Fachärztin für Innere Medizin

Katharina Bohlen  

Diätassistentin, Clinical Nutrition B. Sc. , Diabetesberaterin DDG

Mechthild Segna   

Diabetesberaterin DDG, Gesundheits- und Krankenpflegerin

Ernährungsassistentin für künstliche Ernährung DGE

Birte Janning         

Medizinische Fachangestellte,  Medizinisch technische Assistentin f. Labormedizin (MTLA),

Diabetesassistentin DDG

Diana Haarstick    

Medizinische Fachangestellte

Madeleine Aschhoff

Diätassistentin, Clinical Nutrition B.Sc.

Marie Lorsbach

Gesundheits- und Krankenpflegerin

Clinical nutrition B. Sc.

Frau Carolin Höckelmann

B.Sc. Pflege)

Studienkoordinatorin in der Ernährungsmedizin

 

 
 
 
 

Wir sind für Sie da

Hier erhalten Sie weitere Informationen und können einen Termin in unserer Ambulanz vereinbaren: 

Terminvereinbarung Endokrinologie und Diabetologie: 

T +49 251 83-47974 (Terminvergabe)
F +49 (0)251 / 83-49542

Terminvereinbarung Ernährungsmedizin: 

T +49 251 83-44854 (Terminvergabe)
F +49 251 / 83-49542

Ihr Weg zu uns

Universitätsklinikum Münster
Medizinische Klinik B
Ambulanz für Endokrinologie, Diabetologie und Ernährungsmedizin                                                                                                                                                                                                                              Zentralklinikum, Ebene 05 Ost; Leitstelle Ost
Albert-Schweitzer-Str. 33
48149 Münster

Mitgliedschaften

Wir sind Mitglied der folgenden Institutionen:

-DGEM

-ESPEN

-BDI