Klinik für Neurologie mit Institut für Translationale Neurologie

Epilepsien

In der Klinik für Neurologie mit Institut für Translationale Neurologie - Epileptologie bieten wir in Zusammenarbeit mit der Klinik für Neurochirurgie, dem Institut für Radiologie, der Klinik für Nuklearmedizin und dem Institut für Biomagnetismus umfassende Möglichkeiten der Diagnostik auf dem neuesten wissenschaftlichen Stand an. Die sogenannte „prächirurgische Diagnostik“ dient dazu zu klären, ob eine epilepsiechirurgische Behandlung möglich und sinnvoll ist. Die Ergebnisse werden in regelmäßigen Fallkonferenzen mit den Kollegen der Klinik für Neurochirurgie besprochen und ein gemeinsamer Therapievorschlag erarbeitet. Epilepsiechirurgische Eingriffe können dann in der Klinik für Neurochirurgie des UKM unter Leitung von Univ.-Prof. Dr. med. Walter Stummer durchgeführt werden. Für diejenigen Betroffenen, bei denen eine Operation nicht möglich ist, bieten wir auch ergänzende Therapieverfahren (Vagusnervstimulation, tiefe Hirnstimulation) an.

Schon seit vielen Jahren besteht an der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des UKM ein pädiatrisches Epilepsiezentrum, mit dem wir eng zusammenarbeiten. Junge Erwachsene, die bisher in der Kinderklinik behandelt wurden, können im Epilepsiezentrum für Erwachsene nahtlos weiter betreut werden.

Unsere Schwerpunkte sind:

  • Ursachenklärung bei Menschen mit neu aufgetretenen Anfällen
  • Diagnostische Einordnung von bisher unklaren anfallsartigen Störungen
  • Beratung zu besonderen Fragestellungen wie Schwangerschaft, Fahrtauglichkeit, Berufseignung
  • Stationäre medikamentöse Behandlung von Menschen mit schwer behandelbaren Epilepsien
  • Klärung operativer und anderer nicht-medikamentöser Behandlungsmöglichkeiten
  • Implantation von Vagusnerv- und Tiefenhirn-Stimulatoren inkl. langfristige Nachbehandlung

Unsere Ambulanz befindet sich im Zentralklinikum, Albert-Schweitzer-Campus 1, Turm West, Ebene 05.

Weitere Informationen zur Epilepsieambulanz finden Sie hier.

Auf unseren Stationen 14 A und B Ost werden Sie von qualifizierten Ärzten und von geschultem Pflegepersonal betreut. PatientInnen, die zu einer stationären Behandlung zu uns kommen, werden direkt auf der Station in Empfang genommen.
Weitere Informationen zum stationären Aufenthalt finden Sie hier.

Sollte es sich nach der ambulanten Vorstellung als sinnvoll erweisen, dass eine weiterführende Diagnostik durchgeführt wird, besteht die Möglichkeit eines stationären oder teilstationären Aufenthaltes auf unserer neurologischen Tagesklinik. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Zehn bis zwangzig Prozent aller Menschen erleiden irgendwann in ihrem Leben einen epileptischen Anfall, fast fünf Prozent erkranken irgendwann in ihrem Leben an Epilepsie. In jedem Fall ist es wichtig, die Ursache(n) zu klären. Neben einer geeigneten Therapie ist es dann vor allem wichtig, dass Betroffene die Auswirkungen der Erkrankung auf ihr tägliches Leben verstehen. Dazu soll dieser kleine Leitfaden einen Beitrag leisten. Weiter . . .

 
 
 
 

Leitung

Sven Meuth

Univ.-Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Sven Meuth
Direktor des Instituts für Translationale Neurologie
Stv. Direktor der Klinik für Neurologie
 

Dr. med. Gabriel Möddel
Oberarzt

So erreichen Sie uns


Montag-Freitag
von 8:00-15:30 Uhr
Bettina Reinhardt, T+49 (0)251 -  83-4 80 16

Wenn Sie zu einem ambulanten Termin in der Klinik erscheinen, dann melden Sie sich bitte zuerst an der Leitstelle 05 West im Zentralklinikum.
Bitte bringen Sie eine Überweisung von Ihrem Haus- oder Facharzt sowie alle Ihre Unterlagen (z. B. MRT-Bilder) mit.