Klinik für Urologie und Kinderurologie

Hinweis zu unseren Ambulanzen und Sprechstunden

Liebe Patientin, lieber Patient,

wenn Sie in den kommenden Tagen einen Termin in einer unserer Ambulanzen haben, melden Sie sich bitte vorab, wenn

- bei Ihnen folgende Symptome bestehen: Fieber, Halsschmerzen und/oder Schluckstörungen, Husten, Atemnot, Geschmacks- oder Geruchsverlust, allgemeine Abgeschlagenheit und/oder Leistungsverlust, soweit nicht durch eine bestehende Vorerkrankung erklärbar, Magen-Darm-Symptome, starken Schnupfen

- Sie Kontakt zu einer SARS-CoV-2 positiven Person hatten

- oder positiv auf Coronavirus getestet wurden.

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besprechen mit Ihnen das weitere Vorgehen.

Kommen Sie bitte nicht in unsere Ambulanzen, wenn Sie unsicher sind, ob Sie von COVID19 betroffen sind.


Vielen Dank!

Die öffentliche Teststelle der Münsterschen Haus- und Fachärzte (Medis Münster) am UKM hat den Betrieb zum 30.06.2021 eingestellt. Derzeit werden auf dem Gelände keine öffentlichen Testungen mehr durchgeführt. Personen mit Corona-verdächtigen Symptomen, fraglichem Kontakt zu Corona-Infizierten oder roter App-Warnung sowie Reiserückkehrer oder Lehrer:innen/Erzieher:innen wenden sich an den Hausarzt oder erfragen unter T 116117 die jeweils zuständige Teststelle und deren Öffnungszeiten. Alternativ hat die Stadt Münster eine Liste mit allen Teststellen in Münster zusammengestellt.

Die Teststelle des UKM, an der ausschließlich Patient:innen sowie stationär aufgenommene Begleitpersonen getestet werden, bleibt geöffnet.

Bitte beachten Sie: Um unsere Patienten, Mitarbeitenden und Besucher vor einer Infektion zu schützen und die Ausbereitung von SARS-CoV2 einzudämmen, ist in allen Gebäuden des UKM das Tragen einer medizinischen Maske (OP-Maske oder FFP2-Maske) erforderlich. Die bisher genutzen Stoffmasken können nicht mehr verwendet werden. Achtung: Auch FFP-Masken mit Ausatemventil sind nicht erlaubt.

Für den Besuch des UKM dürfen Sie Ihre eigenen, privaten Masken nutzen. Sollten Sie keine Maske dabei haben, stellen wir Ihnen für Dauer ihres Aufenthaltes im Klinikum an der jeweiligen Pforte einen geeigneten Schutz zur Verfügung.

Das Betreten der Gebäude ist ohne medizinische Maske nicht gestattet.

Der Schutz unserer Patientinnen und Patienten, unserer Mitarbeitenden und auch Ihr Schutz stehen für uns an erster Stelle.

Um dem Recht der Patientinnen und Patienten auf soziale Kontakte nachzukommen, passt das UKM seine Besucherregelung an: Ab dem 28. Juni 2021 darf jeder Patient pro Tag für eine Stunde einen geimpften, genesenen oder negativ getesteten Besucher empfangen. Dies gilt ab dem ersten Aufenthaltstag. Besonders gefährdete Bereiche können abweichende Regelungen erlassen. Die einstündigen Besuche sind möglich in der Zeit von 8 bis 19 Uhr. Um die Rückverfolgbarkeit gewährleisten zu können, benötigen Besucher eine Zutrittsberechtigung, die durch das Ärztliche Personal auf der jeweiligen Station ausgestellt wird.

Bitte beachten Sie: Besucher dürfen grundsätzlich keine Symptome einer möglichen COVID-19-Erkrankung haben.

Liegen eine Zutrittsberechtigung und Symptomfreiheit vor, müssen Besucherinnen und Besucher folgende Nachweise vorlegen:

- einen tagesaktuellen negativen Corona-Schnelltest oder PCR-Befund

ODER

- bei kompletter Impfung: Nachweis einer vor mindestens 14 Tagen abgeschlossenen vollständigen Impfung (zweimalige Impfung) gegen COVID-19 mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff  (Nachweis durch Impfausweis oder Impfbescheinigung). Als komplett geimpft gelten auch Personen mit durchgemachter COVID-19-Erkrankung mit Nachweis eines positiven Testergebnisses (Nukleinsäurenachweis wie PCR, PoC-PCR oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik) in Verbindung mit dem Nachweis einer nach der Erkrankung erfolgten und mindestens 14 Tage zurückliegenden Impfung gegen COVID-19 mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff. (Nachweis durch positiven PCR-Test + Impfausweis bzw. Impfbescheinigung)

- bei von COVID-19 genesenen Personen: Nachweis hinsichtlich des Vorliegens einer vorherigen Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 durch ein positiven Testergebnis (Nukleinsäurenachweis wie PCR, PoC-PCR oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik), welches mindestens 28 Tage sowie maximal 6 Monate zurückliegt. (Nachweis durch positiven PCR-Test)

Bitte beachten Sie: Diese Regelung gilt aktuell nur für Besucher, nicht für Patienten.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Liebe Patientinnen und Patienten,

wir bitten Sie, bei akuten Erkrankungen und Beschwerden in jedem Fall unsere Ambulanzen zu kontaktieren. Zögern Sie trotz der Beschränkungen die Begutachtung durch unser ärztliches Personal und die damit verbundene Behandlung nicht hinaus, damit sich Ihr Gesundheitszustand nicht verschlimmert. Sie brauchen keine Befürchtungen haben: Unsere Ambulanz-Teams helfen Ihnen bei Ihren Fragen gerne weiter und finden eine Lösung. Für alle Notfälle gilt: Suchen Sie sofort eine Notaufnahme auf oder alarmieren Sie die 112.

Wir haben aktuelle Informationen zum SARS-CoV-2 (Corona) auf einer Informationsseite zusammengetragen.

Bei etwa 9500 Männern und 5500 Frauen wird pro Jahr neu ein Nierentumore diagnostiziert. Im Gegensatz zu früher werden Nierentumore heute meist als Zufallsbefunde im Rahmen von Ultraschalluntersuchungen oder Computertomographien entdeckt. In frühen Stadien sind Nierentumore gut behandelbar und die Patienten meist vollständig heilbar. Aber auch in fortgeschrittenen Erkrankungsstadien haben sich die Behandlungsmöglichkeiten in den letzten Jahren deutlich verbessert. Die Tumore können gezielt, entsprechend ihrer genetischen Veränderungen behandelt werden. Auch moderne Immuntherapien kommen zum Einsatz. Die Prognose der Patienten hat sich dadurch deutlich verbessert, die Verträglichkeit der Therapien ebenso.

Die Klinik für Urologie und Kinderurologie am UKM hat einen der größten onkologischen Schwerpunkte für Nierentumore etabliert mit dem Ziel einer optimalen und gewebeschonenden Behandlung der betroffenen Patienten und Patientinnen. Die Fälle werden im Rahmen der wöchentlich stattfindenden Tumorkonferenz des Westdeutschen Tumorzentrums WTZ, Standort Münster, vorgestellt und interdisziplinär, d. h. mit Kollegen aus Radiologie, Nuklearmedizin, Strahlentherapie etc., besprochen. Im Anschluss wird eine Empfehlung und ein Behandlungskonzept festgelegt. Für unsere Patientinnen und Patienten wurde eine Spezial-Sprechstunde eingerichtet. Bitte wenden Sie sich gerne mit Ihren Fragen an unsere Oberärztin Frau Prof.Dr. med. Laura-Maria Krabbe.

Operationen an der Niere werden im Universitätsklinikum Münster mit Hilfe des da Vinci®-Operationssystems technisch hochmodern und schonend durchgeführt. Das Verfahren in sog. „Schlüsselloch-Technik" wird mit sehr guten Ergebnissen auch bei komplexen Nierenerkrankungen angewendet. Die große Bewegungsfreiheit der Mikroinstrumente mit feinster Übersetzung sowie die herausragende Bildqualität durch dreidimensionale Optikübertragung führen zu exzellenten funktionellen und (bei Tumorerkrankungen) onkologischen Ergebnissen bei maximaler Patientensicherheit. So kann z. B. bei der organerhaltenden Nierentumorentfernung der Tumor optimal visualisiert und komplett entfernt werden. Das verbleibende, gesunde Nierengewebe kann dadurch sicher geschont werden.

Der Schwerpunkt Nierentumoren am UKM bietet Ihnen:

  • optimale bildgebende Diagnostik vor Ort, auch als Zweitmeinung
  • endoskopische Diagnostik, bei Verdacht auf Vorliegen eines Nierenbeckentumors 
  • zielgerichtete Biopsien bei der Beurteilung von Bösartigkeit von Nierentumoren oder Metastasenbildung
  • schonende Entfernung von lokalisierten Tumoren, möglichst unter Erhalt der Niere
  • Einsatz der da Vinci®-Operationstechnik (trans- oder retroperitoneal)
  • intraoperativer Ultraschall zwecks exakter Darstellung der Tumorgrenzen mit dem Ziel der Schonung von gesundem Nierengewebe
  • Entfernung von großen Tumoren (wie z.B. Einwachsen in die große Hohlvene) unter Einsatz eines interdisziplinären Teams bestehend aus Urologen, Gefäß- und ggf. Herzchirurgie
  • Sollten sich bereits Metastasen gebildet haben, steht Ihnen unser Uro-Onkogie-Team zur Seite und berät Sie zum optimalen Behandlungsplan.
  • Die Studienzentrale steht im engen Austausch mit unserem Uro-Onkologie-Team und kann für in Frage kommende Patienten ggf. auch Studienteilnahmen vermitteln. 
  • Auch die Forschung kommt nicht zu kurz: Unser Forschungslabor beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit nachweisbaren Tumorbestandteilen und der Charakterisierung tumorspezifischer Veränderungen, um nach Möglichkeit jedem Patienten eine maßgeschneiderte Therapie anbieten zu können
 
 
 
 

Ansprechpartnerin

Prof. Dr. med. Laura-Maria Krabbe
Oberärztin der Klinik für Urologie und Kinderurologie
Leitung des Nierentumorzentrums und des Bereichs Personal
E +49 (0)251 - 83-47442
F +49 (0)251 - 83-48348