Klinik für Vaskuläre und Endovaskuläre Chirurgie

Magnetresonanztomographie


Die Magnetresonanztomographie nutzt elektromagnetische Felder zur Erzeugung hochauflösender Schnittbilder des menschlichen Körpers. Es lassen sich so u.a. auch die Blutgefäße ohne Eingriff in den Körper darstellen. Durch technische Entwicklungen ist es nicht nur möglich, die Anatomie von Gewebe darzustellen, sondern auch deren Funktion und den Stoffwechsel. Im Gegensatz zum Röntgen und CT ermöglicht das MRT eine sehr gute Wiedergabe von wasserhaltigem Gewebe (sog. Weichteilkontrast) und ist daher das beste Verfahren bei einer Vielzahl von Erkrankungen. Bei der MRT ist der Patient keiner Strahlung ausgesetzt, so dass auch Untersuchungen bei Kindern und Schwangeren ohne größeres Risiko möglich sind. Unter bestimmten Umständen erfordert auch die Magnetresonanztomographie die Gabe eines in der Regel gut verträglichen Kontrastmittels (durch Injektion in eine Armvene). Hierdurch lässt sich die Sicherheit der Diagnose erhöhen und verbessern. Die Untersuchungsdauer in der Magnetresonanztomographie beträgt im Durchschnitt 30 Minuten.