Translationale Universitätsprofessur (W3) für Organregeneration und Organersatz

 
Medizinische Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster

An der Medizinischen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster ist eine

Translationale Universitätsprofessur (W3) für Organregeneration und Organersatz

an der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie (Direktor Univ.-Prof. Dr. Andreas Pascher) des Universitätsklinikums Münster zu besetzen.

Mit der Stelle ist die Leitung des wissenschaftlichen Schwerpunktes der Regenerativen Medizin im Bereich der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie verbunden. Die Stelleninhaberin/Der Stelleninhaber muss diesen Bereich in Forschung und Lehre in vollem Umfang vertreten. Für die Stelle sind Aufgaben in der Forschung der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie des Universitätsklinikums Münster vorgesehen.

Die Bewerberin/Der Bewerber muss der Position entsprechend durch einen exzellenten experimentellen Schwerpunkt in der regenerativen Medizin viszeraler Organe ausgewiesen sein und international anerkannte Beiträge zur Erforschung künstlicher Organe, zellbasierter regenerativer Therapiestrategien und Organoiden geleistet haben. Eingehende Expertise mit humanen und/oder murinen in-vivo und in-vitro Modellen sowie Erfahrung mit modernen Konzepten zum Ersatz, zur Regeneration und zur maschinellen Unterstützung abdomineller Organe, wie z.B. Dezellularisierungs-/Rezellularisierungsstrategien, Zelltransplantation und bioartifizielle Organunterstützung werden erwartet, ebenso wie Erfolge bei der Einwerbung kompetitiver Drittmittel. Internationale Forschungserfahrung ist erwünscht.

Zu den Aufgaben der zu Berufenden/des zu Berufenden gehört der Aufbau und die wissenschaftliche Leitung des Schwerpunktes der regenerativen Medizin mit dem Ziel der Herausbildung eines fachübergreifenden thematischen Schwerpunktes. Es ist vorgesehen, das Arbeitsgebiet der zu Berufenden/des zu Berufenden eng mit den bestehenden Schwerpunkten der Viszeralmedizin, der Organ-, Gewebe- und Stammzelltransplantation, der Transfusionsmedizin, dem muskuloskelletalen Zentrum und dem Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin zu vernetzen.

Die Position ist mit der Leitung und Neustrukturierung der chirurgischen Forschung in der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie verbunden. Die Klinik umfasst die Schwerpunkte der Allgemein- und Viszeralchirurgie, der onkologischen Viszeralchirurgie, eines Robotikzentrums sowie der Transplantationschirurgie. Sie ist Mitglied eines Comprehensive Cancer Centers. Eine enge wissenschaftliche und klinische Zusammenarbeit mit den genannten Fachdisziplinen bzw. Strukturen wird erwartet. Die Bewerberin/der Bewerber muss über eingehende Erfahrungen in Lehre und Forschung, im wissenschaftlichen Mentoring und Drittmittel-geförderten (Verbund-)Projekten verfügen.

Um die Studierenden bereits früh an chirurgische Forschung heranzuführen, ist die Entwicklung eines Lehrmoduls für translationale chirurgische Forschung sowie eine strukturierte Betreuung studentischer Forschung im Rahmen von Promotionen vorgesehen.

Die Medizinische Fakultät erhofft sich eine aktive Zusammenarbeit mit bestehenden Forschungsschwerpunkten der Fakultät und Forschungsverbünden wie zum Beispiel mit dem „Cells in Motion Interfaculty Center“, dem Interdisziplinären Zentrum für Klinische Forschung (IZKF), dem Zentrum für Klinische Studien (ZKS) und dem Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin.

Voraussetzungen für die Bewerbung sind wissenschaftliche Leistungen, die im Rahmen einer Junior-Professur, einer Habilitation oder einer Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin/wissenschaftlicher Mitarbeiter an einer Hochschule oder außeruniversitären Einrichtung erbracht wurden. Auf die weiteren im § 36 des Hochschulgesetzes genannten Voraussetzungen wird verwiesen.

Die WWU tritt für die Geschlechtergerechtigkeit ein und strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Forschung und Lehre an. Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht. Frauen werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen. Schwerbehinderte werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt.

Bewerbungen erfolgen zum 09.04.2020 ausschließlich über das Online-Portal der Medizinischen Fakultät
https://berufungsportal.uni-muenster.de

Sie können dort die üblichen Unterlagen (Lebenslauf, wissenschaftlicher Werdegang, gegliedertes Schriftenverzeichnis, eingeworbene Drittmittel) sowie eine Zusammenstellung der erbrachten Lehrleistungen und ein ausführliches, zukunftsorientiertes Lehrkonzept einreichen.

Für Fragen wenden Sie sich an den Dekan der Medizinischen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, E-Mail-Adresse: dekanmed(at)­ukmuenster(dot)­de

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