Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Verhütung nach der Geburt


Nach der Geburt eines Kindes gelten bezüglich der Verhütung besondere Regeln. Dabei kommt der Wahl des Verhütungsmittels besondere Bedeutung zu. Da das Stillen als Verhütungsmethode jedoch nur sehr bedingt geeignet ist, sollten Frauen, die einen sicheren Schutz wünschen, zusätzlich vorbeugen. An nicht-hormonellen Methoden steht an erster Stelle das Kondom oder das Diaphragma. Diese sind aber nicht ganz so zuverlässig wie die hormonellen Methoden. Während der Stillzeit bieten sich deshalb die gestagenhaltigen (Gelbkörperhormon) Produkte, wie z.B. die "Minipille" (z.B. Cerazette®) oder die "Hormonspirale" (z.B. Mirena®) an. Für den Säugling besteht nach heutigem Wissensstand kein Gesundheitsrisiko. Weitere Möglichkeiten bieten die "Dreimonatsspritze" (z.B. Depo-Clinovir®, langwirkendes Gestagen) und das "Hormonstäbchen" (z.B. Implanon®, Gestagen wird kontinuierlich in die Blutbahn abgegeben), welches in den Oberarm eingelegt wird. Bitte Sprechen Sie mit uns wenn Sie weitere Fragen haben!

 
 
 
 

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Kleid aus Pillenblistern von L. M. Derks
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