Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Endometriose


Von Endometriose spricht man, wenn Gebärmutterschleimhaut sich außerhalb der Gebärmutterhöhle befindet, in andere Organe einwächst und dadurch zum Beispiel Schmerzen oder Kinderlosigkeit auslöst. Es wird vermutet, daß 6 bis 8% der Frauen im gebärfähigen Alter betroffen sind. Das Leitsymptom der Endometriose ist die schmerzhafte Regelblutung, wobei die Unterbauchschmerzen typischerweise in der 2. Zyklushälfte beginnen. Weitere Symptome können chronische Unterbauchschmerzen oder Schmerzen beim Geschlechtsverkehr sein. In 30 bis 40% bleibt die Erkrankung allerdings beschwerdefrei und stellt oft eine Zufallsdiagnose im Rahmen der Sterilitätsabklärung dar. Da die Mechanismen der Krankheitsentstehung bis heute ungeklärt sind, ist eine "Heilung" im eigentlichen Sinne nicht möglich. Die Endometriose ist daher eine chronisch-rezidivierende Erkrankung, unabhängig davon, ob ein medikamentöser, chirurgischer oder kombinierter Therapieansatz gewählt wurde. Nur die radikale Operation, das heißt Entfernung der Gebärmutter und Eierstöcke führt zu einem Erlöschen der Erkrankung.

Endometriose-Zentrum Stufe III

 
Hier erfahren Sie mehr über Diagnostik, medikamentöse und operative Therapiemöglichkeiten und Ansprechpartner.

 
 
 
 

KONTAKT


Allgemeine Sprechstunde
(Ebene 05 West)

Anmeldung: Hildegard Dirks-Haubrock

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Sprechzeiten: n. V.

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Zertifizierung zum Endometriosezentrum Stufe III
Kleid aus Pillenblistern von L. M. Derks
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