UKM Brustzentrum

Besucher*innen unabhängig vom Immunisierungsstatus sowie andere externe Personen
Alle Besucher*innen (ab dem Grundschulalter) sowie Dienstleister*innen, Handwerker*innen und andere dienstliche Besucher*innen müssen unabhängig von ihrem Immunisierungsstatus beim Einlass einen negativen dokumentierten Antigen-Schnelltest (nicht älter als 24 Stunden) oder einen negativen PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden) vorweisen. Das heißt, auch geimpfte und/oder genesene Personen müssen zwingend ein negatives Testergebnis vorlegen können.

Bitte beachten Sie: Medizinisch notwendige Begleitpersonen wie Eltern, Erziehungsberechtigte oder Betreuer gelten nach einem Erlass des Landes NRW nicht als Besucher*innen. Für sie gelten je nach Fall die Vorgaben für ambulante beziehungsweise stationäre Patient*innen.

Ambulante Patient*innen (3G-Regelung)
Für ambulante Patient*innen gilt die 3G-Regelung: Sie müssen entweder vollständig geimpft oder genesen sein oder einen dokumentierten negativen Antigen-Schnelltest (nicht älter als 24 Stunden) oder einen PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden) vorweisen. Der Nachweis von 3G gilt auch für Kinder und Jugendliche ab dem Grundschulalter. Ein Schülerausweis als Nachweis ist im Krankenhaus nicht ausreichend. Bei symptomfreien Kindern unter 6 Jahren muss kein Test vorgelegt werden.

Diese 3G-Regelung gilt auch für medizinisch notwendige Begleitpersonen. Begleitpersonen sind nur zulässig, wenn dies aus medizinischen oder persönlichen Gründen zwingend erforderlich ist (z.B. bei Kindern, bei Geburten, Personen mit Behinderungen).

Stationäre Patient*innen
Patienten, die geplant stationär aufgenommen oder ambulant operiert werden, müssen einen negativen PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden) nachweisen. Andere stationäre Patient*innen werden weiterhin kurz vor dem stationären Aufenthalt durch das UKM in der UKM-Corona-Teststelle getestet. Diese Regelung gilt auch für medizinisch notwendige Begleitpersonen, die zusammen mit Patient*innen stationär aufgenommen werden.

Stationäre aufgenommene Begleitpersonen mit 2G dürfen die Cafeteria besuchen und vor Ort essen. Für nicht geimpfte und/oder genesene stationär aufgenommene Begleitpersonen gilt: Jeweils eine Begleitperson pro Patient (keine Kinder oder weitere Personen zusätzlich) hat mit einem tagesaktuellen und offiziellen Antigen-Schnelltesttest (nicht älter als 24 Std.) Zutritt zur Cafeteria und darf die gewählte Verpflegung ausschließlich „to go“ mitnehmen. Ein Verzehr vor Ort ist nicht gestattet.

Notfälle
Notfälle werden weiterhin auch ohne den Nachweis einer Immunisierung oder Testnachweis behandelt, hier erfolgen notwendige Test in den Notaufnahmen.

Bitte beachten Sie: Um unsere Patienten, Mitarbeitenden und Besucher vor einer Infektion zu schützen und die Ausbereitung von SARS-CoV2 einzudämmen, ist in allen Gebäuden des UKM das Tragen einer medizinischen Maske (OP-Maske oder FFP2-Maske) erforderlich. Stoffmasken können nicht verwendet werden. Achtung: Auch FFP-Masken mit Ausatemventil sind nicht erlaubt.

Für den Besuch des UKM dürfen Sie Ihre eigenen, privaten Masken nutzen. Sollten Sie keine Maske dabei haben, stellen wir Ihnen für Dauer ihres Aufenthaltes im Klinikum an der jeweiligen Pforte einen geeigneten Schutz zur Verfügung.

Das Betreten der Gebäude ist ohne medizinische Maske nicht gestattet.

Informationen für stationäre Patient*innen

Patient*innen, die geplant stationär aufgenommen oder ambulant operiert werden, müssen einen negativen PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden) nachweisen. Andere stationäre Patient*innen werden weiterhin kurz vor dem stationären Aufenthalt durch das UKM in der UKM-Corona-Teststelle getestet. Diese Regelung gilt auch für medizinisch notwendige Begleitpersonen, die zusammen mit Patient*innen stationär aufgenommen werden.

Stationäre aufgenommene Begleitpersonen mit 2G dürfen die Cafeteria besuchen und vor Ort essen. Für nicht geimpfte und/oder genesene stationär aufgenommene Begleitpersonen gilt: Jeweils eine Begleitperson pro Patient (keine Kinder oder weitere Personen zusätzlich) hat mit einem tagesaktuellen und offiziellen Antigen-Schnelltesttest (nicht älter als 24 Std.) Zutritt zur Cafeteria und darf die gewählte Verpflegung ausschließlich „to go“ mitnehmen. Ein Verzehr vor Ort ist nicht gestattet.

Informationen für ambulante Patient*innen | Ambulanzen und Sprechstunden

Für ambulante Patient*innen gilt die 3G-Regelung: Sie müssen entweder vollständig geimpft oder genesen sein oder einen dokumentierten negativen Antigen-Schnelltest (nicht älter als 24 Stunden) oder einen PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden) vorweisen. Der Nachweis von 3G gilt auch für Kinder und Jugendliche ab dem Grundschulalter. Ein Schülerausweis als Nachweis ist im Krankenhaus nicht ausreichend. Bei symptomfreien Kindern unter 6 Jahren muss kein Test vorgelegt werden.

Diese 3G-Regelung gilt auch für medizinisch notwendige Begleitpersonen. Begleitpersonen sind nur zulässig, wenn dies aus medizinischen oder persönlichen Gründen zwingend erforderlich ist (z.B. bei Kindern, bei Geburten, Personen mit Behinderungen).

Der Schutz unserer Patientinnen und Patienten, unserer Mitarbeitenden und auch Ihr Schutz stehen für uns an erster Stelle.

Jeder Patient*in darf pro Tag für eine Stunde einen Besucher*in empfangen. Dies gilt ab dem ersten Aufenthaltstag. Besonders gefährdete Bereiche können abweichende Regelungen erlassen. Die einstündigen Besuche sind möglich in der Zeit von 8 bis 19 Uhr. Die Zutrittsberechtigung wird vor Ort erteilt. Bitte beachten Sie: Der Besuch durch eine weitere Person am selben Tag ist leider nicht möglich.

Alle Besucher*innen (ab dem Grundschulalter) müssen unabhängig von ihrem Immunisierungsstatus beim Einlass einen negativen dokumentierten Antigen-Schnelltest (nicht älter als 24 Stunden) oder einen negativen PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden) vorweisen. Das heißt, auch geimpfte und/oder genesene Personen müssen zwingend ein negatives Testergebnis vorlegen können. Besuchende dürfen grundsätzlich keine Symptome einer möglichen COVID-19-Erkrankung haben.

Bitte beachten Sie: Medizinisch notwendige Begleitpersonen wie Eltern, Erziehungsberechtigte oder Betreuer gelten nach einem Erlass des Landes NRW nicht als Besucher*innen. Für sie gelten je nach Fall die Vorgaben für ambulante beziehungsweise stationäre Patient*innen.

Die öffentliche Teststelle der Münsterschen Haus- und Fachärzte (Medis Münster) am UKM hat den Betrieb zum 30.06.2021 eingestellt. Derzeit werden auf dem Gelände keine öffentlichen Testungen mehr durchgeführt. Personen mit Corona-verdächtigen Symptomen, fraglichem Kontakt zu Corona-Infizierten oder roter App-Warnung sowie Reiserückkehrer oder Lehrer:innen/Erzieher:innen wenden sich an den Hausarzt oder erfragen unter T 116117 die jeweils zuständige Teststelle und deren Öffnungszeiten. Alternativ hat die Stadt Münster eine Liste mit allen Teststellen in Münster zusammengestellt.

Die Teststelle des UKM, an der ausschließlich Patient:innen sowie stationär aufgenommene Begleitpersonen getestet werden, bleibt geöffnet.

Tumorchirurgie


Ziel der operativen Therapie des Brustkrebs (Mammakarzinom) ist die Tumorentfernung im Gesunden. Entscheidend für das Vorgehen ist die Lokalisation und Größe des Tumors, die Brustgröße, das Alter der Patientin und die Wünsche der Patientin nach Brusterhaltung. Das operative Standardverfahren stellt die sogenannte brusterhaltende Operation (BET) dar. Darunter versteht man die Entfernung des Tumors zusammen mit einem Saum gesunden Brustgewebes unter Erhaltung eines natürlichen Aussehens der Brust. Manchmal ist zur Erhaltung eines natürlichen Aussehens der Brust eine Brusterhaltung nur im Sinne einer Brustverkleinerung möglich. Eine anschließende Bestrahlung der verbliebenen Brust zur Verhinderung von Lokalrezidiven ist obligat. Als erstes Zentrum in Deutschland führt die Frauenklinik des UKM zusammen mit der Abteilung für Strahlentherapie eine Strahlenbehandlung der Tumorregion während der Operation durch - die sogenannte intraoperative Bestrahlung (IORT). Es ist zu hoffen, daß hierdurch die Rezidivhäufigkeit in der betroffenen Brust noch zusätzlich gesenkt werden kann. Auf jeden Fall kann die nachfolgende Bestrahlung der gesamten Brust zeitlich deutlich verkürzt werden. Dieses Verfahren ist jedoch nicht bei jeder Patientin möglich und sinnvoll. Dies sollte individuell entschieden werden. Es gibt verschiedene Gründe, weshalb eine brusterhaltende Operation nicht sinnvoll ist. Stattdessen wird in diesen Fällen der gesamte Brustdrüsenkörper mit der Haut einschließlich der Brustwarze entfernt (Ablatio, Mastektomie). In einigen Fällen kann eine primäre Chemotherapie sinnvoll sein. Der Tumor kann dadurch häufig verkleinert werden, so dass nach abgeschlossener Chemotherapie eventuell doch noch brusterhaltend operiert werden kann. Die operative Entfernung und feingewebliche Untersuchung der Achsellymphknoten wird unabhängig von der gewählten Operationstechnik an der Brust durchgeführt. Sie ist für die nachfolgende Therapieplanung unerläßlich. Nebenwirkungen wie Lymphödem und Bewegungseinschränkung des Armes sind sehr selten. Gegenwärtig ist bei unauffälligen Achsellymphknoten die Entfernung und Untersuchung des Wächterlymphknotens ("sentinel node") Standard. Der Wächterlymphknoten ist der erste Lymphknotens in der Abflußbahn des Tumors, der Tumorzellen aus der Brust erhält. Mithilfe einer radioaktiv-markierten Substanz kann der "sentinel node" entdeckt und gezielt entfernt werden. Ist dieser tumorfrei, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, daß auch die weiteren Lymphknoten tumorfrei sind. In diesem Fall würden keine weiteren Lymphknoten entfernt werden. Ist der "sentinel node" mit Tumorzellen befallen, werden klassisch noch weitere Lymphknoten (ca. 10-15) entfernt werden. Wir führen diese Operationstechnik routinemäßig durch. Die Entfernung der Brust bedeutet für viele Patientinnen ein psychisches Trauma und eine Einschränkung der Lebensqualität. Aus diesem Grunde kann eine operative Rekonstruktion der Brust mit Fremdmaterial oder Eigengewebe durchgeführt werden. Diese hat neben der Wiederherstellung der körperlichen Integrität auch das Ziel der Defektdeckung und Volumenersatz. Die Rekonstruktion kann unmittelbar nach der Brustentfernung oder nach einem Zeitintervall erfolgen. Plastische Operationen verschlechtern die Prognose der Erkrankung nicht. Für eine Brustrekonstruktion kann körpereigenes Gewebe oder fremdes Material (Implantat) verwendet werden. Für die Rekonstruktion aus Eigengewebe bietet sich Gewebe vom Rücken oder Bauch an. Beim Latissimus-dorsi-Schwenklappen wird der große Rückenmuskel mit Haut und Bindegewebe verwendet. Dieses Verfahren bietet sich bei einer kleinen bis mittelgroßen Brust an. Reicht die Gewebemenge nicht aus, kann dieses Verfahren mit einer Implantateinlage verbunden werden. Beim TRAM-Schwenklappen (Transversus-rectus-abdominis-Muskel) wird der Bauchmuskel mit Haut und Unterhautfettgewebe verwendet. Alternativ dazu kann auch der DIEP-Lappen angewandt werden, hierzu ist ein mikrochirurgischer Eingriff notwendig. Der Bauchmuskel bleibt erhalten. Dieser Eingriff wird in Kooperation mit unseren plastischen Chirurgen durchgeführt. Diese enge Kooperation wird mit der Fachklinik Hornheide gewährleistet. Diese hat zur Bedeutung, dass bei Rekonstruktionen dieser Art, die tumorchiurgische Operation durch uns durchgeführt wird, in der selbigen Operation der Schwenklappen aus dem Bauch durch die plastischen Chirurgen erfolgt. Bei der Wiederherstellung der Brust mit Fremdmaterial wird häufig ein dehnbarer Expander unter den Brustmuskel geschoben. Dieser wird nach der Operation schrittweise über ein Ventil mit Flüssigkeit gefüllt. So wird eine Dehnung des Gewebes erreicht. Schließlich wird in einer weiteren Operation der Expander gegen eine Silikonprothese getauscht. In einigen Fällen ist es auch möglich die Silikonprothese sofort einzusetzen, ohne vorher einen dehnbaren Expander einzusetzen. Dieses muss jedoch individuell entschieden werden. Zur Wiederherstellung der Brustwarze kann die gesunde Brustwarze der Gegenseite geteilt oder Haut vom Oberschenkel verwendet werden. Gute Ergebnisse können auch mit einer Tätowierung erreicht werden. Auch diese Methode kann in unserem Brustzentrum angeboten werden. Die Tätowierung wiederum ist kein operativer Eingriff, dieser wird ambulant in lokaler Betäubung durchgeführt. Darüber hinaus werden zur Zeit Erfahrungen mit der Bestimmung Zytokeratinpositiver Zellen im Knochenmark gesammelt. Hierdurch kann eine eventuell vorhandene Mikrometastasierung erkannt werden. Unter einer Mikrometastasierung versteht man die Ausschwemmung einzelner Tumorzellen ins Knochenmark, was durchaus auch in einem vermeintlichen Frühstadium der Erkrankung der Fall sein kann. Sämtliche Patientinnen, bei denen sich in der Diagnostik eine Indikation zur bioptischen Abklärung ergibt, werden ohne Ausnahme in den interdisziplinären Brustkonferenzen (Teilnehmer: Gynäkologe [Brustoperateur], Radiologe und Pathologe) besprochen. Die Patientinnen werden stets unmittelbar über die Konferenzempfehlung informiert. Jeder Abklärungsschritt wird der Patientin erläutert. Sie wird ermutigt, Fragen zu stellen und in die Lage versetzt, die Entscheidung über das Vorgehen mitzubestimmen. Alle Mitglieder des multidisziplinären Teams stehen auf Wunsch der Patientin zur Beantwortung ihrer Fragen zur Verfügung (interdisziplinäre Sprechstunde). Die Konferenzen werden von einem Moderator geleitet, der für den Ablauf der Entscheidungsfindung verantwortlich ist. Die Entscheidungen erfolgen ausschließlich im Konsens aller Teilnehmer. Das jeweilige Ergebnis wird gemeinsam formuliert. Die Konferenzen finden während Diagnostik und Therapie zu vier Zeitpunkten statt:
  1. Postbiopsiekonferenz - Radiologisch-pathologische Korrelation, Entscheidung über das weitere Management 
  2. Präoperative Konferenz - Operationsplanung einschließlich operative Qualitätssicherung während der OP 
  3. Postoperative Konferenz - Qualitätssicherung der Operation, Risikoeinstufung 
  4. Postoperative Tumorkonferenz - Entscheidung über Strahlen- und medikamentöse Therapie
Bei der postoperativen Tumorkonferenz nehmen zusätzlich zu den bereits drei genannten Disziplinen noch Strahlentherapeuten und Nuklearmediziner teil. zurück
 
 
 
 

KONTAKT

 

Brustsprechstunde
(Ebene 05 West)
Frau Dr. med. J. Tio Anmeldung: Andrea Damis, Ines Lagner, Eva Heßling Terminvergabe: Mo. bis Fr. 8:00 - 15:30 Uhr Sprechzeiten:
Montags und Mittwochs: 09:00 – 18:00 Uhr
Dienstags: 09:00 – 16:00 Uhr
Freitags:   09:00 – 15:00 Uhr
und nach Vereinbarung

Telefon: +49 (0)251 / 83 - 48278