Ziele unserer klinischen Forschung

  • Frühestmögliche Umsetzung neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse in moderne Behandlungskonzepte
  • Rasche Verfügbarkeit neuer (oftmals noch nicht anderweitig verfügbarer) Wirkstoffe zum nutzbringenden Einsatz am Patienten
  • Exzellente Patientenbetreuung durch engmaschige Überwachung und regelmäßige Arztkonsultationen
  • Leistung eines Beitrags zum wissenschaftlichen Fortschritt der Allgemeinheit und zur verbesserten Heilung / Behandlung der Erkrankung zum Nutzen nachfolgender Generationen
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Auf dem Weg an die Spitze: Kurzportrait unserer Gastwissenschaftlerin Frau Dr. Anna Stejskalova

Bioingenieurin Dr. Anna Stejskalova fand an der WWU den idealen Ort, um ihr Fachwissen zu vertiefen.

Biologie, Mathe und Chemie waren in der Schule Anna Stejskalovas Lieblingsfächer. Ihr Berufswunsch Bioingenieurin entstand, als sie eine TV-Dokumentation sah. Darin züchteten Wissenschaftler künstliches Knorpelgewebe, um Menschen zu mehr Lebensqualität zu verhelfen. So studierte sie Bioingenieurwesen an der Czech Technical University in Prag, es folgten Stationen in Irland und den Niederlanden.

Heute erforscht sie Endometriose, eine weitverbreitete Frauenkrankheit, gegen die es immer noch keine Therapie gibt. Rund sechs bis zehn Prozent aller Frauen sind betroffen, bei ihnen wuchert Gewebe aus der Gebärmutter in die Eileiter, Eierstöcke oder in das Bauchfell, verursacht starke Schmerzen und manchmal sogar Unfruchtbarkeit.

Mit einem WiRe-Stipendium war die Nachwuchswissenschaftlerin von September 2018 bis März 2019 in Münster – der ideale Ort, um ihr Wissen zu vertiefen: „Die Forschung hier vor Ort hat einen exzellenten Ruf in der Reproduktionsmedizin.“ In der Gruppe von Prof. Martin Götte am Universitätsklinikum untersuchte Anna Stejskalova, mit welchen Mechanismen die Zellen in andere Bereiche des Körpers vordringen. „Die Arbeit des Labors könnte eines Tages dazu beitragen, spezifische Therapien gegen Endometriose zu entwickeln“, erklärt sie.

Das Forschungsumfeld, die Stadt und die Unterstützung durch die Universität – all das hinterließ großen Eindruck bei der Tschechin. In ihrer Freizeit war sie oft auf der Promenade, dem grünen Ring rund um die Innenstadt, oder am Aasee unterwegs. An der WWU fielen ihr vor allem die vielen Maßnahmen auf, die Wissenschaftlern helfen, Familie und Beruf besser zu vereinbaren. Ob arbeitsplatznahe Kinderbetreuung oder Extra-Mittel, um die Teilnahme von Frauen an Konferenzen zu fördern: „Gerade Wissenschaftlerinnen profitieren von solchen Lösungen – sie können eine Familie gründen und trotzdem ihre Karriere weiterverfolgen“, ist sich die Forscherin sicher.

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Forschungslabor


Leitung
Prof. Dr. rer. nat. Martin Götte
Leiter des Forschungslabors
Albert-Schweitzer-Campus 1, Geb. D11
48149 Münster

Telefon: +49 (0)251 / 83 - 56117
E-Mail: mgotte(at)­uni-muenster(dot)­de
Aktuelles
28.4.2014 | WWU

Professor Götte auf Forschungsreise in Brasilien

Professor Martin Götte, Leiter des Forschungslabors der Klinik und Poliklinik  für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Universitätsklinikum Münster und Gründungsmitglied des Brasilienzentrums, begibt sich vom 29. April bis zum 07. Mai auf Forschungsreise nach Brasilien.

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