Hör-und Sprachtherapie

Die postoperative Betreuung und Behandlung im CICM umfasst die Einstellung und technische Überprüfung der Implantat- und Sprachprozessortechnik sowie die Hör und Sprach-(re-)habilitation.
  • Die Überprüfung und Programmierung der Implantat- und Sprachprozessortechnik beginnen etwa 4-6 Wochen nach der Implantation mit der Ersteinstellung. Anschließend erfolgen die Kontrollen in größer werdenden Abständen (nach einer Woche, einem Monat, 2 Monaten, 3 Monaten, 6 Monaten), bis sie schließlich lebenslang einmal jährlich, teilweise in Verbindung mit Kontrollen der Sprachentwicklung, durchgeführt werden.
  • Die Hör und Sprach-(re)habilitation beginnt unmittelbar nach der Ersteinstellung und beinhaltet wöchentliche, später 14-tägig zwei Therapieeinheiten verbunden mit der technischen Überprüfung, soweit dies dem Turnus entspricht. Die Dauer der Hör- und Sprachrehabilitation ist individuell unterschiedlich und umfasst zwischen 6 und 12 Monaten bei der Erstversorgung prälingual gehörloser Kinder. Anschließend kann bei Kindern eine weitere Förderung der sprachlichen Entwicklung durch ambulante Maßnahmen indiziert sein. Ärztliche Kontrollen und Beratungen erfolgen stets im Rahmen der tagesklinischen Termine.
Entscheidend für den guten Erfolg der CI-Versorgung ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Ärzten, Physikern/Ingenieuren, Logopäden, Hörgeräteakustikern, Psychologen, Audiometristen sowie Heilpädagogen, Frühförderern und Pädagogen.
 
 
 
 

Ihr Kontakt zum CICM

Bei Erwachsenen
Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde
Sekretariat: Mo - Fr 8.00 - 14.00 Uhr

T: +49 251 / 83 - 56811 oder 56814
F: +49 251 / 83 - 56812
Email: hno-ambulanz(at)ukmuenster(dot)de

Bei Kindern Klinik für Phoniatrie und Pädaudiologie
Sekretariat:  Fr. Kleine, Tagesklinik
Mo - Fr  8.00 - 13.00 Uhr

T: +49 251 / 83 - 52651 oder
+49 251 / 83 - 56871
F: +49 251 / 83 - 56889
Email: phonpaed(at)ukmuenster.de