Informationen für Einsender

Das für eine Untersuchung im Gerhard-Domagk-Institut für Pathologie vorgesehene Patientenmaterial soll in einem für die jeweilige Untersuchung optimalen Zustand zügig in die Pathologie gebracht werden, damit die entsprechenden Untersuchungen ohne Einschränkungen durchgeführt werden können.

Allgemein

Für den Probenversand erhalten die Einsender vom Gerhard-Domagk-Institut für Pathologie fertige Verpackungen. Das Versandmaterial kann über ein Bestellformular angefordert werden. 

Das vorgefertigte Versandmaterial ist für Proben gedacht, die mit 4%igem, gepufferten Formalin fixiert werden sollen. Die jeweils aktuelle Version des Sicherheitsdatenblattes für das darin enthaltende Formalin findet man hier.

Die entsprechenden mit dem Gefahrstoffkennzeichen „4%-Formalin“ versehene Probengefäße sowie die dazugehörigen Einsendescheine werden in der Regel auf dem Postweg in das Gerhard-Domagk-Institut für Pathologie geschickt. Für externe Krankenhäuser mit größerem Probenaufkommen ist ein Transportdienst beauftragt.

Die Verpackungsvorschriften sind unbedingt einzuhalten. Für die ordnungsgemäße Verpackung der Proben wird auf die rechtlichen Vorschriften verwiesen, die z.B. in der Broschüre „Patientenproben richtig versenden“ der BGW (Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege) niedergelegt sind.

Routinediagnostische Untersuchungen nach Formalinfixierung

Im Prinzip stellt die Formalinfixierung eine umfassende Fixiermöglichkeit für histologische Untersuchungen dar. Die Gewebeproben sollen nach der Gewebeentnahme zügig in eine ausreichend große Menge 4%ig-gepufferten Formalin gelegt werden, um einen optimalen Gewebeerhalt zu gewährleisten. Optimal sind 10 Teile Formalinlösung auf 1 Teil Gewebe. Bei großen Volumina muss das Präparat zumindest mit der Formalinlösung bedeckt sein.

Bei unzureichender Fixierung kann keine optimale histologische Untersuchung stattfinden und evt. benötigte Zusatzuntersuchungen wie molekularpathologische Untersuchungen unmöglich sein. Daher ist auch eine Lagerung im Kühlschrank unbedingt zu vermeiden.

Weitere Informationen zu Versandmaterial und möglichen Untersuchungen und besondere Behandlungsweisen, z.B. Schnellschnittdiagnostik haben wir in speziellen Empfehlungen für externe Einsender und für UKM-interne Einsender zusammengestellt.

Wichtiger Hinweis für Einsendungen für die Molekularpathologie!

1. Für die Erbringung der angeforderten Molekularpathologischen Leistungen im gewohnten Umfang ist neuerdings zusätzlich zum Überweisungsschein (Muster 06) ein Laborüberweisungsschein (Muster 10) an die Pathologie erforderlich.

 

2. Für die Berechnung einer Analyse der Mikrosatelliteninstabilität bei Verdacht auf HNPCC (Hereditäres non-polypöses kolorektales Karzinom) gemäß der Gebührenordnung EBM (Einheitlicher Bewertungsmaßstab) der gesetzlichen Krankenversicherung muss mindestens eines der revidierten Bethesda-Kriterien erfüllt sein.

 

Wir bitten um Berücksichtigung!

Weitere Informationen

Das Gerhard-Domagk-Institut für Pathologie ist akkreditiert nach DIN EN ISO/IEC 17020.

Um einen möglichst reibungslosen und damit zügigen Ablauf der Diagnosestellung durch unser Institut zu erreichen, haben wir auf dieser Seite verschiedene Informationen für unsere Einsender zusammengestellt.

 
 
 
 

Öffnungszeiten

Mo bis Fr von 8:00 - 18:00 Uhr

Nach 16:00 Uhr ist eine telefonische Ankündigung von Schnellschnitten und bevorzugten Proben unter +49(0)251/ 83-55450 unbedingt erforderlich.

Auf entsprechende Anfrage sind auch Schnellschnittbefundungen außerhalb dieser Dienstzeit möglich (24h-Rufbereitschaft, Telefon: +49(0)251/83-55855)

Telefon von 8.00–18.00 Uhr: 
+49(0)251/83-55450 
E-Mail: pathologie(at)­ukmuenster(dot)­de

Befundauskunft


T: +49 (0)251-83-57550
F: +49 (0)251-83-55481
E-mail: pathologie(at)­ukmuenster(dot)­de

 

Notfallrufnummer


T: +49 (0)251 / 83 - 55855