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Herz unter Druck: Informationstag für Patienten und Angehörige am 2. November

Rücken das Thema „Herz und Bluthochdruck“ am 2. November in den Mittelpunkt:  Prof. Dr.  Marcus Brand, Prof. Dr.  Johannes Waltenberger und Dr. Hans-Jörg Hippe (v.l.).
Rücken das Thema „Herz und Bluthochdruck“ am 2. November in den Mittelpunkt: Prof. Dr. Marcus Brand, Prof. Dr. Johannes Waltenberger und Dr. Hans-Jörg Hippe (v.l.).
UKM-Experten beantworten Fragen zum Thema „Bluthochdruck und seine Folgen für das Herz“
ukm/dre
Zu oft bleibt er lange unerkannt und damit auch unbehandelt: Bluthochdruck. „Die Folgen können allerdings oft schwerwiegend sein, gerade für das Herz. Denn er belastet das Herz, verengt die Gefäße, beschleunigt die Gefäßverkalkung und verschlechtert so die Durchblutung. Er zählt daher zu den besonderen Risikofaktoren für Herzleiden wie Herzschwäche oder Herzinfarkt. Vor allem aber kann sich ein länger bestehender Bluthochdruck in Herzbeschwerden äußern, die wir mit Medikamenten gut behandeln können“, erklärt Prof. Dr. Johannes Waltenberger, Direktor des Departments für Kardiologie und Angiologie am Universitätsklinikum Münster (UKM). Er rückt daher, gemeinsamen mit weiteren Experten des UKM, das Thema „Bluthochdruck und seine Folgen für Herz und Patient“ in den Mittelpunkt des Herzseminars im UKM am 2. November (Mittwoch) von 16.30 Uhr bis 19 Uhr. Die Veranstaltung richtet sich an Patienten, Angehörige und Interessierte. Das Herzseminar findet statt im Lehrgebäude am Zentralklinikum auf dem Albert-Schweitzer-Campus direkt neben dem Parkdeck des Zentralklinikums. In Deutschland leidet etwa jeder zweite Bundesbürger über 35 Jahren an Bluthochdruck. So schwerwiegend die Folgen des unbehandelten Bluthochdrucks auch sind, so erfolgreich kann eine früh einsetzende Behandlung ein sein: „Bluthochdruck lässt sich in den meisten Fällen gut medikamentös behandeln. Wichtige Ergänzungen einer Therapie sind aber auch begleitende ernährungs- und sportmedizinische Behandlungen oder Stressmanagement“, berichtet Prof. Dr. Marcus Brand, Oberarzt der Medizinischen Klinik D (Allgemeine Innere Medizin sowie Nieren- und Hochdruckkrankheiten und Rheumatologie) am UKM. Ein Blutdruck niedriger als 120/80 gilt als optimaler Blutdruck. Wenn der systolische Blutdruck höher als 140 mmHg oder der diastolische Blutdruck höher als als 90 mmHg ist, liegt ein Bluthochdruck (Hypertonie) vor. Für viele Organsysteme kann der Bluthochdruck fatale Folgen haben: Das „Hochdruckherz“, im Fachbegriff „Hypertensive Herzerkrankung“ zeichnet sich durch eine teilweise dramatische Schädigung des Herzmuskels aus. Prof. Waltenberger: „Hier kommt es auf Dauer zu einer Einschränkung der Pumpleistung durch den geschwächten Herzmuskel, ausgelöst durch die Verengung schon kleinster Gefäße. Schließlich leidet der Patient dann an der Herzschwäche. Und das kann man mit einer frühzeitigen Blutdruckeinstellung verhindern.“ Wie das geschehen kann, werden die UKM-Experten am 2. November in Kurzvorträgen erörtern und anschaulich darstellen. Im Anschluss gibt es genug Zeit für Fragen und zur Diskussion. Das Herzseminar wird organisiert in Zusammenarbeit mit der Deutschen Herzstiftung. Das Programm auf einen Blick: 16.30 Uhr Empfang 17.00 Uhr: Begrüßung und Einführung: „Die hypertensive Herzerkrankung - das Hochdruckherz“ Prof. Dr.  Johannes Waltenberger Department für Kardiologie und Angiologie 17.15 Uhr: Ursachen des Bluthochdrucks und bei welchen Blutdruckwerten er beginnt Prof. Dr.  Marcus Brand Medizinische Klinik D (Allgemeine Innere Medizin sowie Nieren- und Hochdruckkrankheiten und Rheumatologie) 17.45 Uhr Unklare Symptome, aber eindeutige Diagnose: Die hypertensive Herzerkrankung PD Dr. med. Jörg Stypmann Department für Kardiologie und Angiologie 18.15 Uhr Die Behandlung der hypertensiven Herzerkrankung: Was sollte der Patient beachten? Dr. Hans-Jörg Hippe Department für Kardiologie und Angiologie 18.45 Uhr Diskussion mit den Referenten 19.00 Uhr Ende der Veranstaltung
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