Station

Eine Katheterbehandlung von Rhythmusstörungen (sog Katheterablation), eine Schrittmacherimplantation bzw- wechsel oder manchmal auch eine medikamentöse Einstellung machen die Aufnahme auf einer unserer kardiologischen Stationen notwendig. Um die Dauer des Aufenthalts für die Patienten so kurz und den Komfort so groß wie möglich zu gestalten, werden als Vorbereitung viele erforderliche Untersuchungen und Aufklärungsgespräche bereits im Vorfeld ambulant durchgeführt. Dabei ist es in der Regel auch schon möglich, die etwa zu erwartende Aufenthaltsdauer anzugeben.

Stationäre Aufnahme

Am Aufnahmetag stellt sich der Patient in unserer zentralen Patientenaufnahme (Ebene 05, Leitstelle Ost, Raum direkt gegenüber der rhythmologischen/kardiologischen Ambulanz) vor. Hier werden die Personalien des Patienten erhoben und es wird hier auch das Aufnahme-EKG registriert. Falls erforderlich, erfolgt eine Blutentnahme und die Anlage einer Venenverweilkanüle. Die für den stationären Aufenthalt erforderlichen Untersuchungen und Therapieverfahren werden ebenfalls hier zentral für jeden Patienten angemeldet. So werden unnötige Wartezeiten für den weiteren stationären Aufenthalt weitestgehend vermieden. Der Patient wird dann auf die kardiologische Station begleitet. 

Für Patienten mit Rhythmusstörungen sind Betten auf der Station 17B oder 17A des Ostturmes reserviert. Die Station 17B verfügt über eine zentrale Monitoranlage, die eine optimale Überwachung auch außerhalb der Intensiv/Observationsstation (10A und 10B im Ostturm) erlaubt.

Während des ärztlichen Aufnahmegesprächs durch das Ärzteteam werden dann noch offene medizinische Fragen besprochen. Es erfolgt die Aufklärung über die anstehenden Untersuchungen und Therapiemöglichkeiten. Diese können noch bei der täglichen Oberarzt- oder Chefarztvisite weiter vertieft werden. Die für jeden Patienten optimale Therapie wird zuvor in täglich stattfindenden Teambesprechungen festgelegt.

Nach Abschluss der Behandlung bekommen alle Patienten einen Brief mit Therapieempfehlungen ausgehändigt, damit eine lückenlose Weiterbehandlung durch den Hausarzt gesichert ist. In einem Entlassungsgespräch mit den behandelden Ärzten können noch offenen Fragen zu Therapie und Befunden besprochen werden. 

Bei rhythmologischen Fragen nach Behandlungsabschluss steht den Hausärzten, Kardiologen, aber auch den Patienten eine kostenfreie „Hotline“ zur Verfügung.

Hotline Rhythmologie: 0251 83 – 44 911