Früherkennung

In Deutschland wird schon seit Anfang der 70er Jahre unter dem  Namen „Vorsorgeuntersuchung“ ein durch die Krankenkassen finanziertes Früherkennungsprogramm angeboten. Dieses Programm sieht für Männer ab 45 ein Abtasten der Prostata vor, nicht aber die Bestimmung des sog. PSA-Wertes. Dies müssen gesetzlich versicherte Männer derzeit mit bis zu 30 € selbst zahlen.

Was bedeutet dies praktisch für die betroffenen Männer?

Jeder an einer PSA-basierten Früherkennung interessierte Mann sollte vor der PSA-Bestimmung darüber informiert werden, dass er damit sein Risiko, an einem Prostatakrebs zu versterben, verringern kann, aber auch, dass ein Prostatakrebs entdeckt werden kann, der ihm im Laufe des Lebens evtl. keinen Schaden zufügen wird.

Zu diesem Thema hat das Prostatazentrum am UKM ein Informationsblatt mit Tipps und Adressen entwickelt.

Bitte klicken PDF hier zum Download (266 KB) des pdf-Dokumentes.

Auf Wunsch schicken wir Ihnen dieses auch zu. Die bereits mehrfach aktualisierte Neuauflage des Informationsblattes „Prostata – PSA-Test – Was tun?“ ist als regionaler Wegweiser für Männer entwickelt worden, das helfen soll, Hemmschwellen abzubauen. Es setzt sich mit den Vor- aber auch den Nachteilen des PSA-Tests auseinander, Im Gespräch mit dem behandelnden Arzt/Urologen kann für jeden Mann individuell geklärt werden, ob die Anwendung des PSA-Tests für ihn persönlich sinnvoll ist oder nicht, die Entscheidung muss der Mann dann selbst treffen. Dass der Weg zum Urologen nicht schwer zu finden ist, zeigt ein Blick in die Adressenliste des Informationsblattes mit kompetenten Ansprechpartnern wie den niedergelassenen Urologen und urologischen Abteilungen in Münster und Umgebung,  im Gesundheitshaus und in der Prostata-Selbsthilfe.

Das Prostatazentrum wurde für dieses Projekt ausgezeichnet und ist in die Landesinitiative Gesundes Land NRW aufgenommen worden.

 

 

 
 
 
 

PSA-Test - Was tun?