Kinder- und Neugeborenenchirurgie

Allgemeine Kinderchirurgie

 

Blinddarmentzündung

Ein Hauptaufnahmegrund in unsere Abteilung sind akute Bauchschmerzen, wobei nicht in jedem Fall eine Blinddarmentzündung dahinter steckt. Wenn die Symptome eine solche aber wahrscheinlich machen, erfolgt die schonende Entfernung des Blinddarm (genauer: Wurmfortsatzes) mit der sogenannten Schlüsselloch-Chirurgie (d.h. laparoskopisch).
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Leistenbruch

Auch bei einem drei- oder vierjährigen Kind, bei dem ein Leistenbruch auftritt, ist dieser angeboren. Es liegt keine sogenannte Bindegewebsschwäche vor, sondern es kommt zum Vorfall von Darm über die Leistenkanäle (beim Mädchen häufig auch der Eierstock).  Die operative Versorgung des Leistenbruchs ist unproblematisch und erfolgt in der Regel ambulant.
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Nabelbruch

Der Nabelbruch muss nicht sofort operiert werden und unterscheidet sich somit vom Leistenbruch. Erst, wenn mit drei oder vier Jahren immer noch ein großer Bruch vorliegt, oder Beschwerden vorliegen, erfolgt der operative Verschluss.
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Invagination

Die Invagination ist eine typische Erkrankung im Kleinkindalter, bei der es zur Einstülpung eines Darmabschnittes kommt, so dass die Passage nicht mehr gewährleistet ist. Typisch ist der wechselnde Befund der Kinder, die in Abständen immer wieder heftige, krampfartige Bauchschmerzen haben, unterbrochen von relativ beschwerdefreien Phasen. Das Absetzen von blutigem Stuhl ist ein Spätzeichen. Hier versuchen wir zunächst, die Einstülpung durch das rektale Einbringen von Luft oder Wasser in den Darm zu beseitigen. Nur, wenn das nicht gelingt, z.B. weil diese Einstülpung bereits zu lange bestand, muss operiert werden.
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Chronische Verstopfung

Viele Kinder leiden unter chronischen Verstopfungen, die sich von der chronischen Verstopfung Erwachsener unterscheidet. In unserer Abteilung erfolgt zunächst eine ausführliche Erhebung der Vorgeschichte. Hierzu bitten wir Sie, einen Fragebogen auszufüllen. Danach versuchen wir zunächst, durch den Einsatz von Medikamenten und Verhaltenstherapie, das regelmäßige Absetzen von Stuhl positiv zu beeinflussen. Wenn diese Maßnahmen keinen Erfolg bringen, erfolgt eine Abklärung auf organische Ursachen einer chronischen Verstopfung.

Magenpförtnerkrampf

Der Magenpförtnerkrampf ist eine Verdickung der Muskulatur des Magenausgangs. Klinisch fallen die Kinder etwa drei Wochen nach Geburt beginnend auf, schwallartig zu erbrechen. Eine kleine Operation, bei der die verdickte Magenpförtnermuskulatur gespalten wird, beseitigt dieses Problem schnell und zuverlässig. 

 
 
 
 

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