Mikrobiologie

Die Mikrobiologie ist die Lehre von den Kleinstlebewesen. Durch den Nachweis und die genaue Identifizierung solcher Mikroorganismen diagnostiziert man beim Menschen Infektionskrankheiten. Die Mikrobiologie gliedert sich in die 5 Bereiche:

Bakteriologie:

Bei bakteriologischen Untersuchungen werden aus dem
Patientenmaterial (z.B. aus Stuhl,  Urin, Wundabstrichen) Bakterien auf künstlichen Nährböden angezüchtet, diagnostiziert und für eine gezielte Therapie Empfindlichkeitsprüfungen durchgeführt.

Virologie:

Viren sind lichtmikroskopisch nicht sichtbare Zellparasiten.
Sie werden daher elektronenmikroskopisch oder in lebenden Zellkulturen nachgewiesen.

Mykologie:

Mykologische Untersuchungen werden beim Nachweis und
der Diagnostik von krankheitserregenden Pilzen (Schimmelpilze, Hautpilze, Hefen) durchgeführt. Dabei können die Pilze mikroskopisch betrachtet, auf künstlichen
Nährböden angezüchtet und biochemisch differenziert werden.

Serologie:

Gegen viele Infektionskrankheiten bildet der Mensch Abwehrstoffe. Diese können aus dem Serum oder Liquor nachgewiesen werden.

Parasitologie:

Schwere Infektionskrankheiten werden auch durch
Würmer (z.B. Bandwürmer) und Protozoen (z.B. Malaria) hervorgerufen.
Das parasitologische Untersuchungsmaterial wird hauptsächlich mikroskopisch untersucht.

Das Team der Mikrobiologie: Frau Rensinghoff, Frau Lambrecht, Frau Mensing, Frau Funcke-Groneberg (v.li.)