Klinik für Kardiologie III: Angeborene Herzfehler (EMAH) und Klappenerkrankungen

Foto Team, UKM-Kardiologie EMAH

Psychosoziale Beratung

Bei der Bewältigung von Herzfehlern und deren Auswirkungen auf das individuelle und soziale Leben haben wir es oft mit folgenden Problematiken zu tun:

  • Die frühkindliche Erfahrung von Operation und längerem stationärem Aufenthalt führt bei manchen Patienten zu nachhaltiger Traumatisierung mit anhaltenden Ängsten.
  • Die Herzerkrankung des Kindes führt nicht selten zu einem überfürsorglichen Verhalten der Eltern. Loslösungsprozesse und Bindungsverhalten sind bei diesen Patienten negativ beeinflusst.
  • Einschränkungen bei bestimmten körperlichen Belastungen (sportliche Betätigungen etc.) führen zu Problemen in Freundeskreis und sozialem Umfeld.
  • Probleme mit dem Aussehen (Narben, Blausucht u.ä.) spielen besonders während der Pubertät eine große Rolle.
    Zukunftsängste erschweren eine positive Lebensplanung. Sorgen, sich in der Berufswelt zu behaupten, einen Partner zu finden oder eine Familie zu gründen, bestimmen das Selbstbild.
  • Ängste vor Komplikationen aufgrund der Erkrankung, Angst vor einer neuerlichen Operation oder Angst vor dem Tod belasten die Patienten zusätzlich.

Wenn unsere Patienten psychologische Unterstützung benötigen, finden sie in Dipl-Theol. Petra Jebali eine kompetente Ansprechpartnerin. In einfühlsamen Beratungsgesprächen unterstützt Petra Jebali die betroffenen Menschen dabei, die Beeinträchtigungen in das Leben zu integrieren ohne sie zum alles überschattenden Lebensmittelpunkt zu machen.

(Kontakt f. psychosoziale Beratung: Jebali(at)­ukmuenster(dot)­de T: +49 (0)2 51 / 83- 4 82 40)

 
 
 
 
Gespräch mit dem behandelnden Arzt
Ein gutes Verhältnis zwischen Arzt, Patient und Angehörigen ist Teil einer erfolgreichen Behandlung.
Gesprächsmöglichkeiten nicht nur für rein medizinische Belange gehören zu den Angeboten
Freundlich gestaltete Räumlichkeiten sind uns wichtig.