Forschung

Die Medizinische Klinik D unterhält zahlreiche präklinische und klinische Forschungsprojekte. Zudem beteiligen wir uns an nationalen und internationalen klinischen Studien.

Klinische Studien helfen, medizinischen Fortschritt für ein breites Patientenkollektiv nutzbar zu machen, um die Behandlungsergebnisse weiter zu verbessern. Derzeit sind wir u.a. an Studien beteiligt, die helfen sollen, die immunsuppressiven Behandlungsregime nach Nierentransplantation zu optimieren.

Derzeit behandeln wir z.B. Patienten im Rahmen der SOLKID, PROTECT, BMS, SLOW & LOW und ATHENA  Studien.

Die stete Verbesserung von Therapieoptionen erhöht die Chance auf eine lange und komplikationsarme Laufzeit des Nierentransplantats. Aus diesem Grund ermöglichen wir unseren Patienten, an aktuellen klinischen Studien teilzunehmen. Sollten wir Sie in einem Aufklärungsgespräch für eine Studienteilnahme gewinnen können, schließen wir sie nach schriftlicher Zustimmung in die entsprechende Studie ein. Die Therapieoptionen, die wir Ihnen innerhalb der Studien anbieten können, sind Behandlungsansätze, die dem neuesten Stand des medizinischen Fortschritts entsprechen und in dieser Form der Allgemeinheit in der Regel noch nicht zur Verfügung stehen. 

Patienten, die wir innerhalb einer Studie behandeln, werden von uns engmaschig betreut und untersucht, um das vorhandene Restrisiko zu minimieren.

Die Studienbetreuung wird in unserer Klinik durch ein erfahrenes Team gewährleistet. Neben den Studienärzten ist unsere Study Nurse Yvonne Herbermann Ihre primäre Ansprechpartnerin.

Kontakt

Klinische Forschung und damit klinischer Fortschritt lässt sich nur auf Grundlage präklinischer, experimenteller Grundlagenforschung erreichen. Im Bereich der Transplantationsnephrologie haben wir eine langjährige Expertise im Bereich der experimentellen Nierentransplantation. Dabei liegt ein Fokus auf der nichtinvasiven Erkennung von Transplantatabstoßungen. Insbesondere vor dem Hintergrund eines knappen Organangebotes ist es von immanenter Bedeutung, eine Abstoßung mit hoher Sensitivität und Spezifität so früh wie möglich zu entdecken und zu therapieren. In diesem Forschungsschwerpunkt werden funktionelle und immunologische Aspekte der akuten und chronischen Transplantatrejektion untersucht und charakterisiert. Dieser Herausforderung stellen wir uns seit einigen Jahren sehr erfolgreich z.B. in einem interdisziplinären Team im DFG-geförderten Sonderforschungsbereich 656 – Molekulare Bildgebung.

Ein weiterer Fokus unserer Arbeitsgruppen ist die Untersuchung des kardiovaskulären Risikos vor und nach Transplantation. Dazu untersuchen wir beispielsweise bestimmte Ziel- oder Markersubstanzen in Blut und Urin oder Evaluieren die Wertigkeit verschiedener Untersuchungstechniken des Herzens.