Klinik für Urologie und Kinderurologie

Ultraschallgerät (rechts), Rechnereinheit sowie Bildschirm mit der digitalen Rekonstruktion der biopsierten Prostata.

Ultraschall-MRT Fusionsbiopsie der Prostata

Mit Hilfe der multiparametrischen Magnet-Resonanz-Tomographie (mpMRT) können krebsverdächtige Areale in der Prostata zum Teil besser erkannt werden als mit einer klassischen Ultraschalluntersuchung durch den Enddarm. Um aus auffälligen Arealen gezielt Proben entnehmen zu können, ist eine Fusionierung der MRT- mit den Ultraschallbildern sehr hilfreich.

Nach Fusion der MRT-Bilder mit den Ultraschallbildern lässt sich die suspekte Läsion (farblich markiert mit rot-grünem Punkt) exakt lokalisieren sowie die Biopsienadel (gelber Strich) zielgerichtet positionieren.

Vorteile der Ultraschall-MRT Fusionsbiopsie

  • zielgerichtete Biopsie verdächtiger Prostataareale
  • aggressivere Tumortypen werden leichter erkannt als weniger gefährliche Tumortypen
  • Verzicht auf unnötige Biopsien
  • ambulante Biopsie in Lokalanästhesie
  • dokumentierbare Biopsiepositionen

Die Ultraschall-MRT-Fusionsbiopsie unter Verwendung der UroNav®-Technik kombiniert die Vorteile der Schnittbildgebung (MRT) und der Sonographie. Gerade bei größerem Prostatavolumen und für die Wiederholungsbiopsie hat diese schonende und gleichzeitig hochpräzise Biopsietechnik entscheidende Vorteile !

 
 
 
 

Kontakt

Team Fusionsbiopsie

Prof. Dr. med. Andres Jan Schrader
T +49 (0)251-83 47 44 2
Prof. Dr. med. Axel Semjonow
T + 49 (0)251-83 52 11 1
Dr. med. Philipp Papavassilis
Dr. med. Yvonne Wennmann
T  + 49 (0)251-83 47 44 6

 

3D-Dokumentation aller entnommener Biopsiezylinder aus der Prostata (rosa) sowie aus dem verdächtigen Areal (weiß).