Graduierten-Stipendium der Novartis-Stiftung

 

Für die Forschungen im Bereich der Tumorimmunologie bei Gliomen hat Frau Dr. Stephanie Schipmann der Neurochirurgischen Klinik des UKM ein mit 8.000 Euro dotiertes Graduierten-Stipendium der Novartis-Stiftung für therapeutische Forschung erhalten. Ihre Dissertation zu dem Thema „Die Rolle regulatorischer T-Zellen, ihres Transkriptionsfaktors FOXP3 und Transforming growth factor-beta in der Tumorgenese verschiedener Hauttumoren“ hat sich bereits mit diesem Thema im Hinblick auf andere Tumorentitäten beschäftigt.  In diesem Rahmen wurden verschiedene Hauttumorentitäten hinsichtlich des Vorkommens von regulatorischen T-Zellen und ihres Transkriptionsfaktors FOPX3 analysiert. Ebenfalls wurde hier die Expression von aktivem TGF-beta untersucht.

Eine gut etablierte Methodik und Expertise in diesem Bereich soll nun auf eine andere Tumorentität - das Gliom - translatiert und erweitert werden.

Das Projekt dient der weiteren Erforschung des Verständnisses der Pathogenese von Gliomen unter besonderer Berücksichtigung der Interaktion des Tumors mit der Mikroumgebung. Es sollen Grundlagen für den Einsatz von gezielten Therapieregimen entwickelt werden um in der Therapie des bislang noch nicht heilbaren Glioblastoms Fortschritte zu erzielen.