Klinik für Phoniatrie und Pädaudiologie

Auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen

Im Gegensatz zu den Störungen des peripheren Hörorgans handelt es sich bei den auditiven Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen um bisher nicht einheitlich definierte Krankheitsbilder. Sie sind u.a. im Alltag gekennzeichnet durch Auffälligkeiten in den Bereichen: 

  • akustische Aufmerksamkeit
  • akustische Differenzierungsfähigkeit im Störschall 
  • dichotisches Hörvermögen
  • Richtungshören
  • Lautdiskrimination
  • auditives Gedächtnis
  • Lautanalyse/-synthese
  • Integration auditiver Wahrnehmungsfunktionen.

Bei dem von uns zusammengestellten „Münsteraner Untersuchungskonzept“ wurden verschiedene Tests aus den Bereichen Pädaudiologie, Logopädie/Sprachheilpädagogik, Neuro- und Entwicklungspsychologie für ein Gesamtuntersuchungsprogramm zugrunde gelegt. Die S1-Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Phoniatrie und Pädaudiolgie (DGPP) zum Thema "Auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen" finden Sie hier

 
 
 
 
Arzt mit Patient
Sängerin am Mikro
Singen als Beruf kann die Stimme über Gebühr belasten.
Cochlea-Implantat bei einem Erwachsenen
Früherkennung ermöglicht frühe Hilfen.