Klinik für Nuklearmedizin

Sympathische Innervation bei Vorhofflimmern

Studienbezeichnung

SFB 656 Teilprojekt C11 - Translationale Bildgebung der sympathischen Innervation bei Vorhofflimmern

Inhalt und Ziel

An dieser prospektiven Studie können Patientinnen und Patienten mit symptomatischem paroxysmalem Vorhofflimmern teilnehmen. Die nicht invasive Bildgebung der sympathischen Innervation des Herzens mit Hilfe der sogenannten 123I- MIBG SPECT-CT ist geeignet, die Rolle der sympathischen Innervation (=“Stressnervenversorgung“) des Herzens bei diesen Patientinnen und Patienten aufzuklären bzw. Veränderungen der Nervenversorgung nach oder unter Therapie des Vorhofflimmerns nachzuweisen. In dieser Studie wird eine Patientengruppe mit einer Pulmonalvenenisolation behandelt, eine zweite Gruppe medikamentös mit Antiarrhythmika. Beide Gruppen erhalten eine Woche vor sowie vier Wochen nach der jeweiligen Therapie eine 123I- MIBG SPECT-CT. Die Patienten werden im Verlauf über ein Jahr im Hinblick auf das Auftreten von Vorhofflimmern-Rezidiven (=Wiederauftreten von Vorhofflimmern) nachbeobachtet. Ziel dieser Studie ist es, die Rolle der sympathischen Innervation bei paroxysmalem Vorhofflimmern aufzuklären bzw. aus Veränderungen der Innervation frühzeitig Patienten bildgebend zu identifizieren, die ein erhöhtes Risiko für ein Rezidiv des Vorhofflimmerns haben.

Beteiligte Kliniken am UKM

  • Department für Kardiologie und Angiologie - Abteilung für Rhythmologie,
  • Klinik für Nuklearmedizin
Finanzierung

Deutsche Forschungsgemeinschaft (SFB 656 - Molekulare kardiovaskuläre Bildgebung)

Ansprechpartner in der Klinik für Nuklearmedizin

  • Dr. Christian Wenning (Teilprojektleiter),
  • Nemanja Avramovic (wissenschaftlicher Mitarbeiter),
  • Anne Kanzog (Study Nurse, 0251 – 83 44741)
 
 
 
 

Kontakt

Klinik für Nuklearmedizin

Albert-Schweitzer-Campus 1, Gebäude A1
(ehem.: Albert-Schweitzer-Straße 33)
48149 Münster 

Tel.: 0251 - 83 47362

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