Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde

Ohrmuschelaufbau

Der Aufbau oder Wiederaufbau einer nicht vorhandenen oder unvollständig ausgebildeten Ohrmuschel erfordert in der Regel mehrere operative Schritte und geht häufig mit einer Beeinträchtigung des Hörvermögens einher.

Behandlungsspektrum

  • Deformitäten der Ohrmuschel wie abgeknickter oberer Ohrpol, verkümmerte Ohrmuschel, atypische Knorpelfalten, fehlendes Ohrläppchen, etc.
  • weitgehendes Fehlen der Ohrmuschel (Mikrotie), z.T. mit Unterentwicklung des Unterkiefers
  • Schwerhörigkeit bzw. Hörverlust als Folge der Mikrotie
  • durch Unfall oder Tumorentfernung erworbene Defekte bis hin zum kompletten Verlust der Ohrmsuchel
Ohrmuschelfehlbildung

Je nach Schweregrad der Missbildung bzw. Verletzung der Ohrmuschel stehen unterschiedliche operative Verfahren zur Verfügung, um eine Ohrmuschel aufzubauen. Wir verwenden zur Rekonstruktion meist körpereigenes Gewebe. Dabei wird Rippenknorpel zum Aufbau der Ohrmuschel verwendet. Vorteil dieser Methode ist die Tatsache, dass körpereigenes Gewebe noch etwas mit dem Körper mitwächst. Normale kleinere Verletzungen am Ohr werden gut toleriert.

 
 
 
 

Allgemeine Ambulanz

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Das Ohr kann in verschiedene Bereiche unterteilt werden:

  • das äußere Ohr (Ohrmuschel und Gehörgang)
  • das Mittelohr (Trommelfell und Gehörknöchelchen) 
  • das Innenohr (Sinnesorgan mit Hörschnecke und Gleichgewichtsorgan)

Das äußere Ohr leitet den Schall zunächst zum Trommelfell. Von dort werden die Schallwellen durch die Gehörknöchelchen verstärkt und über ein kleines Areal im Bereich der Steigbügelfußplatte auf das Innenohr (Hörschnecke) übertragen. Hier befinden sich die Sinneszellen, welche die mechanischen Schallwellen in elektrische Nervenimpulse umwandeln. So wird über den Hörnerven ein Sinneseindruck an das Gehirn weitergeleitet.