Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie

Bitte beachten Sie: Um unsere Patienten, Mitarbeitenden und Besucher vor einer Infektion zu schützen und die Ausbereitung von SARS-CoV2 einzudämmen, ist in allen Gebäuden des UKM das Tragen einer medizinischen Maske (OP-Maske oder FFP2-Maske) erforderlich. Stoffmasken können nicht verwendet werden. Achtung: Auch FFP-Masken mit Ausatemventil sind nicht erlaubt.

Für den Besuch des UKM dürfen Sie Ihre eigenen, privaten Masken nutzen. Sollten Sie keine Maske dabei haben, stellen wir Ihnen für Dauer ihres Aufenthaltes im Klinikum an der jeweiligen Pforte einen geeigneten Schutz zur Verfügung.

Das Betreten der Gebäude ist ohne medizinische Maske nicht gestattet.

Liebe Patientin, lieber Patient,

auch in Zeiten der Corona-Pandemie sind wir vollumfänglich für Sie da!

Für ambulante Patient*innen gilt die 3G-Regelung: Sie müssen entweder vollständig geimpft oder genesen sein oder einen dokumentierten negativen Antigen-Schnelltest (nicht älter als 24 Stunden) oder einen PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden) vorweisen. Der Nachweis von 3G gilt auch für Kinder und Jugendliche ab dem Grundschulalter. Ein Schülerausweis als Nachweis ist im Krankenhaus nicht ausreichend. Bei symptomfreien Kindern unter 6 Jahren muss kein Test vorgelegt werden.
In besonders gefährdeten Bereichen (z.B. Onkologie) kann es abweichende Regelungen geben, die individuell mit Patient:innen und Besucher:innen besprochen werden. 

Bitte beachten Sie: Medizinisch notwendige Begleitpersonen wie Eltern, Erziehungsberechtigte oder Betreuer gelten nach einem Erlass des Landes NRW nicht als Besucher*innen. Für sie gelten je nach Fall die Vorgaben für ambulante beziehungsweise stationäre Patient*innen. Dabei kann im Normalfall pro Patient*in maximal eine Begleitperson mitgebracht werden.

Beachten Sie aber bitte, dass der Zutritt zur Zahnklinik grundsätzlich nur nach vorhergehender telefonischer Terminvereinbarung möglich ist, da vorab beim Pförtner eine Zutrittserlaubnis für Sie hinterlegt werden muß, welche nur nach vorheriger telefonischer Gesundheitsabfrage ausgestellt werden darf. Deshalb vereinbaren Sie in jedem Fall vor Ihrem Besuch einen Termin mit der für Sie zuständigen Fachabteilung, deren Telefonnummern für Spezialsprechstunden Sie auf den Internetseiten der jeweiligen Fachabteilung finden können.

Für den telefonischen Erstkontakt erreichen Sie die Fachabteilungen (Polikliniken) der Zahnklinik zu den nachfolgend genannten Zeiten unter folgenden Telefon-Nummern:

  • Leitstelle ZMK (Mo-Fr: 8.00-17.00 Uhr)
    T 0251 83-45500
  • Schmerzdienst (ZIA) (Mo-Fr: 8.00-16.30 Uhr)
    T 0251 83-47051
  • Parodontologie und Zahnerhaltung (Mo-Fr: 8.00-16.30 Uhr)
    T 0251 83-47057
  • Prothetische Zahnmedizin (Mo-Fr: 8.00-16.30 Uhr)
    T 0251 83-47086
  • Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie (Mo, Di, Do: 8.00-16.30 Uhr, Mi: 8.00-16.00 Uhr, Fr: 8.00-13.00 Uhr)
    T 0251 83-43610
  • Kieferorthopädie (Mo, Di: 08.15-18.00 Uhr, Mi: 12.30-18.00 Uhr, Do: 10.00-18.00 Uhr, Fr. 08.15-13.15 Uhr)
    T 0251 83-47113


Bitte denken Sie daran, für den Zutritt zur Zahnklinik Ihren Personalausweis mitzubringen, den Sie ggf. dem Sicherheitsdienst an der Pforte vorzeigen müssen. Begleitpersonen sind nur in begründeten Ausnahmefällen nach vorheriger telefonischer Absprache zugelassen.

Melden Sie sich bitte vorab, wenn

  • bei Ihnen folgende Symptome bestehen: Fieber, Halsschmerzen und/oder Schluckstörungen, Husten, Atemnot, Geschmacks- oder Geruchsverlust, allgemeine Abgeschlagenheit und/oder Leistungsverlust, soweit nicht durch eine bestehende Vorerkrankung erklärbar, Magen-Darm-Symptome, starken Schnupfen
  • Sie Kontakt zu einer SARS-CoV-2 positiven Person hatten
  • oder positiv auf Coronavirus getestet wurden.

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besprechen mit Ihnen das weitere Vorgehen.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Spezialsprechstunde für Zahnärztliche und Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgische Schlafmedizin

Diagnostische Maßnahmen

Die Diagnose einer Schlafstörung erfolgt im Zusammenspiel verschiedener Fachrichtungen. Beteiligt sind Schlafmediziner, Neurologen, Psychologen, ausgebildete Zahnärzte und Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgen. Die Erstdiagnose erfolgt häufig durch den Schlafmediziner. Die Verdachtdiagnose einer Schlafstörung kann durch den Hausarzt oder den Hauszahnarzt gestellt werden. Aufgrund der Vielschichtigkeit von Schlafstörungen ist eine ausführliche Erhebung der Vorgeschichte (Anamnese) erforderlich. Schlafstörungen können Teil einer Allgemeinerkrankung oder durch anatomische Abweichungen in Mund-, Kiefer- und Gesichtsbereich bedingt sein. Eine Schlafstörung kann durch Sauerstoffmangel während des Schlafes hervorgerufen werden. Die häufigste Ursache einer schlafbezogenen Atemstörung ist ein Verschluss der oberen Atemwege durch Kollaps der Schlundmuskulatur während des Schlafes, das sogenannte Obstruktive Schlafapnoe-Syndrom (OSAS).

Beratungs- und Behandlungsspektrum

Patienten mit Schlafproblemen können sich in der Spezialsprechstunde für „Zahnärztliche und Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgische Schlafmedizin“ vorstellen. Im Bedarfsfall erfolgt dann eine Zusammenarbeit mit weiteren medizinischen Fachbereichen. In der Sprechstunde erfolgt zunächst ein orientierendes Gespräch, eine klinische Untersuchung, eine Fotodokumentation und ggf. die Anfertigung von Röntgenbildern.

Therapie der Schlafapnoe

Mit der richtigen Therapie kann die nächtliche Atmungsstörung effektiv behandelt werden. Die Auswahl der Behandlungsmethode erfolgt durch ärztliche Experten und basiert auf einem Stufenschema. Individuell wird die Lebensweise und die anatomischen Gegebenheiten des Patienten sowie der Schwergrad der obstruktiven Schlafapnoe berücksichtigt. Eine nächtliche Überdruckbeatmung mit Atemmaske ist nicht immer die beste Lösung. Es bestehen unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten. In machen Fälle kann die Therapie durch eine Unterkiefervorschubschiene erfolgen oder eine chirurgische Operation notwendig werden. Zu den chirurgischen Therapiemöglichkeiten zählen die Kieferverlagerungen oder die Implantation eines Zungenschrittmacher

Unterkieferprotusionsschienen

Unterkieferprotrusionsschienen, auch Unterkiefervorschubschienen genannt, werden an den Zähnen abgestützt. Mit ihrer Hilfe wird der Unterkiefer mit der Zunge im Schlaf leicht nach vorne gezogen. Dadurch öffnen sich die Atemwege. Es wird ein Zweischienensystem (je eine Schiene für den Ober- und Unterkiefer) verwendet. Dieses ist über Verbindungselemente miteinander verbunden und gegeneinander verschieblich. Dadurch kann der Unterkiefer bis zum gewünschten Erfolg stufenweise nach vorne verschoben werden. Nach einer gründlichen zahnärztlichen Voruntersuchung wird der geeignete Schienentyp ausgewählt. Zur Herstellung durch den Zahntechniker werden Gebissabdrücke genommen und der Biss wird registriert.

Kieferverlagerungen

Wenn Unstimmigkeiten der Kiefer oder ausgeprägte Kieferfehlstellungen vorliegen, können diese nicht nur das Aussehen beeinträchtigen, sondern auch das Wohlbefinden, den Gesundheitszustand und die Lebensqualität beeinflussen. Außerdem können Kieferfehlstellungen eine vorhandene Schlafapnoe begünstigen. Als Umstellungsosteotomie der Kiefer oder Maxillo-mandibuläre Osteotomie wird eine operative Umstellung der Lagebeziehung der Kiefer bezeichnet. Hierbei wird der Kiefer operativ einige Millimeter vorverlagert. Engpässe im Racheraum sollen damit korrigiert werden.