Aktuelles

Der im Dezember 1989 bei der Berufsfeuerwehr Dortmund ins Leben gerufene Studientag Dortmund fand nun bei der Werkfeuerwehr des UKM statt.
Der Studientag bietet Feuerwehrbeamten/innen aus dem gesamten Bundesgebiet, die sich in der Vorbereitungszeit  für die Laufbahngruppe 2 befinden, die Möglichkeit zur Teilnahme.
Die Organisation rund um den Studientag übernimmt das Obmannteam, Kollegen und Kolleginnen die sich ebenfalls auf ihren Aufstieg vorbereiten. Das Ziel ist es, möglichst jeden Freitag ein interessantes Programm bieten zu können. Angeboten werden für die Feuerwehr interessante Besichtigungen in Produktionsstätten und Objekten. Aktuelle Fachvorträge z.B. über die Neuigkeiten bei TUIS, dem Notfallmanagement der Deutschen Bahn bis hin zu Unterrichten in Rechtskunde, Chemie, und Mathematik.

Die Teilnehmer wurden durch den Kollegen Beckmann unter anderem durch das Wachgebäude, den automatische Warentransport, die Wäscherei, die Haustechnik und die umfangreichen Baumaßnahmen geführt.

Im Oktober diesen Jahres absolvierte die Werkfeuerwehr ein erweitertes Atemschutztraining. Bei der sogenannten Heißausbildung  nutze das Team die Anlage des BOS Trainingszentrum in der Nähe des Möhnesees.

Die Anlage mit einer Gesamtgröße von insgesamt 126,92m² auf zwei Ebenen besteht aus fünf Überseecontainern.

In Zusammenarbeit mit den gestellten Trainern wurde  den Atemschutzgeräteträgern in der holzbefeuerten Brandübungsanlage eine hervorragende und professionelle Möglichkeit geboten ihr Ausbildungsniveau auszubauen.

Ähnlich einem echten Szenario wurden der Gebäudebrand unter realen Bedingungen geübt.

Neben dem systematischen Absuchen von Räumen, Türöffnungsprozeduren und der Beurteilung von  Rauchschichtungen galt es auch den Gefahren einer Rauchgasdurchzündung wirkungsvoll zu begegnen.

 

Eine Gruppe von zehn Mann der Werkfeuerwehr des UKM nahm am vergangenen Sonntag am Leistungsnachweis  des Stadtfeuerwehrverbandes Münster teil. Innerhalb von fünf Minuten galt es einen Löschangriff mit drei Strahlrohren aufzubauen. Das „Feuer“ bestand hierbei aus einer roten Klappe, die in der vorgegebenen Zeit fallen musste. Auf dem Marktkauf-Gelände am Albersloher Weg absolvierten rund 160 Wehrleute aus 14 Einheiten der Feuerwehr Münster, sowie Gäste des Löschzuges Bottrop-Altstadt und die Werkfeuerwehr des UKM ihre Aufgaben. Der Leistungsnachweis wird durch den Landesfeuerwehrverband  vorgegeben, und beinhaltet zu der Löschübung noch einen Staffellauf, feuerwehrbezogene Knoten und Stiche, sowie eine Fragearbeit.

 

In der Oktober Ausgabe des Feuerwehr Magazins stellen sich die beiden neuen Fahrzeuge der Werkfeuerwehr vor. In der am 29. September erscheinenden Ausgabe werden die beiden ungleichen Zwillinge näher beschrieben. Das Magazin kann im Zeitschriftenhandel oder online erworben werden.

Die Mitarbeiter der Werkfeuerwehr haben im Rahmen ihrer Aus- und Weiterbildung ein umfangreiches Fahrsicherheitstraining absolviert. Auf dem Gelände der Euregio Verkehrsakademie (EUVA) in Nordhorn übten die Teilnehmer unter der Anleitung eines fachkundigen Moderators das Verhalten in Gefahrensituationen im Straßenverkehr. Insbesondere das richtige Bremsen, sowie das Kennenlernen der Fahrdynamik bei plötzlichen Lenkbewegungen, z.B.  beim Ausweichen, waren grundlegende Lehrinhalte. Wichtige Bestandteile, wie Tipps zur Ladungssicherung und die richtige Sitzposition rundeten das Programm ab. Zum sprichwörtlichen „Erfahren“ standen der Kommandowagen und das Hilfeleistungslöschfahrzeug als Fahrzeuge zweier Klassen zur Verfügung.

Für das Retten aus Behältern, Silos und engen Räumen hält die Werkfeuerwehr des UKM nun spezielles Rettungsgerät vor.
Um den Umgang mit den Geräten zu schulen wurde angenommen, dass sich ein verunfallter Arbeiter in dem unter der Südstraße verlaufenden Wärmekanals befindet.
Die Feuerwehr rückte zu einer der Notaustiegsluken aus, um dort die Rettungsmaßnahmen durchzuführen.
Mit Hilfe eines Dreibeins und eingehängtem Rettungsgerät konnte der Arbeiter zeitnah aus dem Kanal gerettet werden.
Zur schonenden Rettung kann, je nach Verletzungsmuster, ein Sitzgurt oder eine Schleifkorbtrage zum Einsatz kommen.

 

Es geht um den vermutlich höchsten Arbeitsplatz in Münster: Um im Notfall dem Kranführer so schnell und gut wie möglich helfen zu können, führt die UKM Werkfeuerwehr gemeinsam mit den Kollegen der Berufsfeuerwehr Münster an zwei Sonntagen eine Absturzsicherungs- und Rettungsübung auf dem höchsten Kran der UKM-Baustelle (Universitätsklinikum Münster) durch. Die Übung läuft in enger Absprache mit der zuständigen Kran-Firma TRINAC GmbH.

Sechs Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr und drei Mitarbeiter der UKM-Werkfeuerwehr haben die Übung bereits hinter sich gebracht. Um die Erstversorgung des Kranführers gewährleisten zu können, mussten sie zunächst 307 Stufen aufsteigen. Die Retter benötigten für den Aufstieg knapp 20 Minuten. Medizinisches und technisches Gerät konnte von drei Einsatzkräften per Seil auf den Kranausleger gezogen werden.
In luftigen 96 Metern Höhe war Ziel der Übung, zum Beispiel einen auf dem Ausleger verunglückten Kranmonteur abzusichern. „Für die Rettung würden wir dann im Ernstfall  speziell für die Höhenrettung ausgebildete Kollegen alarmieren. Unsere Aufgabe ist es, den Ablauf bis zu einer Höhenrettung so reibungslos wie möglich zu gestalten“, heißt es vom Leiter der UKM-Werkfeuerwehr Markus Schwienheer. „Außerdem müssen wir einschätzen, ob es überhaupt nötig ist, die Höhenretter zu rufen, oder ob der Kranführer, der uns alarmiert, weil es ihm nicht gut geht, nach Behandlung im Führerhaus und mit unserer Unterstützung, selbständig den Abstieg schaffen könnte“, fügt Bernd Voges von der Berufsfeuerwehr Münster hinzu.
„Vor allem bei der zweiten Übung haben uns die schlechten Wetterverhältnisse sehr herausgefordert. Die Zusammenarbeit mit der Berufsfeuerwehr Münster hat sehr gut funktioniert. Durch die gewonnen Erkenntnisse können wir jetzt im Ernstfall optimal reagieren und entscheidende – möglicherweise lebensrettende – Minuten einsparen“, zieht Schwienheer ein positives Fazit.  

Insgesamt sollen mehr als 20 Feuerwehrleute in Münster den Ernstfall üben.

„Uns ist es wichtig, dass unsere Mitarbeiter sich auf ihrem Arbeitsplatz sicher fühlen, vor allem wenn dieser in fast 100 Metern Höhe ist“, freut sich Kai Strozyk, Projektmanager Tower Cranes der Kran-Firma TRINAC, über die Übung.

Fakten über den Kran:
96 Meter beträgt die Kranhöhe, der Kranausleger ist 80 Meter lang und kann eine Last von etwa 5 Tonnen tragen. Der Baukran selbst wiegt 400 Tonnen. Um das Führerhaus zu erreichen müssen 307 Stufen zurückgelegt werden. Etwa 20 Minuten benötigt man ohne Gepäck für den Aufstieg.

Am vergangenen Freitag wurde im Rahmen der Weihnachtsfeier der Werkfeuerwehr die beiden neuen Fahrzeuge durch die Pfarrer des Universitätsklinikums Ulrich Laws (katholische Kirche) und Frank Neumann (evangelische Kirche) gesegnet.
„Es war ein Wusch der Kollegen die Fahrzeuge segnen zu lassen“, so Markus Schwienheer, Leiter der Werkfeuerwehr.
Im Beisein der diensthabenden Wachabteilung, den Kollegen der Werkfeuerwehr und vielen Ruheständlern wurden nach einem gemeinsamen Gebet und der Segnung die beiden Fahrzeuge noch mit einer Christopherusmedaillen versehen. Die Medaillen begleiten nun im Fahrerhaus die Einsatzkräfte während ihres Dienstes.
Christopherus, einer der vierzehn Nothelfer“, gilt als Schutzheiliger von Feuerwehrfahrzeugen.

v.l.: Ulrich Laws und Frank Neumann

Ende Oktober erreichten zwei neue Löschfahrzeuge ( HLF 10 und LF-L) das UKM. Ab Freitag,  27. Oktober, setzen die neuen Fahrzeuge die 17 und 30 Jahre alten Vorgänger endgültig ab.
Denn aufgrund der baulichen Veränderungen am Klinikum, ändern sich auch die Herausforderungen an den Brandschutz: Insgesamt hat das UKM  hier einen sechsstelligen Betrag investiert. Die neuen Löschfahrzeuge werden voraussichtlich 15 bis 20 Jahre im Einsatz sein und bieten viele Vorteile: Der aktuellere technische Standard sowie die hochmoderne Ausstattung in beiden Fahrzeuge ermöglichen ein noch effizienteres Eingreifen. Besonders das eigentlich größere der beiden Fahrzeuge verbessert die Mobilität im Einsatz. Bisher mussten alle Materialien an die Einsatzstelle herangetragen werden. Nun lassen sich alle Utensilien auf praktischen Rollcontainern transportieren.
Derzeit durchlaufen alle Mitarbeiter der UKM Werkfeuerwehr eine Schulung zur Grundeinweisung. Im Frühjahr 2017 stehen weitere Fahrsicherheitsübungen an.

Bei dem HLF 10 und bei dem sogenannten Löschfahrzeug-Logistik (LF-L) handelt es sich um Fahrgestelle Mercedes-Benz Atego 1326 F.
Beide Fahrzeuge wurden bei der Fa. Schlingmann aufgebaut.

Details zum HLF 10:

  • FPN 10-2000 (Schlingmann) mit Temperaturüberwachung und AWR-System
  • Löschwasserbehälter 1600 Liter
  • Mannschaftskabine für 8 Personen mit insgesamt 5 PA-Halterungen, davon 1 PA im Sitz des Beifahrers
  • Action-Tower, u.a. mit Ziehfix-Koffer, Notfallrucksack, AED und Fluchthauben
  • Pneumatischer Lichtmast mit 4 LED-Scheinwerfern
  • Hygienewand
  • Hydraulisches Rettungsgerät (u.a. Kompaktaggregat, Schere, Spreizer, Rettungszylinder)


Details zum LF-L:

Bei diesem Fahrzeug handelt es sich um eine Kombination aus Löschfahrzeug (mittschiffs fest eingebaute und vom Fahrzeugmotor angetriebene Feuerlöschkreiselpumpe + Löschwasserbehälter) und Logistikfahrzeug (Kofferaufbau mit Ladebordwand).

Zur Ausstattung zählen u.a.:

  • FPN 10-2000 (Schlingmann) mit Temperaturüberwachung
  • Löschwasserbehälter 1000 Liter
  • Mannschaftskabine für 8 Personen mit insgesamt 5 PA-Halterungen, davon 1 PA im Sitz des Beifahrers
  • Action-Tower, u.a. mit Ziehfix-Koffer, Notfallrucksack, AED und Fluchthauben
  • Pneumatischer Lichtmast mit 4 LED-Scheinwerfern
  • 2 seitliche Geräteräume
  • Ladebordwand mit einer Tragfähigkeit von 1500 kg
  • Regalsystem an der Vorderwand des Laderaums
  • Platz für bis zu 6 Rollcontainer, u.a. Wasserschaden, Atemschutz, Technische Hilfe und Beleuchtung

Beide Fahrzeuge sind zudem mit einer LED-Umfeldbeleuchtung, Rückfahrkameras und einer LED-Heckabsicherung ausgestattet.

Die Absturzsicherung legt für die Feuerwehren den Grundstein für das sichere Arbeiten in ein- und absturzgefährdeten Bereichen, sowie für die einfache Rettung aus Höhen und Tiefen. Im Rahmen der umfangreichen Baumaßnahmen am Klinikum wird zur Zeit vermehrt mit dem Gerätesatz Absturzsicherung geübt.
Mögliche Einsatzszenarien in dem der Gerätesatz zum Einsatz kommen könnte:

  • Sichern von Personen in Notlagen (Höhen und Tiefen)
  • Schneeräumarbeiten
  • Beseitigung von Unwetterschäden (Dächer verschließen)
  • Selbstrettungsübungen für Atemschutzgeräteträger

Da sich die Steighöhe auf 30m beschränkt und Personen in Notlagen nur gesichert und nicht zurückgeführt/gerettet werden dürfen, ist eine Zusammenarbeit mit einer Höhenrettungsgruppe  unerlässlich.
Im Rahmen der Schwerpunktausbildung werden folgende Themen ausgebildet:

  • gesetzliche Grundlagen
  • Unfallverhütungsvorschriften
  • Materialkunde
  • Knotenkunde
  • Sicherungstechniken
  • Einsatztaktik

Des Weiteren wurden an unterschiedlichen Übungsobjekte einsatzrealistische Übungen durchgeführt um für den Ernstfall vorbereitet zu sein.

Die Werkfeuerwehr des UKM beschaffte kürzlich eine neue Soft- und Hardware für die Atemschutzüberwachung. Die bislang genutzte Software auf dem Tablet-PC des Hilfeleistungslöschfahrzeuges entsprach nicht mehr dem Stand der Technik.

Die Software alphaCONTROL 2 der Fa. MSA Auer ermöglicht die zuverlässige drahtlose Verbindung zwischen einzelnen Geräten und ermöglicht die Atemschutzüberwachung bei einer Vielzahl von Anwendungen.
Die Überwachung mit alphaCONTROL 2 ist ein vollwertiger Ersatz für die konventionelle Atemschutzüberwachungstafel. Alle Details eines klassischen Überwachungssystems sind integriert.

Die Bildschirmdarstellung erlaubt es dem Benutzer, bei jedem Einsatz mit Atemschutz mit freiwählbaren Truppstärken  zu arbeiten und jederzeit den Überblick zu behalten. Die Anwendung wertet ständig die verfügbare Information aus und stellt den jeweiligen kritischen Wert eines Trupps ohne dabei die einzelnen Geräteträger aus dem Auge zu verlieren in Echtzeit dar. Im Gefahrenfall können die einzelnen Trupps gewarnt und per Evakuierungsalarm zurückbeordert werden.

Das jährliche Fußballturnier des Stadtfeuerwehrverbandes Münster wurde in diesem Jahr von den Löschzügen Häger, Nienberge und Gievenbeck ausgerichtet. 10 Mannschaften der Feuerwehr Münster, des Musikkorps und der Werkfeuerwehr des UKM gingen im Sportpark "Leonardo Campus" der WWU an den Start, um sich die Feuerwehr-"Meisterschaft" zu erkämpfen. Nach schönen, und vor allem fairen Spielen, hat die Mannschaft des UKM mit Trainer Markus Schwienheer alle besiegt und das Turnier gewonnen. Das Siegtor gegen den zweitplatzierten Löschzug Gelmer erzielte Kapitän Marc Brüner in der letzten Minute. Neben einem bunten Rahmenprogramm das ebenfalls zur Unterhaltung der ca. 150 Zuschauer beitrug, wurde natürlich auch für das leibliche Wohl gesorgt. Die Organisation des Turniers im kommenden Jahr liegt somit in den Händen der Werkfeuerwehr des UKM.

Teilnehmerzahl zu den vergangenen Jahren deutlich gestiegen / Viele Klinikbereiche haben sich beteiligt
„Wir haben uns besonders gefreut, dass viele Bereiche des UKM sich an diesem Tag beteiligt haben“, sagt Klaudia Sauer, Leiterin der Personalentwicklung am UKM. „Wir bieten den Mädchen und Jungen ein großes Spektrum an Berufen von der Krankenversorgung über die Wissenschaft bis zur Feuerwehr.“ So konnten die Kinder wissenschaftlichen Vorträgen lauschen, die Krankenversorgung und die Verwaltung kennenlernen oder sich bei der Feuerwehr ausprobieren. Auch die Tochterunternehmen des UKM waren mit an Bord.“

Die Werkfeuerwehr des UKM erhält im Herbst 2016 zwei neue Feuerwehrfahrzeuge der  Fa. Schlingmann GmbH & Co. KG.
Wenngleich sich die Fahrzeuge aktuell noch nicht im Bau befinden, haben sich einige Kollegen der  Wachabteilung 2  am 20.04.2016 auf den Weg
nach Dissen bei Osnabrück gemacht, um sich über die Produktionsabläufe des Herstellers zu Informieren.

Ein Vertreter der Firma Schlingmann gab zunächst eine Einweisung in die Geschichte, Firmenphilosophie sowie in die Innovationen und Technologien,
mit dem das seit 1880 bestehende Familienunternehmen dem Wettbewerb gegenüber tritt. Anschließend  wurden die Werke 1 und 2 bei einem
Rundgang vorgestellt und die Arbeits- und Produktionsabläufe  dargestellt. An den verschiedenen Fahrzeugen im Werk konnten die Kollegen die
Bauabschnitte vom Rohbau über die Lackierung bis hin zum fertigen Modell  sehen. Derzeit beträgt die Lieferzeit für ein Feuerwehrfahrzeug
aufgrund der individuellen Einzelanfertigung ab Bestellung rund 19 Monate. Die geringen Stückzahlen unterschiedlichster Feuerwehrfahrzeugtypen
rechtfertigen größtenteils keine automatisierten Fertigungsstraßen, so dass die Montage in manufakturähnlicher Weise erfolgt.

Alles in allem war es eine gelungene Besichtigung der Fa. Schlingmann, bei der wir uns auch auf diesem Wege noch einmal herzlich bedanken möchten.

Im Rahmen der jährlichen Atemschutzwiederholungsübungen wurde das neue System der elektronischen Blindmaske eingesetzt. Die Trupps führten nach den üblichen Belastungsübungen auf Laufband, Ergometer und Leiter eine Menschenrettung im Versorgungszentrum des Universitätsklinikums durch. Hier wurde ihnen zur Aufgabe gemacht, eine Übungspuppe in einem Installationsgeschoss zu suchen und zu retten. Die besondere Technik der elektronischen Blindmaske lässt dem Ausbilder die Möglichkeit die Sichtverhältnisse dem Übungsszenario entsprechend anzupassen.

Wechsel in der Führungsriege der Werkfeuerwehr: Gabriele Akens-Fries, Leiterin Geschäftsbereich Zentrale Dienstleistungen, begrüßt Markus Schwienheer als neuen Leiter der Werkfeuerwehr und verabschiedet Reinhard Seebröker. Christian Zelleröhr und Thomas Wilbrenner zählen ebenfalls zum Führungsteam der Werkfeuerwehr. (v.l.n.r.)

"Ich bin etwas traurig über den Abschied, aber ich freue mich auf meinen neuen Lebensabschnitt", so Reinhard Seebröker. Was folgt sei schließlich der Ruhestand, nicht der Stillstand. Die Nachfolge von Reinhard Seebröker übernimmt Markus Schwienheer, bisheriger Leiter der Sachgruppe Abwehrender Brandschutz. "Mit Herrn Schwienheer haben wir einen erfahrenen Feuerwehrmann an der Spitze unserer Werkfeuerwehr.", freut sich Gabriele Akens-Fries, Leiterin Geschäftsbereich Zentrale Dienstleistungen, über den reibungslosen Übergang. "Markus Schwienheer arbeitet bereits seit 19 Jahren am UKM und kennt das Gelände wie seine Westentasche.", so Gabriele Akens-Fries weiter. Als Leiter der Sachgruppe Abwehrender Brandschutz wird Markus Schwienheer von Christian Zelleröhr abgelöst, der ab September auch die Stellvertretung der Werkfeuerwehrleitung übernimmt. Nachdem zuvor bereits Thomas Wilbrenner als neuer Brandschutzbeauftragter des UKM und Nachfolger von Josef Strotmeier ernannt wurde, ist der Wechsel des Führungsteams in der Feuerwache nun perfekt. "Wir möchten uns herzlich bei Reinhard Seebröker und Josef Strotmeier für die Arbeit am UKM bedanken." betont Gabriele Akens-Fries.

4 Jahre lang leitete Seebröker das Team der hauptamtlichen Werkfeuerwehr am UKM und kehrte hier zu seinen Wurzeln zurück. Der gebürtige Albersloher studierte zunächst Bauingenieurwesen in Münster. Seine Feuerwehrausbildung absolvierte Seebröker bei den Feuerwehren in Neuss und in Köln. Nach Stationen bei den Landesfeuerwehrschulen NRW und Brandenburg, sowie der Brandschutzdienststelle des Rhein-Kreises Neuss, hatte Seebröker zuletzt 2011 seinen Dienst am UKM angetreten.

Die jährliche Heißausbildung fand erneut in einem von der Fa. Dräger gestelltem Simulator an der Feuerwache statt. Die Kollegen aller Wachabteilungen übten nach einer Kurzschulung verschiedene Szenarien in dem Übungsanhänger. Der gestellte Wohnungsbrand wurde nach Übungsende mit jedem Kollegen und dem durch die Werkfeuerwehr gestellten Trainer besprochen.

Im April besuchten alle Kollegen das Brandhaus im Ausbildungszentrum der Feuerwehr Dortmund. Es bietet die Möglichkeit, sowohl in Basisschulungen einzelne Einsatzsituationen zu üben, wie auch in taktischen Übungen komplette Einsatzszenarien von Anfang bis zum Ende abzuarbeiten.
Es wurden Einsatzübungen in Gruppenstärke, Personensuche im Gebäude, Türöffnungstechniken bei Flash-Over-Gefahr und Wirkungsweisen der Löschtechniken, begleitet durch die Ausbilder der Feuerwehr Dortmund durchgeführt. 

 
 
 
 

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Markus Schwienheer
Leiter Werkfeuerwehr

Albert-Schweitzer-Campus 1,
Gebäude A5
48149 Münster
Telefon: +49 (0) 251 / 83-49390
Fax: +49 (0) 251 / 83-49906
E-Mail: markus.schwienheer(at)­ukmuenster(dot)­de

Einsatzzentrale der Werkfeuerwehr

(24 Stunden erreichbar)

Albert-Schweitzer-Campus 1,
Gebäude A5
48149 Münster
Telefon: +49 (0) 251 / 83-40000
Fax: +49 (0) 251 / 83-45614
E-Mail: werkfeuerwehr(at)­ukmuenster(dot)­de