Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychosomatik und -psychotherapie

Curriculum Vitae

Akademischer Grad

2016 Venia legendi im Fachbereich Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychotherapie und -psychosomatik (Universität Hamburg, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf)

2013 Approbation in tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie (Michael-Balint Institut Hamburg)

2011 “Circle of Security Parenting” International Provider (Marycliff Institute, Spokane, WA)

2000 Dr. phil. (Ruprecht Karl Universität Heidelberg)

1996 Dipl.-Psych. (Ruprecht-Karl Universität Heidelberg)

Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte

  • Klinische Bindungstherapieforschung und Eltern-Kind-Behandlung

  • Entwicklungspsychopathologie und Emotionsregulation

  • Psychosen und Persönlichkeitsstörungen

Akademisches Profil

Brigitte Ramsauer ist habilitierte wissenschaftliche Mitarbeiterin mit der der Lehrbefugnis (Venia legendi) für das Fach Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie sowie approbierte Psychologische Psychotherapeutin (Tiefenpsychologische Psychotherapie) für Erwachsene. Neben ihrer klinischen Tätigkeit an der Kinder- und Jugendpsychiatrie an den  Universitätskliniken Hamburg-Eppendorf und Münster hat sie viele Jahre lang eine randomisiert-kontrollierte Evaluationsstudie zur Eltern-Kind-Behandlung von Müttern mit Säuglingen am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf geleitet. Im Rahmen dessen hat sie sich vor allem mit psychiatrischen Erkrankungen im Postpartum und ihr Einfluss auf die Mutter-Kind-Beziehungs- und Bindungsentwicklung im Kleinkind- und Vorschulalter auseinandergesetzt. Darüber hinaus erforschte die die emotionale Kommunikation schizophren erkrankter Jugendlicher mit einem Elternteil. Ihre wissenschaftlichen Studien und Publikationen befassen sich demzufolge mit transgenerationalen Einflüssen mütterliche/väterlicher Psychopathologie und Bindung sowie Prozessen der Emotionsregulation zwischen Mutter/Vater und Kind und ihr Einfluss auf die seelische Entwicklung des Kindes. Ein Schwerpunkt der Psychotherapieforschung bildet die randomisiert-kontrollierte Evaluation des bindungsfokusierten Gruppentherapieansatzes (Kreis der Sicherheit/Circle of Security Intervention) für Eltern mit Kindern von 0-5 Jahren an psychisch erkrankten Mütter mit Säuglingen. Weitere aktuelle Forschungsschwerpunkte sind i. die Analyse der Entwicklung der Emotionsregulationskompetenz vom Säuglings- bis ins Vorschulalter im Kontext der mütterlichen Emotionsregulationskompetenz sowie ii. die prospektive Validierung des strukturierten klinischen Interviews DIPA (deutschsprachige Version DIPA-D) zur Diagnostik psychischer Störungen im Kleinkind- und Vorschulalter. Eine Besonderheit der Forschung ist die Anwendung generational ausgerichteter Forschungsdesigns und innovativer Forschungsmethoden der Entwicklungspsychologie, Klinischen Psychologie, Psychoanalyse, Kinder- und Erwachsenpsychiatrie und Medizin. Für ihre Forschungsleistung hat sie den Young Scientist Award for Early Prevention Research in Schizophrenia und ein DFG-Stipendium im Rahmen des Graduiertenkollegs Klinische Emotionsforschung an der Universität Heidelberg und der Universität des Saarlandes, Saarbrücken erhalten.

Lehraktivität

  • Lehrauftrag am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

  • Lehrtätigkeit am Universitätsklinikum Münster zu Themen der Klinischen Psychologie und Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychotherapie und -psychosomatik