Perioperativer Metabolismus und Flüssigkeitshaushalt

 

Es wurden die Auswirkungen auf den Postaggressionsstoffwechsel sowie die Verträglichkeit verschiedener parenteraler Infusionsregime untersucht. Ein Schwerpunkt war die Optimierung der parenteralen Aminosäurezufuhr durch das Dipeptid Alanyl-Glutamin, wodurch eine Verbesserung des Outcomes der Patienten (Krankenhausverweildauer, Langzeitüberlebensrate) nachgewiesen werden konnte. Darüber hinaus wurde die Beeinflussung des Proteinstoffwechsels durch die Gabe von rekombinantem IGF-I, α2 –Agonisten, epiduraler Analgesie sowie Zuckeraustauschstoffen untersucht.

-   Goeters C, Mertes N, Wempe C, Van Aken HK, Stehle P, Bone HG. Parenteral L-alanyl-L-glutamine improves 6-month outcome in critically ill patients. Crit Care Med. 2002;30:2032-7.

-   Grimm H, Mertes N, Goeters C, Schlotzer E, Mayer K, Grimminger F, Fürst P. Improved fatty acid and leukotriene pattern with a novel lipid emulsion in surgical patients. Eur J Nutr. 2006;45:55-60.

Veränderungen im perioperativen Metabolismus und Flüssigkeitshaushalt haben weitreichende Auswirkungen auf die perioperative Morbidität und Mortalität.

  • Priv.-Doz. Dr. med. Christoph Schmidt

  • Dr. oec. troph. Carola Wempe
Korrespondenz
Priv.-Doz. Dr. med. Christiane Goeters
Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie
Universitätsklinikum Münster
Albert-Schweitzer-Campus 1, Gebäude A1, 48149 Münster

Telefon: 0251 / 83 47255 oder 47257
Fax:  0251 / 83  48667
E-Mail:  goeters(at)­anit.uni-muenster(dot)­de
 
 
 
 

Leiterin der Arbeitsgruppe