Department für Kardiologie und Angiologie

Für Patienten

Behandlung in unserem Gefäßzentrum

Bei uns steht der Patient mit seiner Erkrankung im Mittelpunkt. Daher bieten wir als Zentrum der Maximalversorgung nicht nur eine Vielzahl diagnostischer und therapeutischer Verfahren in der Gefäßmedizin an, sondern legen besonders Wert auf ein ausführliches Beratungsgespräch. Gemeinsam kann dann ein an den Wünschen und Erwartungen unserer Patienten angepaßter Therapieplan aufgestellt werden. Besonders frühe Krankheitsstadien bieten oft die Chance auf eine vollständige Beseitigung der Beschwerden.

Da es sich bei den meisten Gefäßkrankheiten um chronische Erkrankungen handelt, ist uns eine langfristige Anbindung an unsere Ambulanz mit regelmäßigen Kontrollen wichtig. Nur so können negative Entwicklungen rechtzeitig erkannt und behandelt werden.

Zum Nutzen der Patienten bestehen enge Kooperationen vor allem mit dem Centrum für vaskuläre und endovaskuläre Chirurgie, dem Institut für klinische Radiologie sowie mit der Rheumatologie. So können wir Patienten auch bei komplexen Krankheitsbildern gemeinsam eine optimale, interdisziplinäre Versorgung bieten.

„Es war ein brennender Schmerz in beiden Oberschenkeln, der nach kurzem Gehen auftrat und mich bald zum Stehenbleiben zwang.”

Herr R. hatte schon viele Ärzte aufgesucht, aber die Ursache seiner Beschwerden konnte nicht aufgedeckt werde. Zufällig hatte seine Frau im Fernsehen eine Sendung über die "Schaufensterkrankheit" gesehen, und die geschilderten Symptome bei ihrem Mann wiedererkannt. So vereinbarte sie einen Termin in der Gefäßsprechstunde der Angiologie des Universitätsklinikums Münster. Bei der Untersuchung waren die Leistenpulse auf beiden Seiten nicht tastbar, im Ultraschall ergab sich der Verdacht von Verschlüssen beider Beckenarterien.

„Zuerst hatte ich etwas Angst vor der Katheteruntersuchung. Aber so wie bisher konnte es auch nicht weitergehen. Und ein Freund erzählte mir, daß es fast gar nicht weh getan hätte. Da stand mein Entschluß fest.”

In der Angiographie bestätigte sich der Ultraschallbefund. Langstreckige Verschlüsse beider Beckenarterine konnten mit einem Ballonkatheter wiedereröffnet und mit Stents (Gefäßstützen) stabilisiert werden.

„Es war wie ein Wunder, plötzlich konnte ich wieder ganz normal gehen. Am Ende habe ich mich nur geärgert, daß ich es nicht früher habe machen lassen.”

 
 
 
 

Kontakt:

Prof. Dr. med. Holger Reinecke
Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie und Angiologie
Spezielle internistische Intensivmedizin
Leiter der Abteilung für Angiologie

Department für Kardiologie und Angiologie
Universitätsklinikum Münster
Albert-Schweitzer-Campus 1, Gebäude A1
48149 Münster

Angiologie-Hotline: 0251-83-44944
angiologie(at)­ukmuenster(dot)­de
 

Terminvereinbarung:
Gefäßsprechstunde / ambulante Vorstellung:
0251-83-47625

Klinische Studien: 0251-83-47580

Langstreckiger Verschluß beider Beckenarterien. Der Pat. mußte nach 50m Gehstrecke wegen starker Schmerzen beider Beine stehenbleiben (s.nebenstehender Fallbericht).
Erfolgreiche Wiedereröffnung beider Becken-Arterien mit Implantation von Gefäßstützen (Stents). Der Patient war beschwerdefrei.