Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie

Hinweise zu Ambulanzen und Sprechstunden

Sehr geehrte Patientinnen und Patienten,

mit der zunehmenden Ausbreitung des Corona-Virus SARS-CoV-2 sind wir gezwungen, unsere Kapazitäten in den Ambulanzen zu reduzieren. Planbare (elektive) Eingriffe bei Patienten mit gutartigen Erkrankungen ohne Komplikationsgefahr oder akute Gesundheitsgefährdung müssen wir derzeit nach Vorgaben des Gesundheitsministeriums verschieben. Alle Patienten (ohne Corona-typische Krankheitssymptome) mit Krebserkrankungen, bei denen operative Eingriffe anstehen bzw. geplant werden müssen, Patienten vor oder nach Transplantation, bzw. alle weiteren Patienten mit einem akut chirurgisch behandlungswürdigen Krankheitsbild werden selbstverständlich gerne von unserem Team willkommen geheißen.

Bitte beachten Sie auch, dass wir entsprechend der Empfehlungen des Gesundheitsministers strengere Hygiene-, Besuchs- und Zutrittsregeln für unsere Klinik umgesetzt haben, um die Gesundheit von derzeit gefährdeten Menschen zu schützen und zu erhalten.

 

Wir bitten um Verständnis.

Wir bieten unseren Patienten die Möglichkeit zur Telefon- oder Videosprechstunde. Hier können medizinische Fragen in einem Arzt-Patientengespräch, ähnlich wie bei einem Ambulanzbesuch, geklärt werden. Um einen Termin zu vereinbaren, rufen Sie uns bitte unter T +49 251 83-56361 an.

Bitte beachten Sie: Wir können leider nur Patienten per Telefon- oder Videosprechstunde versorgen, die bereits bei uns in Behandlung sind.

Die öffentliche Teststelle der Münsterschen Haus- und Fachärzte (Medis Münster) am UKM hat den Betrieb zum 30.06.2021 eingestellt. Derzeit werden auf dem Gelände keine öffentlichen Testungen mehr durchgeführt. Personen mit Corona-verdächtigen Symptomen, fraglichem Kontakt zu Corona-Infizierten oder roter App-Warnung sowie Reiserückkehrer oder Lehrer:innen/Erzieher:innen wenden sich an den Hausarzt oder erfragen unter T 116117 die jeweils zuständige Teststelle und deren Öffnungszeiten. Alternativ hat die Stadt Münster eine Liste mit allen Teststellen in Münster zusammengestellt.

Die Teststelle des UKM, an der ausschließlich Patient:innen sowie stationär aufgenommene Begleitpersonen getestet werden, bleibt geöffnet.

Informationen für stationäre Patienten

Angesichts der aktuellen Infektions-Situation in Deutschland führen wir bei allen ambulanten und stationären Patienten eine ausführliche telefonische oder persönliche Anamnese durch. Patienten, die geplant stationär aufgenommen oder ambulant operiert werden, müssen einen negativen PCR-Test vorlegen, der nicht älter als 48 Stunden ist. In Ausnahmefällen kann dieser Test an unserer Corona-Teststelle durchgeführt werden. Die betroffenen Patienten werden von unseren Kliniken und Ambulanzen kontaktiert. 

Bitte beachten Sie: Notfälle werden aufgrund eines fehlenden Testergebnisses nicht abgewiesen.

Bitte beachten Sie: Um unsere Patienten, Mitarbeitenden und Besucher vor einer Infektion zu schützen und die Ausbereitung von SARS-CoV2 einzudämmen, ist in allen Gebäuden des UKM das Tragen einer medizinischen Maske (OP-Maske oder FFP2-Maske) erforderlich. Stoffmasken können nicht verwendet werden. Achtung: Auch FFP-Masken mit Ausatemventil sind nicht erlaubt.

Für den Besuch des UKM dürfen Sie Ihre eigenen, privaten Masken nutzen. Sollten Sie keine Maske dabei haben, stellen wir Ihnen für Dauer ihres Aufenthaltes im Klinikum an der jeweiligen Pforte einen geeigneten Schutz zur Verfügung.

Das Betreten der Gebäude ist ohne medizinische Maske nicht gestattet.

Der Schutz unserer Patientinnen und Patienten, unserer Mitarbeitenden und auch Ihr Schutz stehen für uns an erster Stelle.

Um dem Recht der Patientinnen und Patienten auf soziale Kontakte nachzukommen, passt das UKM seine Besucherregelung an: Ab dem 28. Juni 2021 darf jeder Patient pro Tag für eine Stunde einen geimpften, genesenen oder negativ getesteten Besucher empfangen. Dies gilt ab dem ersten Aufenthaltstag. Besonders gefährdete Bereiche können abweichende Regelungen erlassen. Die einstündigen Besuche sind möglich in der Zeit von 8 bis 19 Uhr. Besuchende dürfen grundsätzlich keine Symptome einer möglichen COVID-19-Erkrankung haben. Die Zutrittsberechtigung wird vor Ort erteilt. Bitte beachten Sie: Der Besuch des Patienten durch eine weitere Person am selben Tag ist leider nicht möglich.

Besuchende müssen zudem folgende Nachweise vorlegen (diese Regelung gilt auch für Kinder ab 6 Jahren):

- einen negativen Corona-Schnelltest oder PCR-Befund (max. 48h alt - abweichende Regelungen sind je nach Bereich möglich)

ODER

- bei kompletter Impfung: Nachweis einer vor mindestens 14 Tagen abgeschlossenen vollständigen Impfung (zweimalige Impfung) gegen COVID-19 mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff  (Nachweis durch Impfausweis oder Impfbescheinigung). Als komplett geimpft gelten auch Personen mit durchgemachter COVID-19-Erkrankung mit Nachweis eines positiven Testergebnisses (Nukleinsäurenachweis wie PCR, PoC-PCR oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik) in Verbindung mit dem Nachweis einer nach der Erkrankung erfolgten und mindestens 14 Tage zurückliegenden Impfung gegen COVID-19 mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff. (Nachweis durch positiven PCR-Test + Impfausweis bzw. Impfbescheinigung)

- bei von COVID-19 genesenen Personen: Nachweis hinsichtlich des Vorliegens einer vorherigen Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 durch ein positiven Testergebnis (Nukleinsäurenachweis wie PCR, PoC-PCR oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik), welches mindestens 28 Tage sowie maximal 6 Monate zurückliegt. (Nachweis durch positiven PCR-Test)

Bitte beachten Sie: Diese Regelung gilt aktuell nur für Besucher, nicht für Patienten.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Hinweis zu unseren Ambulanzen und Sprechstunden

Ab Montag, 23.08.21, gilt für ambulante Patientinnen und Patienten sowie ihre Begleitpersonen die 3G-Regel. Das heißt: Wer das Krankenhaus betritt, muss entweder eine Immunisierung vorweisen oder einen negativen Corona-Test. Dieser Test darf nicht älter als 48 Stunden sein. Ein Antigen-Schnelltest ist ausreichend. In besonders gefährdeten Bereichen (z.B. Onkologie) kann es abweichende Regelungen geben, die individuell mit Patient:innen und Besucher:innen besprochen werden. Diese Regelung gilt auch für Kinder ab 6 Jahren. Ein Schülerausweis als Nachweis ist im Krankenhaus nicht ausreichend. Bei symptomfreien Kindern unter 6 Jahren muss kein Test vorgelegt werden.

Organtransplantation

Liebe Patientin, lieber Patient,

als eines der größten und erfahrensten Transplantationszentren Deutschlands möchten wir Ihnen ein paar Besonderheiten der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie vorstellen. Als Teil des interdisziplinären Transplantationszentrums des UKMs transplantieren wir als eines der wenigen Zentren in Europa alle Bauchorgane des Bauchraumes. Dazu zählen Leber, Niere, Bauchspeicheldrüse sowie der Dünndarm.

Ein wichtiger Bestandteil der universitären Transplantationsmedizin ist die ständige Arbeit am medizinischen Fortschritt. Anhand der folgenden Beispiele möchten wir darstellen, wie die Chancen und Ergebnisse unserer Patienten durch Einsatz innovativer Verfahren optimiert werden.

Entscheidend für den Erfolg der Organtransplantation ist für uns die umfassende Betreuung unserer Patienten vor, während und nach der Operation. Wir würden Sie daher bei Interesse gerne in einer unserer Spezialsprechstunde individuell beraten.

Lebertransplantation

Als erste Klinik deutschlandweit setzen wir die maschinelle Perfusion der Leber mit sauerstoffreichem Blut unter physiologischen Bedingungen in der klinischen Routine ein. Die Verwendung dieses Systems erlaubt uns die einzigartige Möglichkeit die Funktion des gespendeten Organs noch vor der Übertragung in den Empfänger zu überprüfen. Neben der Sicherstellung der Funktionalität des zu transplantierenden Organs  wird durch die Maschinenperfusion die Organqualität verbessert.  Dadurch erhöhen wir die Empfängersicherheit und vermindern das Risiko des lebensgefährlichen Organversagens nach der Transplantation.

Nierentransplantation

Für die Nierentransplantation stehen zwei Perfusionsmaschinen zur Verfügung. Der Einsatz erlaubt uns die kritische Zeitspanne, in der das Organ nach der Spende ohne Sauerstoff- und Nährstoffversorgung ist, zu überbrücken(bild).  Auch hierbei kommt die Verwendung des innovativen Verfahrens der maximalen Patientensicherheit und dem Erfolg der Transplantation zu Gute.

Aufgrund des Mangels an postmortal gespendeten Organen und den immer länger werdenden Wartezeiten auf eine Niere bietet das UKM auch die Möglichkeit der Nierenlebendspende und Transplantation an.  Hier bieten wir Ihnen eine minimal-invasive Technik an, bei der der Bauchraum unberührt bleibt. Mit einem 8 cm langen Schnitt unterhalb der Bikinilinie (Pfannenstielschnitt/Kaiserschnitt) sowie zwei 1cm langen Schnitten für die OP-Kamera und den Arbeitskanal wird die Niere maximal schonend geborgen. Mit diesem Verfahren ist es den meisten Spendern möglich, bereits 2 Tage nach dem Eingriff das Krankenhaus wieder zu verlassen.

Bauchspeicheldrüsentransplantation

Die Transplantation der Bauchspeicheldrüse ist mit einem erhöhten Risiko für Abstoßungen verbunden. Unsere Klinik hat hierbei ein Verfahren entwickelt, mit der Gewebeproben schonend im Rahmen einer Magenspiegelung gewonnen werden können. Somit können Abstoßungen früher erkannt und zielgerichtet behandelt werden.

Darm- & Viszerale Transplantationen

Die viszerale Transplantation ist ein komplexer Eingriff, der nur von wenigen Zentren in Deutschland vorgenommen wird. Unsere Klinik nimmt dabei eine Vorreiterrolle ein und hat sich besonders auf die Entwicklung individueller anatomischer Transplantationsmodelle spezialisiert. Den Bedürfnissen der jeweiligen Grunderkrankung der Patienten entsprechend erfolgt die Transplantation entweder nur des Dünndarms oder aber des Dünndarms in Kombination mit anderen Bauchorganen wie des Magens, Zwölffingerdarms, der Bauchspeicheldrüse, der Niere, der Leber oder sogar der gesamten Bauchorgane. Für eine bessere Lebensqualität und Bewahrung der eigenen Nierenfunktion ist die simultane Transplantation eines Teils des Dickdarms in unserem Zentrum Standard.

 
 
 
 

Sprechstunde


Auf unserer Seite Sprechstunden finden Sie Zeiten und Kontakt für eine persönliche Sprechstunde zur Planung der prästationären Diagnostik, zur Beratung und OP-Indikationsstellung und zur postoperativen Nachbetreuung.

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