Klinik für Kardiologie III: Angeborene Herzfehler (EMAH) und Klappenerkrankungen

Telefon- und Videosprechstunde

Wir bieten unseren Patienten die Möglichkeit zur Telefon- oder Videosprechstunde. Hier können medizinische Fragen in einem Arzt-Patientengespräch, ähnlich wie bei einem Ambulanzbesuch, geklärt werden. Um einen Termin zu vereinbaren, rufen Sie uns bitte unter +49 251 8346122 an.

Bitte beachten Sie: Wir können leider nur Patienten per Telefon- oder Videosprechstunde versorgen, die bereits bei uns in Behandlung sind.

Die öffentliche Teststelle der Münsterschen Haus- und Fachärzte (Medis Münster) am UKM hat den Betrieb zum 30.06.2021 eingestellt. Derzeit werden auf dem Gelände keine öffentlichen Testungen mehr durchgeführt. Personen mit Corona-verdächtigen Symptomen, fraglichem Kontakt zu Corona-Infizierten oder roter App-Warnung sowie Reiserückkehrer oder Lehrer:innen/Erzieher:innen wenden sich an den Hausarzt oder erfragen unter T 116117 die jeweils zuständige Teststelle und deren Öffnungszeiten. Alternativ hat die Stadt Münster eine Liste mit allen Teststellen in Münster zusammengestellt.

Die Teststelle des UKM, an der ausschließlich Patient:innen sowie stationär aufgenommene Begleitpersonen getestet werden, bleibt geöffnet.

Informationen für stationäre Patienten

Angesichts der aktuellen Infektions-Situation in Deutschland führen wir bei allen ambulanten und stationären Patienten eine ausführliche telefonische oder persönliche Anamnese durch. Patienten, die ab dem 08.02. geplant stationär aufgenommen oder ambulant operiert werden, müssen einen negativen PCR-Test vorlegen, der nicht älter als 48 Stunden ist. In Ausnahmefällen kann dieser Test an unserer Corona-Teststelle durchgeführt werden. Die betroffenen Patienten werden von unseren Kliniken und Ambulanzen kontaktiert. 

Bitte beachten Sie: Notfälle werden aufgrund eines fehlenden Testergebnisses nicht abgewiesen.

Bitte beachten Sie: Um unsere Patienten, Mitarbeitenden und Besucher vor einer Infektion zu schützen und die Ausbereitung von SARS-CoV2 einzudämmen, ist in allen Gebäuden des UKM das Tragen einer medizinischen Maske (OP-Maske oder FFP2-Maske) erforderlich. Die bisher genutzen Stoffmasken können nicht mehr verwendet werden. Achtung: Auch FFP-Masken mit Ausatemventil sind nicht erlaubt.

Für den Besuch des UKM dürfen Sie Ihre eigenen, privaten Masken nutzen. Sollten Sie keine Maske dabei haben, stellen wir Ihnen für Dauer ihres Aufenthaltes im Klinikum an der jeweiligen Pforte einen geeigneten Schutz zur Verfügung.

Das Betreten der Gebäude ist ohne medizinische Maske nicht gestattet.

Der Schutz unserer Patientinnen und Patienten, unserer Mitarbeitenden und auch Ihr Schutz stehen für uns an erster Stelle.

Um dem Recht der Patientinnen und Patienten auf soziale Kontakte nachzukommen, passt das UKM seine Besucherregelung an: Ab dem 28. Juni 2021 darf jeder Patient pro Tag für eine Stunde einen geimpften, genesenen oder negativ getesteten Besucher empfangen. Dies gilt ab dem ersten Aufenthaltstag. Besonders gefährdete Bereiche können abweichende Regelungen erlassen. Die einstündigen Besuche sind möglich in der Zeit von 8 bis 19 Uhr. Um die Rückverfolgbarkeit gewährleisten zu können, benötigen Besucher eine Zutrittsberechtigung, die durch das Ärztliche Personal auf der jeweiligen Station ausgestellt wird.

Bitte beachten Sie: Besucher dürfen grundsätzlich keine Symptome einer möglichen COVID-19-Erkrankung haben.

Liegen eine Zutrittsberechtigung und Symptomfreiheit vor, müssen Besucherinnen und Besucher folgende Nachweise vorlegen:

- einen tagesaktuellen negativen Corona-Schnelltest oder PCR-Befund

ODER

- bei kompletter Impfung: Nachweis einer vor mindestens 14 Tagen abgeschlossenen vollständigen Impfung (zweimalige Impfung) gegen COVID-19 mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff  (Nachweis durch Impfausweis oder Impfbescheinigung). Als komplett geimpft gelten auch Personen mit durchgemachter COVID-19-Erkrankung mit Nachweis eines positiven Testergebnisses (Nukleinsäurenachweis wie PCR, PoC-PCR oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik) in Verbindung mit dem Nachweis einer nach der Erkrankung erfolgten und mindestens 14 Tage zurückliegenden Impfung gegen COVID-19 mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff. (Nachweis durch positiven PCR-Test + Impfausweis bzw. Impfbescheinigung)

- bei von COVID-19 genesenen Personen: Nachweis hinsichtlich des Vorliegens einer vorherigen Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 durch ein positiven Testergebnis (Nukleinsäurenachweis wie PCR, PoC-PCR oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik), welches mindestens 28 Tage sowie maximal 6 Monate zurückliegt. (Nachweis durch positiven PCR-Test)

Bitte beachten Sie: Diese Regelung gilt aktuell nur für Besucher, nicht für Patienten.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Hinweis zu unseren Ambulanzen und Sprechstunden

Liebe Patientin, lieber Patient,

wenn Sie in den kommenden Tagen einen Termin in einer unserer Ambulanzen haben, melden Sie sich bitte vorab, wenn

- bei Ihnen folgende Symptome bestehen: Fieber, Halsschmerzen und/oder Schluckstörungen, Husten, Atemnot, Geschmacks- oder Geruchsverlust, allgemeine Abgeschlagenheit und/oder Leistungsverlust, soweit nicht durch eine bestehende Vorerkrankung erklärbar, Magen-Darm-Symptome, starken Schnupfen

- Sie Kontakt zu einer SARS-CoV-2 positiven Person hatten

- oder positiv auf Coronavirus getestet wurden.

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besprechen mit Ihnen das weitere Vorgehen.

Kommen Sie bitte nicht in unsere Ambulanzen, wenn Sie unsicher sind, ob Sie von COVID19 betroffen sind.


Vielen Dank!

Unsere Forschungsprojekte

Forschung und Lehre genießen an unserem Zentrum einen hohen Stellenwert. In diversen Projekten untersuchen wir sowohl grundlegende Aspekte wie auch klinische Themen.

Forschungsprojekte

Unsere grundlagenorientierten Forschungsprojekte befassen sich mit gefäß- und zellbiologischen Veränderungen bei angeborenen und erworbenen Herzfehlern sowie der Untersuchung der Hämo- und Flüssigkeitsdynamik (Strömungsverhalten von Flüssigkeiten und Blut) bei Klappenerkrankungen und nach Klappenersatz. Im Rahmen klinisch orientierter Forschungsvorhaben untersuchen wir den natürlichen Verlauf von Herzfehlern sowie den Langzeitverlauf nach Operationen oder Katheterinterventionen. Zudem erforschen wir Parameter die den klinischen Zustand und die Prognose von Patienten mit angeborenen und erworbenen Herzfehlern möglichst optimal widerspiegeln (Biomarker und Prognoseparameter im Rahmen der Spiroergometrie). Aktiv beschäftigen wir uns auch mit neuen Methoden der nichtinvasiven Bildgebung z.B. im Bereich der Magnetresonanz und  Computertomographie, mit Schwerpunkt auf innovative echokardiographische Methoden. Diese Projekte dienen letztendlich dazu den Zeitpunkt für weitere erforderliche Eingriffe zu optimieren. Unser Forschungsspektrum umfasst auch die Untersuchung neuer medikamentöser (z.B. bei Patienten mit pulmonaler Hypertonie) und katheterinterventioneller Eingriffe  (perkutane Klappenimplantation, perkutane Klappenrekonstruktion, neue Methoden der perkutanen Defektverschlüsse wie Verlötung mittels Hochfrequenzenergie, bioresorbierbare Occluder etc.)
Die Projekte

- Studien zur rechtsventrikulären Funktionsstörung bei Patienten mit Fallot`scher Tetralogie und Volumenbelastung des rechten Ventrikels
Funktionsanalyse des durch Pulmonalinsuffizienz fehlbelasteten rechten Ventrikels mittels neuer Ultraschallmethoden wie 2-D Speckle Tracking u.a.m. tierexperimentell (Schaf; Zusammenarbeit mit der Kinderkardiologie des Universitätsklinikums Kiel) und im Rahmen klinischer Untersuchungen bei Fallot-Patienten. Ziel sind die Validierung neuer Parameter zur Erkennung einer Myokardschädigung und letztlich die Optimierung des Zeitpunktes für Reoperationen durch die frühzeitige Erkennung der Schädigung des rechtsventrikulären Myokards. - Kardiopulmonale Belastung bei sportlicher Aktivität – Untersuchung an gesunden Probanden und Patienten mit verschiedenen angeborenen Herzfehlern (Trainingseffekte). - Vorhofseptumdefekt - Verschluss im Erwachsenenalter – Untersuchung zur Identifikation von Prädiktoren eines unbefriedigenden postinterventionellen Verlaufs.  - Kathetergestütze Implantation von Aortenklappen Untersuchung der Erfolgsrate und Komplikationsrate sowie des Langzeitsverlaufs dieser neuen Behandlungsmethode.
Untersuchung des Effekts auf die myokardiale Funktion mittels 2-D Speckle Tracking. - Schwangerschaft bei Patientinnen mit Herzfehlern Untersuchung des Schwangerschaftsverlaufs und Einflusses der Schwangerschaft auf die Herzerkrankung selbst. - PRIMA TrialPercutaneous Closure of Patent Foramen Ovale in Migraine with Aura – Randomisierte Studie, die den Effekt eines PFO-Verschlusses auf Migräne untersucht (gemeinsam mit der Neurologischen Abteilung des UKM). - TOPAS Studie Multizentrische prospektive Studie zur Evaluierung der Low Flow Aortenstenose. - HP- 6 – Kardiale Resynchronisationstherapie zur Behandlung herzinsuffizienter Patienten mit angeborenen Herzfehlern (Kompetenznetz Angeborene Herzfehler). Prospektive, multizentrische Therapiestudie - Nachweis der Wirksamkeit der kardialen Resynchronisationstherapie mit biventrikulärer Stimulation im Sinne einer verbesserten ventrikulären Funktion, körperlichen Belastbarkeit und Lebensqualität, Reduktion der Hospitalisation und Verlängerung der Zeitspanne bis zur Herztransplantation. - Endothelialen Dysfunktion „Zentraler Blutdruck und Arteriensteifigkeit bei Patienten mit angeborenen Herzfehlern“  Bei dieser Studie geht es um die Bestimmung des zentralen Blutdrucks (das ist der Blutdruck, der in den großen herznahen Gefäßen herrscht) und der Steifigkeit der arteriellen Gefäße bei Menschen mit angeborenen Herzfehlern.  Eine gesteigerte Steifigkeit der großen Arterien sowie ein erhöhter zentraler Blutdruck  bedeuten ein erhöhtes Risiko bestimmte Herzerkrankungen zu entwickeln und möglicherweise daran zu versterben. Dabei haben diese Werte eine ähnliche Bedeutung wie andere bereits lange bekannte Risikofaktoren wie z.B. erhöhte Blutfette oder auch die Zuckerkrankheit. - Messung des zentralen Blutdruckes und der Steifigkeit der großen Gefäße Mit Hilfe eines neuen, nicht-invasiven Messgeräts (Messung von außen) können der zentrale Blutdruck und die Gefäßsteifigkeit schnell und schmerzlos erfasst werden.  Dabei wird ein Mess-Stift für einige Minuten auf die Haut aufgesetzt. Gleichzeitig wird zur Einstellung des Systems eine normale Blutdruckmessung durchgeführt. Eine Reihe von angeborenen Herzfehlern wie z.B. die „Aortenisthmusstenose“ (eine angeborene Verengung der Hauptschlagader im Bereich des Brustkorbs) oder die „Fallot Tetralogie“ aber auch andere angeborene Syndrome (z.B. Down-Syndrom) gehen mit einem erhöhten Risiko für erworbene Herzerkrankungen einher (z.B. Bluthochdruck, Herzinfarkte, Schlaganfälle). Eine mögliche Erklärung dafür wäre eine erhöhte Steifigkeit der Gefäßwand. Mit unseren Messungen bei Patienten mit angeborenen Herzfehlern sowie Menschen mit Down-Syndrom möchten wir die Häufigkeit und Stärke dieser Veränderungen erforschen

Alle Mitarbeiter des EMAH Zentrums sind an Forschungsprojekten beteiligt. Zudem steht uns mit Frau Antje Hellige eine erfahrene Studienassistentin/MTA zur Verfügung. Zurzeit betreuen wir mit Frau cand. med. Michaela Duck (Projekt Endotheliale Dysfunktion) und Frau cand. med. Angela Funke (Projekt Myokardiale Funktion nach kathetergestütztem Aortenklappenerstz) zwei engagierte Doktorandinnen. Forschung an unserem Zentrum wird unterstützt von der EMAH-Stiftung Karla Völlm sowie der Robert Bosch Stiftung.

Aktive Patientenunterstützung ist gefragt

Für all diese Forschungsprojekte sind wir auf die aktive Unterstützung  von Patienten angewiesen. Wenn Sie als Patient Interesse haben uns bei diesen Forschungsprojekten (z.B. als Proband) zu unterstützen, mehr über Ihre Erkrankung zu erfahren und längerfristig die Behandlung von EMAH Patienten zu verbessern, würden wir uns freuen wenn Sie sich bei uns melden. Für eine Reihe wissenschaftlicher Untersuchungen sind auch Probanden ohne Herzerkrankung im Rahmen einer Kontrollgruppe erforderlich. Wenn Sie zwar keine Herzerkrankung haben, aber uns bei unseren Vorhaben unterstützen möchten, melden Sie sich bitte bei uns.

Kontakt: 
Antje Hellige
MTA/Studienassistentin
T 0251 83-46124
antje.hellige(at)­ukmuenster(dot)­de

 
 
 
 

Klinikdirektion

Klinik für Kardiologie III: Angeborene Herzfehler (EMAH) und Klappenerkrankungen

Univ.-Prof. Dr. med. Helmut Baumgartner
Direktor

Albert-Schweitzer-Campus 1, Gebäude A1
48149 Münster

Ambulanz / Terminvergabe
T +49 251 83-46122

Stationäre Aufnahmetermine
T +49 251 83-46112

Chefsekretariat des Klinikdirektors
T +49 251 83-46110
F +49 251 83-46109

emah(at)­ukmuenster(dot)­de

Anfahrt mit Google Maps

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