Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychosomatik und -psychotherapie

Spezielle Entwicklungs-, Intelligenz- und Schulleistungsdiagnostik für das Kleinkind-, Vorschul- und Grundschulalter


Entwicklungsdiagnostik
Frühe Verhaltensauffälligkeiten und Entwicklungsverzögerungen zu erkennen und mit differenzierter Diagnostik zu erfassen, ist aus der Sorge um die Entwicklung ihres Kindes häufig der Wunsch der Eltern (im ambulanten Erstgespräch).
Für die testpsychologische Untersuchung von Kindern von 6 Monaten bis 6 Jahren stehen uns, je nach Fragestellung, unterschiedliche Entwicklungstests zur Verfügung. Mit den Verfahren wird der individuelle Entwicklungsstand des Gesamtverhaltens oder bestimmter Verhaltensbereiche erfasst. (Es werden Aussagen getroffen über verschiedene Funktionsbereiche wie Grob- und Feinmotorik, Wahrnehmungsorganisation, passive und aktive Sprachentwicklung, Gedächtnisleistung, emotional/soziale Entwicklung).
Das frühzeitige Erkennen von Entwicklungsabweichungen ist für eine zeitgerechte Einleitung von notwendigen Fördermaßnahmen von großer Bedeutung. Frühe Entwicklungsbeeinträchtigungen bedürfen frühzeitiger therapeutischer Interventionen, um aufkommende sekundäre psychische Störungen rechtzeitig regulieren zu können.
Intelligenzdiagnostik
Bei den Eltern besteht die Sorge, dass ihr Kind den sozialen Anforderungen in der Klassengemeinschaft sowie den Leistungsanforderungen im Unterricht nicht gerecht werden kann.
Erste intelligenzdiagnostische Verfahren liegen uns vor für das Alter von 3-7Jahren. Die Verfahren erlauben differenzierte Aussagen über die Breite der intellektuellen Leistungsfähigkeit von der Minder- bis zur Hochbegabung. Es können diagnostische Informationen erhoben werden, die für die Vorbereitung auf den Schuleintritt, für die Schulauswahl sowie den Schulbeginn von großer Bedeutung sind. (Die Resultate der Diagnostik ermöglichen Aussagen zur Schulfähigkeit des Kindes sowie über die zu erwartenden Lernprobleme.)
Diagnostik bei Schulleistungsstörungen
In Abgrenzung von Kindern mit allgemeinen Entwicklungsverzögerungen sind Kinder mit Teilleistungsstörungen durch gravierende Defizite in einem umschriebenen Leistungsbereich bei ansonsten altersgerecht ausgebildeten Fähigkeiten gekennzeichnet. Häufig ist der Bereich des Spracherwerbs, des Lesens und Schreibens oder des Rechnens betroffen. Trotz durchschnittlicher Intelligenz können die Kinder das Lernangebot der Schule in für sich nicht ausreichendem Maß nutzen. Durch anhaltende Misserfolge entwickeln sich emotionale Blockaden mit Lernunlust und Vermeidungsverhalten, die ein negatives Selbstwertgefühl erzeugen. Die Symptomatik wirkt sich zumeist sehr belastend auf die gesamte Familiendynamik aus. Für die Erfassung von Teilleistungsstörungen stehen uns verschiedene testdiagnostische Verfahren zur Verfügung. Durch eine frühzeitige diagnostische Beurteilung können gezielte Fördermaßnahmen und therapeutische Interventionen eingeleitet werden, um ungünstige Auswirkungen auf die schulische Entwicklung einzugrenzen.
 
 
 
 

Kontakt

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