Klinik für Augenheilkunde

Mund-Nasen-Schutz-Pflicht in allen Gebäuden des UKM

Bitte beachten Sie: Um unsere Patienten, Mitarbeitenden und Besucher vor einer Infektion zu schützen und die Ausbereitung von SARS-CoV2 einzudämmen, ist in allen Gebäuden des UKM das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes erforderlich.

Für den Besuch des UKM dürfen Sie Ihre eigenen, privaten Masken nutzen. Sollten Sie keine Maske dabei haben, stellen wir Ihnen für Dauer ihres Aufenthaltes im Klinikum an der jeweiligen Pforte einen geeigneten Schutz zur Verfügung.

Das Betreten der Gebäude ist ohne Mund-Nasen-Schutz nicht gestattet.

Besuche ab 20.05.2020 eingeschränkt möglich

Auf Grundlage der Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalens sind am UKM ab dem 20.05.2020 eingeschränkt Besuche für bestimmte Patientengruppen wieder möglich. Bis dahin gilt der komplette Besucherstopp.

  • Ab dem 20.05.2020 sind Besuche ab dem dritten Behandlungstag des Patienten/der Patientin möglich.
  • Es sind maximal zwei Besuche pro Woche mit einer Dauer von maximal einer Stunde vorgesehen.
  • Als Besucher dürfen zwei fest benannte Personen empfangen werden. Es darf immer nur eine Person anwesend sein.
  • Besuche sind werktags von 15.00 bis 19.00 Uhr, an Wochenenden und Feiertage von 08.00 bis 19.00 Uhr möglich.

Die Besucher erhalten vom UKM vorab eine Besuchererlaubnis, die zusammen mit dem Personalausweis als Zutrittserlaubnis für das UKM gilt, und am Eingang überprüft wird.


Die Besucherregelung gilt für das Zentralklinikum sowie alle externen Kliniken. Ausnahmen werden lediglich für die Geburtshilfe, die Pädiatrie, für die Palliativstationen sowie – nach Absprache mit den verantwortlichen Ärztinnen und Ärzten – für schwerstkranke Patienten zugelassen. Bitte haben Sie Verständis, dass es für einzelne Bereiche abweichende Vorgaben geben kann. Je nach Entwicklung der Corona-Pandemie wird diese Regelung regelmäßig geprüft und angepasst. Bitte beachten Sie außerdem: Der Zugang zum Zentralklinikum ist NUR über die Haupteingänge Ost und West auf Ebene 04 möglich.

Hinweis zu unseren Ambulanzen und Sprechstunden

Liebe Patientin, lieber Patient,

wenn Sie in den kommenden Tagen einen Termin in einer unserer Ambulanzen haben, melden Sie sich bitte vorab, wenn

  • bei Ihnen folgende Symptome bestehen: Fieber, Halsschmerzen und/oder Schluckstörungen, Husten, Atemnot, Geschmacks- oder Geruchsverlust, allgemeine Abgeschlagenheit und/oder Leistungsverlust, soweit nicht durch eine bestehende Vorerkrankung erklärbar, Magen-Darm-Symptome, starken Schnupfen
  • Sie Kontakt zu einer SARS-CoV-2 positiven Person hatten
  • oder positiv auf Coronavirus getestet wurden

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besprechen mit Ihnen das weitere Vorgehen.

Kommen Sie bitte nicht in unsere Ambulanzen, wenn Sie unsicher sind, ob Sie von COVID19 betroffen sind.

Vielen Dank!

Lebersche Hereditäre Optikus-Neuropathie (LHON)

Die Lebersche Hereditäre Optikus-Neuropathie (kurz LHON) ist eine seltene erbliche Erkrankung, die zu einer massiven Einschränkung des Sehvermögens führt.

Typischerweise kommt es bei der LHON zu einem schmerzlosen, rasch fortschreitenden Sehverlust, der zunächst ein Auge betrifft und sich innerhalb weniger Wochen auf das zweite Auge ausweitet. Die Erkrankung betrifft überwiegend junge Männer im Alter zwischen 15 und 35 Jahren. Frauen sind lediglich in 10–20% der Fälle betroffen. In Deutschland erkranken pro Jahr ca. 40-80 Menschen an LHON. Bei der Erkrankung liegt ein Gendefekt vor, der zu einer Funktionsstörung in den sogenannten Mitochondrien  (kleine Zellbestandteile, die auch als „Kraftwerk der Zelle“ bezeichnet werden) führt. Die Ganglienzellen im Auge, die das Signal vom Auge zum Gehirn leiten, werden nicht mehr ausreichend mit Energie versorgt und verkümmern. Bei klinischem Verdacht auf diese Erkrankung erfolgt die Diagnosesicherung über eine Genanalyse. Die Erkrankung schränkt das Sehvermögen stark ein und macht sich oft durch folgende Symptome bemerkbar: Farben werden nicht mehr gut wahrgenommen – speziell Rot und Grün. Zusätzlich ist die Lichtempfindlichkeit erhöht. Es ist wichtig, diese Symptome sofort ernst zu nehmen und zum Augenarzt zu gehen. Seit Herbst 2015 steht mit dem zugelassenen Wirkstoff Idebenon die erste medikamentöse Therapie zur Behandlung der LHON zur Verfügung. Idebenon soll die Energieproduktion in den Ganglienzellen wieder normalisieren und freie Radikale unschädlich machen. Dies kann zu einer Verbesserung der Sehschärfe führen. Wenn sich unter einer ein- bis zweijährigen Therapie keine Besserung einstellt, sollte die Therapie beendet werden.

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Allgemeine Ambulanz

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