Klinik für Kinder- und Jugendmedizin - Allgemeine Pädiatrie

Aktuelle Mitteilungen


Fortbildungsprogramm Wintersemester 2017/2018

Auch im Wintersemester 2017/2018 laden wir Sie wieder zu regelmäßigen Fortbildungsveranstaltungen ein, die gemeinsam von allen drei münsteraner Kinderkliniken sowie den niedergelassenen Kinder- und Jugendärzten veranstaltet werden.

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Mit Engagement mehr bewegen

Care-for-Rare-Science-Award 2016 geht an münsterschen Universitätsmediziner Prof. Heymut Omran

Wissenschaftler Ritterschlag in Anwesenheit einer Königin: Die Care-for-Rare-Foundation und die Werner-Reichenberger-Stiftung haben mit ihrer gemeinsamen Initiative „pro.movere – mehr bewegen“ erneut zu gesellschaftlichem Engagement aufgerufen und zwei hoch dotierte Preise verliehen. In Anwesenheit von 140 Festgästen erhielt am 24. November 2016 Königin Silvia von Schweden den Bayerischen Stifterpreis für ihr Engagement zugunsten notleidender Kinder. Der Care-for-Rare-Science-Award ging an Prof. Heymut Omran von der Universität Münster für seine Forschungen zu seltenen kindlichen Lungenerkrankungen.

Die festliche Abendveranstaltung im Schloss Nymphenburg stand ganz im Zeichen der jungen Generation. „Die Sorge um Kinder darf nicht nur staatlicher Fürsorge überlassen bleiben; jeder einzelne Mensch ist aufgerufen, sich für Kinderrechte und eine gute Zukunft unserer Kinder einzusetzen“, heißt es in einer Pressemitteilung der ausrichtenden Institutionen. Mit ihren Auszeichnungen wollen diese beispielhaftes Engagement in der Gesellschaft würdigen und zugleich Stifter mit Ärzten und Wissenschaftlern in Verbindung bringen: „Philanthropie und Mäzenatentum gewinnen für unsere Gesellschaft an Bedeutung. Darauf soll die Initiative ‚pro.movere – für München, Bayern und die Welt‘ hinweisen“.

Der Preisträger des mit 50.000 Euro dotierten Care-for-Rare-Science-Awards 2016, Prof. Heymut Omran, leitet die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Münster. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit ist die Erforschung der Primäre Ciliären Dyskinesie (PCD). Dieser seltenen, angeborenen Erkrankung der Atemwege liegen verschiedene Gendefekte zugrunde. Kinder mit PCD leiden von Geburt an an wiederkehrenden Infekten, die zu dauerhafter Schädigung der Lungenfunktion führen.

Noch ist die Erkrankung, die bei etwa einem von 20.000 Neugeborenen auftritt, recht unbekannt und wird meist erst spät diagnostiziert. In ihrem aktuellen Forschungsprojekt richten Omran und sein Team das Augenmerk daher zunächst auf eine Verbesserung der Diagnostik: Je früher PCD diagnostiziert wird, desto besser können Therapiemaßnahmen greifen und gravierenden Lungenschädigungen vorbeugen. Die Laudatio auf den münsterschen Wissenschaftler hielt Prof. Josef Penninger vom Institut für Molekulare Biotechnologie in Wien.

Für ihren Einsatz zugunsten von Kindern in Not erhielt in derselben Veranstaltung Königin Silvia von Schweden den Bayerischen Stifterpreis der Werner-Reichenberger-Stiftung. Die World-Childhood-Foundation der gebürtigen Heidelbergerin kümmert sich seit 1999 um Kinder in aller Welt, die an Ausbeutung, Missbrauch und Ausgrenzung leiden. Prof. Heinrich Bedford-Strohm, Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland, hob in seiner Laudatio hervor, dass Königin Silvia beherzt die Würde ihres Amtes in den Dienst entrechteter Kinder stellt, weit über die Grenzen Schwedens hinaus. Ihre Stiftung habe bereits über 100 Projekte in 17 Ländern durchgeführt.

Über pro.movere
Pro.movere – mehr bewegen: Unter diesem Motto haben die Werner-Reichenberger-Stiftung und die Care-for-Rare-Foundation den Bayerischen Stifterpreis und den Care-for-Rare-Science-Award ins Leben gerufen. Die Stiftungen wollen damit deutlich machen, dass die Gesellschaft in entscheidender Weise vom Engagement einzelner Persönlichkeiten geprägt und gestaltet werden kann.

Der mit 25.000 Euro dotierte Bayerische Stifterpreis zeichnet Persönlichkeiten aus, die mit ihrer Stiftung oder ihrem gemeinnützigen Projekt ein wegweisendes Zeichen für gesellschaftliches Engagement gesetzt haben, insbesondere mit Blick auf die Gesundheit und Lebensbedingungen nachfolgender Generationen. Der Care-for-Rare-Science-Award soll wissenschaftliche Ideen fördern und Forscher dabei unterstützen, ein Projekt zu seltenen Erkrankungen zu initiieren. Der Award wird seit 2013 jährlich verliehen; das Preisgeld stellt die Werner-Reichenberger-Stiftung zur Verfügung.

Care-for-Rare-Preis für Prof. Heymut Omran, UKM-Kinderklinik
Die beiden Preisträger Königin Silvia von Schweden und Prof. Heymut Omran mit Herzog Franz von Bayern (l.) und Landesbischof Bedford-Strohm (Foto: pro.movere / Robert Gongoll)

Mit der offiziellen Einweihung Ende November hat die Helen-Keller-Schule ihr langjähriges Domizil in den Türmen des UKM endgültig verlassen und ihre neuen Räume an der Schmeddingstraße bezogen. Die Konzentration auf einen zentralen Standort ist nur einer von vielen Vorteilen, den der Umzug der städtischen Schule für Kranke bringt. Auf über 1.000 Quadratmetern bietet das neue Gelände deutlich mehr Platz für die neun Unterrichtsräume, einen Mehrzweckraum und verschiedene Differenzierungsräume. Ein direkt zugängliches Außengelände für Spiel und Pausen wird aktuell gestaltet. Das Bauprojekt wurde vom UKM finanziert, die Stadt hat das Gebäude angemietet und für die neue Möblierung gesorgt.

Einweihung der Helen-Keller-Schule am UKM
Stellv. Schulleiter Rolf Bernhardt, Dr. Christoph Hoppenheit, Kaufmännischer Direktor am UKM, Bürgermeisterin Karin Reismann, Uwe Eisenberg von der Schulaufsicht der Bezirksregierung und Schulleiterin Rosalia Abbenhaus freuen sich über die Einweihung der Helen-Keller-Schule.

Foto Übergabe der Stühle
(v. l.) Christel Schröder, Ivonne Grunwald, Isabelle Stemmer und Laura Schaffranek freuen sich über die erfolgreiche Spende der Kinder-Hochstühle

- Neuropädiatrie sowie Klein- und Schulkinderstation der Allgemeinpädiatrie freuen sich über neue Stühle

„Münsters ungewöhnliches Kinderkaufhaus“ (MuKK) spendet der Neuropädiatrie und der Klein- und Schulkinderstation des UKM (Universitätsklinikum Münster) jeweils einen Kinder-Hochstuhl. Die Spende nahmen Stationsleiterinnen Christel Schröder sowie Laura Schaffranek und Diplom-Heilpädagogin Isabelle Stemmer mit Freude entgegen.

MuKK-Mitarbeiterin Ivonne Grunwald übergab die Stühle für die Stationen 18A und 17B: „Wir hoffen, durch unsere Spende einen wichtigen Beitrag für das Wohlbefinden der Kinder geleistet zu haben.“

Sie selbst hat diese Spende aufgrund ihrer persönlichen Motivation in die Wege geleitet. Ihr Sohn wurde bereits in der Kinderorthopädie behandelt. In dieser Zeit hat sie viele schwere Schicksale unterschiedlicher Familien miterleben müssen. Daher ist sie auf die Idee gekommen, den Stationen, in denen Kinder ab 6 bis 18 Monaten behandelt werden, mit einer Spende zu helfen. Nach Absprache mit der MuKK-Geschäftsführung wurden die Hochstühle zur Verfügung gestellt.

„Die Stühle sind speziell konzipiert. Sie sind sehr stabil, wurden weiterhin aber so umgebaut, dass alle Kleinkinder darauf sitzen können“, so Grunwald. (hto)

Das UKM ist erster Zwischenstopp der Tassotour 2016 für zu schnell alternde Kinder (v. l.): Der Leiter der UKM-Apotheke, Dr. rer. nat. Christoph Klaas gibt Tasso eine kleine Reiseapotheke mit auf den 3.000 Kilometer langen Weg. In Peter Hürters Fahrradladen wurde Tassos Rad für die Tour fit gemacht. Prof. Dr. Thorsten Marquardt und Winfried Müller drücken Tasso die Daumen. Müller holt den Brühler Gastronom Anfang Juni mit dem Auto vom Nordkap wieder ab.

Auf seiner ersten Etappe von Brühl zum Norkap hat Anastasios Simeonidis – er selbst nennt sich Tasso – am UKM (Universitätsklinikum Münster) einen Zwischenstopp eingelegt. Der bekannte Brühler Gastronom will innerhalb von drei Wochen mit seiner „Tassotour“ für zu schnell alternde Kinder mehr als 3.000 Kilometer bis ans Nordkap fahren.
Auf dem Albert-Schweitzer-Campus drehte Tasso heute eine kleine Runde mit der „UKM-Leeze“. Sein umgebautes Mountainbike wurde währenddessen bei Fahrrad XXL Hürter Münster für die anspruchsvolle Tour noch einmal präpariert. „Wir haben z.B. die Bremsbelege erneuert, die Reifen überprüft und die Gangschaltung gecheckt. Tasso kann sich jetzt auf sein Rad verlassen“, heißt es von Geschäftsführer Peter Hürter.    

Alle Spendengelder der Fahrradtour kommen der Progerie-Forschung am UKM zugute. Progerie ist eine sehr seltene Krankheit, bei der betroffene Kinder wie im Zeitraffer altern. Die Haut verändert sich, die Haare fallen aus, die Gelenke schmerzen und ein Herzinfarkt kann schon nach dem zehnten Geburtstag kommen. Das erste wirksame Medikament bei Progerie wird bisher ausschließlich an der Universitätsklinik in Boston (USA) in wissenschaftlichen Studien eingesetzt. Prof. Dr. Thorsten Marquardt, Leiter des Bereichs für angeborene Stoffwechselerkrankungen der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am UKM, beschäftigt sich mit seinem Team bereits seit vielen Jahren mit der Erforschung dieser seltenen Krankheit. Durch seinen Einsatz ist es gelungen, eine Genehmigung für die Behandlung einer Progeriepatientin mit diesem Medikament hier in Deutschland zu bekommen: „Ich drücke Tasso die Daumen, dass er gut und gesund ans Ziel gelangt. Für die Progerie-Kinder und mich hat er sein Ziel schon längst erreicht. Er hat es geschafft, auf die seltene Krankheit aufmerksam zu machen und schon viele Menschen dazu bewegt, Geld zu spenden, so dass wir in der Forschung wieder ein Stückchen weiter kommen können.“ Schon jetzt sind auf dem Spendenkonto mehr als 2.100 Euro eingegangen.
Schirmherr der Tour ist Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe: „Ich wünsche Tasso alles erdenklich Gute für sein dreiwöchiges Abenteuer. Ich freue mich, wenn so viele Menschen wie möglich diese Radtour zugunsten der Progerie-Forschung in Münster unterstützen.“

Mehr Informationen gibt es unter www.tassotour.com. Über GPSies kann man Tasso auf seiner Tour tracken.   

Spendenmitteilungen

Am UKM (Universitätsklinikum Münster) sind Kinder besonders gut aufgehoben: Das Zentrum für Eltern-, Kinder- und Jugendmedizin hat das begehrte Gütesiegel Ausgezeichnet. Für Kinder 2016 – 2017 erhalten. „Für uns als Maximalversorger ist diese Auszeichnung ganz besonders wertvoll“, freut sich der Direktor der Kinderklinik, Univ.-Prof. Dr. Heymut Omran. „Wir als Uniklinik haben die Möglichkeit, alle Erkrankungen zu behandeln. Weil bei uns deshalb oft schwerstkranke Kinder versorgt werden, ist es unser Hauptanliegen, dass dies in einem sehr menschlichen Ambiente geschieht. Familien sollen sich bei uns geborgen fühlen.“ Am UKM ist zum Beispiel das sogenannte „Rooming-in“ Standard. Dabei übernachtet ein Elternteil im Zimmer des Kindes. Bei jeder Chefvisite sind Psychologen, Sozialarbeiter, spezialisierte Kinderkrankenpfleger und Pädagogen dabei, so dass zum Beispiel auch der Übergang in das Leben zu Hause nach einem längeren Krankenhausaufenthalt reibungslos verlaufen kann. Einmal in der Woche halten außerdem die UKM-Clinic-Clowns ihre beliebte „Clownsvisite“ ab. Immer dienstags gibt es auf der Ebene 05 Theater für Kinder.

Eine wichtige Qualitätsanforderung des Sigels ist die gute Vernetzung der spezialisierten Behandlungszentren untereinander sowie mit örtlichen Selbsthilfegruppen und Fördervereinen.
Das UKM-Zentrum für Eltern-, Kinder- und Jugendmedizin bündelt die Kompetenzen der allgemeinen Pädiatrie mit der pädiatrischen Hämatologie und Onkologie, der pädiatrischen Kardiologie, Rheumatologie und Immunologie sowie der Kinderchirurgie ebenso wie mit der Geburtshilfe.

Alle Bereiche arbeiten Hand in Hand mit verschiedenen ehrenamtlichen Organisationen, wie dem Bunten Kreis Münsterland e.V. (www.bunter-kreis-muensterland.de), dem ambulanten Hospizdienst für Kinder und Jugendliche Königskinder (www.kinderhospiz-koenigskinder.de), dem Verein Herzkranke Kinder e.V. (www.herzkranke-kinder-muenster.de) oder der Kinderkrebshilfe Münster e.V. (www.kinderkrebshilfe-muenster.de).

Hintergrundinformationen zum Gütesiegel „Ausgezeichnet. Für Kinder“

Die Auszeichnung wird deutschlandweit seit 2009 verliehen. Für 2016/17 haben sich insgesamt 245 Einrichtungen in Deutschland beworben. Die Jury richtet sich bei der Bewertung nach dem von allen pädiatrischen und kinderchirurgischen Fachgesellschaften, Gesundheits- und Kinderkrankenpflegekräften und Elternverbänden gemeinsam getragenen Standards. Alle ausgezeichneten Kliniken und Zentren werden unter www.ausgezeichnet-fuer-kinder.de aufgelistet. Die Homepage kann als neutrale Orientierungshilfe von Eltern bei der Suche nach einer Einrichtung für ihr Kind genutzt werden.

Musik ist Therapie, das wissen die Funkrockband AveNew und auch Gastwirt Christian Haft vom Mixed in Altenberge, in dem die Band kurz vor Weihnachten ein Benefizkonzert gab. Der Musikfan begleitete seine Mutter in ihren letzten Lebensstunden, die sie auf der Intensivstation des UKM (Uniklinikum Münster) verbrachte: „ Auch die Liebe zur Musik half mir dabei, meine Mutter gehen zu lassen. Gleichzeitig wurde mir in der Zeit auf der Intensivstation klar, dass gleich nebenan im Westturm des UKM viele winzig kleine Geschöpfe einen extrem schwierigen Start in ihr Leben haben. Und die Ärzte, Therapeuten und Pflegekräfte geben alles dafür, dass ihnen eine glückliche und gesunde Zukunft bevorsteht.“
Aus diesem Grund sammelte die Band Spendengelder auf einem Benefizgig in der Gaststätte Mixed in Altenberge kurz vor Weihnachten und Christian Haft rundete die Summe auf 900 Euro auf. Das Geld wird nun für die Therapie der Frühchen und Kinder auf der Intensivstation am UKM eingesetzt. Die 900 Euro kommen dem Verein „Kleine Welt e.V.“ zugute. Der Verein sorgt unter anderem dafür, dass die kleinen Patienten und ihre Angehörigen von einer speziellen Musiktherapie profitieren können. „In einer Atmosphäre, in der sonst schrille und alarmierende Geräusche von Überwachungsmonitoren und Geräten für lebenserhaltende Maßnahmen unvermeidbar sind, können leise, beruhigende Klänge kleine Wunder bewirken“, freut sich der Direktor der Kinderklinik am UKM, Univ.-Prof. Dr. Heymut Omran, über die großzügige Spende. „Auch den Eltern kann damit einiges an Anspannung genommen werden.“ Einmal in der Woche singt und spielt zum Beispiel eine Musiktherapeutin mit der Gitarre beruhigende Lieder. 

Spendenmitteilungen des UKM

V.l.n.r.: Vorstandsvorsitzender Tobias S. Hagedorn, Vera Herrmann, Regionalgruppe Nordwest und Prof. Dr. Frank Rutsch, Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des UKM

Anlässlich des 40-jährigen Jubiläums der Deutschen Interessengemeinschaft Phenylketonurie und verwandte angeborene Stoffwechselstörungen e.V. (DIG - PKU) zeigt die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin - Allgemeine Pädiatrie eine Dokumentationsausstellung über den Verein. Bis Anfang Dezember 2015 finden Patienten, Besucher und Interessierte die Ausstellung im Zentralklinikum des UKM auf Ebene 03 West. 

Gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus dem UKM erhielt der Leiter unserer Neuropädiatrie Prof. G. Kurlemann (hintere Reihe, 2. v. li.) eine Ehrung zur Aufnahme in Ärzteliste 2015, des Focus. Das Magazins kürt jährlich etwa 150 Medizinerinnen und Mediziner aus ganz Deutschland aufgrund ihres Expertendaseins für ihr jeweiliges Fachgebiet.

Die Lokalpresse berichtete über den erfolgreichen Therapieverlauf eines Mädchens mit Mekoniumaspiration.

PDF Bericht der Münsterschen Zeitung vom 17.07.2015 (5.9 MB)

Prof. Heymut Omran und sein Team erhielten am 26.02.2015 in Berlin den mit 50.000 Euro dotierten Eva-Luise-Köhler-Forschungspreises für Seltene Erkrankungen. Geehrt und unterstützt wird damit die Arbeit unserer Forschungsgruppe zu den Ursachen der Primären Cilien Dyskinesie (PCD), einer seltenen Lungenerkrankung bei Kindern.

Seit nun acht Jahren verleiht die Eva-Luise-und-Horst-Köhler-Stiftung in Kooperation mit dem Dachverband der deutschen Selbsthilfeorganisationen für Menschen mit Seltenen Erkrankungen, der ACHSE, den Eva-Luise-Köhler-Forschungspreis. Die Auszeichnung soll deutlich machen, dass die auch als „Waisen der Medizin“ bezeichneten Erkrankten besondere Unterstützung benötigen, um ihren sehr vielschichtigen Bedürfnissen gerecht zu werden. „Mit dem Eva-Luise-Köhler-Forschungspreis wollen wir herausragende und innovative Forschung im Bereich Seltener Erkrankungen gezielt vorantreiben. Das Leiden von Betroffenen soll gelindert und ihr Lebensqualität nachhaltig verbessert werden“, so die Namensgeberin. In Deutschland leben rund vier Millionen Menschen mit Seltenen Erkrankungen. Bisher können nur wenige Hundert der 6.000 bis 8.000 unter diesen Begriff fallenden Erkrankungen behandelt werden.

Wir sind froh und dankbar über diese große Anerkennung. Mit Hilfe des Preisgeldes können wir unsere Patientenregister, die wir europaweit anlegen, erweitern und noch mehr Menschen für unsere Studien rekrutieren, um die Diagnoseverfahren zu optimieren und weitere Gendefekte zu identifizieren.

zur Pressemitteilung der WWU

Seit einiger Zeit liegen in unseren Inkubatoren gehäkelte Tintenfische neben den Frühgeborenen. Darauf ist jetzt der WDR aufmerksam geworden und hat berichtet. Wir freuen uns über das Interesse, denn unsere Zusammenarbeit mit den vielbeinigen Kuscheltieren hat einen ernsthaften Hintergrund. Sie bewahren unsere kleinsten - oftmals wenig einsichtigen - Schützlinge davor, allzusehr an all den Kabeln und Schläuchen zu ziehen, die wir für ihre Überwachung und Therapie brauchen.

Aber lesen Sie selbst: zum Beitrag des WDR.

 
 
 
 

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