Seelsorge im UKM

Wir sind Sie für da - gerade jetzt!

In Ihnen selbst liegen Quellen,
die Sie stärken und stützen.

 

Was Ihnen wichtig und wertvoll ist,
soll zum Klingen kommen.

 

Erleben Sie Seelsorge im Gespräch.

Sprechen Sie uns an!

Liebe Kolleginne und Kollegen,

selbstverständlich sind wir gerade in der derzeitigen Situation für Sie, für die Patientinnen und Patienten und auch für deren Angehörigen da: täglich von 7:00 bis 23:00 Uhr (und ggf. auch darüber hinaus).

Wenn Sie als Mitarbeiterin oder Mitarbeiter des UKM aufgrund der besonderen Belastungssituationen Gesprächsbedarf haben, stehen Ihnen in diesen außergewöhnlich anstrengenden Monaten neben den sechs katholischen und zwei evangelischen Seelsorgerinnen und Seelsorgern des UKM von der Katholischen Kirche (Bistum Münster) zudem 15 weitere Seelsorgerinnen und Seelsorger zur Beratung zur Verfügung. Der Kontakt kann telefonisch oder per Videoschaltung, ggf. auch persönlich erfolgen. Absolute Vertraulichkeit ist Ihnen garantiert. Alle sind im Bereich Seelsorge, Beratung bzw. Supervision qualifiziert.

Der Rufdienstdienst der UKM-Seelsorge, der über die Pforten der Klink erreichbar ist, vermittelt Ihnen bei Bedarf gerne einen Kontakt. Dies ist auch kurzfristig möglich. Derzeit ist der Rufdienst der Seelsorge täglich von 7:00 bis 23:00 Uhr erreichbar, ab Krisenstufe 3 täglich 24 Stunden.

Die für die Stationen zuständigen Seelsorgerinnen und Seelsorger des UKM werden wie gewohnt den Kontakt zu den Stationen halten. Dabei können Sie uns gerne Hinweise geben, wenn Sie den Eindruck haben, dass eine Patientin oder ein Patient von einem seelsorglichen Angebot profitieren könnte. Gleiches gilt auch für die Angehörigen der Patienten.

Mit herzlichen Grüße – Ihnen alles Gute!

Ihr

Pfarrer Dr. Leo Wittenbecher und die beiden Teams der katholischen und evangelischen Seelsorge am UKM

 

 

Gottesdienste

Aktuell finden wieder katholische Gottesdienste in der Klinikkirche statt:

Samstags, 17.00 Uhr
Mittwochs, 17.00 Uhr

Diese werden auch ab Mai über den Hauskanal auf die Patientenzimmer übertragen.

Die Kapelle im Zentralklinikum auf Ebene 07 kann unter Einhaltung der Hygienebestimmungen zum stillen Gebet genutzt werden. Pandemiebedingt finden dort derzeit keine Gottesdienste statt.

Vidoeandachten der evangelischen Klinikseelsorger, gemeinsam produziert mit den Kollegen der benachbarten Ev. Lukas-Kirchengemeinde gibt es auf deren Youtube-Kanal und Instagram-Kanal.

LESETIPP: Im Gemeindebrief der Ev. Lukas-Kirchengemeinde (April 2021) können Sie das "Protokoll eines Seelsorgers" in verkürzter Fassung lesen, das vom ev. Pfarrer Karl H. Köster geschrieben wurde. Es gibt Einblicke in die facettenreiche Arbeit eines Seelsorgers, auch in Zeiten der Corona-Pandemie. Das vollständige "Protokoll" können Sie hier herunterladen.

Die Klinikbücherei ist wieder geöffnet. Allerdings gelten bis Ende Mai folgende Einschränkungen:

  • Die Bücherei darf nicht betreten werden
  • Ausleihe der Medien:
    • Sie können Medien vorbestellen, entweder per Mail (buecherei-ukm@­bistum-muenster.­de) oder Telefon (0251/83-52084 oder 0251/83-49555), wir teilen Ihnen dann mit, wann Sie diese an der Bücherei abholen können
    • in unserem Online-Katalog können Sie recherchieren, ob das gewünschte Medium verfügbar ist
    • wenn Sie zur Bücherei kommen, können Sie uns dort auch Ihren Wunsch mitteilen, und wir geben Ihnen die gewünschten Medien an die Tür
    • bei Bedarf können wir den Patienten auch Medien auf die Station bringen
  • Rückgabe der ausgeliehenen Medien:
    • nach wie vor können Sie Ihre ausgeliehenen Medien an der Info Ost oder West abgeben
    • wenn wir wieder geöffnet haben, können Sie auch während der Öffnungszeiten in der Klinikbücherei Ihre ausgeliehenen Medien abgeben
  • Unsere Online-Bibliothek Lisando kann auch weiterhin von allen Mitarbeitern und Patienten kostenfrei genutzt werden. Dafür müssen Sie sich einmal bei uns anmelden (falls das noch nicht geschehen ist).

Weitere Infos finden Sie unter www.ukm-klinikbuecherei.de.

Lesestoff für Zeiten der Isolation 

Viele begeben sich derzeit auf die Suche nach guten Büchern, Hörspielen und Zeitschriften, weil sie sich durch die Corona-Krise in einer Form der Isolation befinden. Abgeschottet von der Außenwelt: Das kennen aber auch schwer erkrankte Menschen im UKM (Universitätsklinikum Münster) – unabhängig vom Coronavirus. Dazu zählen beispielsweise Patientinnen und Patienten, die eine Knochenmarkspende erhalten haben, weil sie an Leukämie erkrankt sind oder an anderen Krankheiten leiden. Sechs Wochen müssen sie nach der Operation isoliert im Knochenmarktransplantationszentrum (KMT) verbringen. Für diese und andere Patienten hat die Klinikbücherei im UKM als Teil der katholischen Klinikseelsorge ein besonderes Angebot entwickelt: eine Online-Bibliothek mit dem Namen „lisando“.

Vor knapp zwei Jahren startete das Onlineportal, das die Klinikbücherei des UKM zusammen mit den Berliner Patientenbibliotheken des „Campus Charité Mitte“ und „Campus Benjamin Franklin“ konzipiert hat. Erstmals wird seitdem, begleitet vom Berliner Institut für Medizinische Soziologie und Rehabilitationswissenschaft, deutschlandweit getestet, wie eine digitale Ausleihe in Krankenhäusern funktionieren kann. „Der Bestand sollte sich bewusst vom digitalen Angebot anderer öffentlicher Büchereien unterscheiden“, erklärt Sigrid Audick, Leiterin der Klinikbücherei im UKM. Leicht zu lesen soll die Literatur sein, auch Kurzweiliges darf darunter sein, sagt die Diplom-Bibliothekarin, stehen doch viele Patienten des KMT-Zentrums unter Medikamenteneinfluss, der die Konzentration beeinträchtigt.

Fortlaufend haben Sigrid Audick und Roxana Brink, die das Projekt am UKM begleitet, den Bestand angepasst. „Angefangen haben wir mit Ebooks aus dem Bereich Belletristik, haben dann aber schnell Audios wie Hörbücher dazu genommen, weil die Nachfrage hoch war“, erinnert sich Roxana Brink. Mittlerweile können sich die Patienten auch Sachmedien ausleihen und digital mal einen Reiseführer, mal ein Kochbuch durchblättern. Voraussetzung für die Patienten, um „lisando“ nutzen zu können: ein stabiles WLAN und ein mobiles Endgerät mit der entsprechenden App beziehungsweise einen E-Reader, wovon es im UKM derzeit zwölf Geräte gibt. Weil nicht immer alle Geräte verliehen sind, nutzen auch Mitarbeitende und andere Patienten die Onleihe.

Jeden Donnerstag hilft Roxana Brink im KMT-Zentrum denen, die „lisando“ nutzen möchten. Rund 70 Patienten waren das in den vergangenen eineinhalb Jahren, weiß die Soziologin. „Weil es 20 Betten auf der Station gibt, zehn davon für Erwachsene und jeder Patient rund sechs Wochen bleibt, haben wir in dem Zeitraum etwa 70 Prozent aller Patienten erreicht“, zeigt sich Roxana Brink zufrieden.

Für Pfarrer Dr. Leo Wittenbecher, geschäftsführender Seelsorger am UKM, ist die Klinikbücherei ein wichtiger Bestandteil der Klinikseelsorge: „Wir möchten damit Menschen ermöglichen, ihre Krankheit im Leben zu bewältigen.“ Besonders im KMT-Zentrum werde isolierten Patienten damit eine Brücke zur Normalität gebaut. „Wir sehen nicht nur die Krankheit, sondern den ganzen Menschen,“ betont Wittenbecher. Auch Roxana Brink hat bei ihren Besuchen festgestellt, dass die Onleihe ein Türöffner zu weiteren Angeboten der Klinikseelsorge sein kann. „Die Patienten werden von ihrer Krankheit abgelenkt, wenn sie sich mit der Ausleihe von Medien beschäftigen. Das kann ein Anknüpfungspunkt sein, auch für Gespräche mit den Seelsorgern im Haus.“

Wenn die Förderung durch das Bundesministerium für Gesundheit sowie die wissenschaftliche Begleitung im November 2020 endet, wird ein Handbuch zum Projekt erstellt. Ab dem 1. Januar 2021 wird der Verbund „lisando“ dann bundesweit geöffnet, so dass auch andere Patientenbibliotheken die Onleihe in ihren Häusern anbieten können. Münster (pbm/acl)

Anlässlich des nationalen Gedenktages an die Opfer der Corona-Pandemie fand am Sonntag, den 18. April, eine Klanginstallation aus einem ganz besonderen Grund in der Klinikkirche des UKM statt. Denn das Projekt-Team wollte sich direkt bei denjenigen bedanken, die an vorderster Front gegen die schlimmen Auswirkungen der Pandemie kämpfen. Das Requiem von Wolfgang Amadeus Mozart wurde über 64 im Raum verteilte Lautsprecher als Loop abgespielt. Eingeladen zur Klanginstallation waren Mitarbeitende sowie Patientinnen und Patienten des UKM. 

Das Projekt „Mozart – The Sound of Distant Presence“ erinnert am nationalen Gedenktag in Deutschland an die Opfer der Pandemie und ihre Angehörigen, denen kein Abschied möglich war und die allein mit ihrer Trauer zurechtkommen müssen.

Das Projekt besteht aus fünf Sätzen des Requiems von Wolfgang Amadeus Mozart. Im Rahmen eines internationalen experimentellen Lehrprojekts der WWU haben Sängerinnen und Musiker aus Europa (und darüber hinaus) isoliert/gemeinsam geprobt und Tonspuren aufgenommen. Abgespielt wird das Requiem als Loop über 64 im Raum verteilte Lautsprecher. Die Besucherinnen und Besucher können sich im Raum frei bewegen und, anders als bei einem Konzert, die in z.B. Exeter oder Poitiers aufgezeichneten Stimmen und Instrumente hören und erleben – im Kirchenraum vereinen sie sich zu einem Gesamtklang.

In der Isolation vereint, ohne moderne Technologie undenkbar und doch auf reale Räume angewiesen – die Klanginstallation ist quasi ein Sinnbild für die vergangenen 12 Monate.

Mozart – The Sound of Distant Presence ist ein Projekt des Instituts für Musikpädagogik und des Kulturbüros der WWU Münster. Für großzügige Unterstützung danken die Veranstalter dem Internationalisierungsfonds und dem Kulturfonds der WWU sowie der Sparkasse Münsterland Ost und dem Musikhaus Thomann.

Hier geht es zum kleinen Rückblick auf die Klanginstallation: Mozart The Sound of Distant Presence, 18 April 2021, UKM-Klinikkirche

Anlässlich der diesjährigen Woche für das Leben, die seit 1991 auf Initiative des Zentralkomitees der Deutschen Katholiken und der Deutschen Bischofskonferenz begangen wird – seit 1994 gemeinsam mit der evangelischen Kirche – sprach der Präsent des Zentralkomitees der Deutschen Katholiken, Prof. Dr. Thomas Sternberg, am vergangenen Samstag im Gottesdienst in der katholischen Klinikkirche des UKM. Prof. Dr. Sternberg lebt als Nachbar in der unmittelbaren Nähe des UKM.

Da bedingt durch die Pandemie aufgrund der Schutzverordnungen nur sehr wenige Menschen an dem Gottesdienst teilnehmen konnten, ist die Ansprache auch im TV-Hauskanal der Seelsorge in Wort und Bild eingestellt.

In dem Gottesdienst, der am Vorabend des Gedenktages für die Toten der Corona-Pandemie gefeiert wurde, warb Prof. Sternberg ausgehend vom diesjährigen Motto der Woche für das Leben „Leben im Sterben“ dafür, hinten den vielen Infektionskurven und Zahlendiagrammen dieser Tage nie den einzelnen Menschen zu vergessen.

Hier gibt es einen kleinen Rückblick: Gottesdienst am 17 April 2021 "Woche für das Leben", Predigt Herr Prof. Dr. Sternberg

In der neuen Folge von „kannste glauben“, dem Podcast des Bistums Münster, berichtet Dr. Leo Wittenbecher von seiner Arbeit als Krankenhausseelsorger in der Corona-Pandemie. Er ist der leitende Klinikpfarrer im Universitätsklinikum Münster und trifft dort auf Ärztinnen und Ärzte sowie Pflegekräfte, die sich in großartiger Art und Weise für die Patientinnen und Patienten einsetzen: „Ich bin sehr beeindruckt, was die Kolleginnen und Kollegen leisten, auch unter diesen Bedingungen. Aber nicht alles streift man mit dem Kittel ab, manches wird mit nach Hause genommen“, sagt er.

Die Folgen des Bistums-Podcasts „kannste glauben“ sind über www.kannste-glauben.de abrufbar.

 
 
 
 
 
 
 

Kontakt Seelsorge

seelsorge(at)­ukmuenster(dot)­de


Katholische Seelsorge am UKM
Waldeyerstraße 12-14
48149 Münster

Evangelische Seelsorge am UKM
Albert-Schweitzer-Campus 1
Gebäude D11
Anfahrt: Domagkstraße 11
48149 Münster​

SPRECHEN SIE UNS AN!

Seelsorge am UKM richtet sich an Patienten, Partner, Freunde und Mitarbeiter des Hauses. Die evangelischen und katholischen Seelsorgerinnen und Seelsorger sind unabhängig von Religion oder Weltanschauung für Sie da.