Leitungswechsel in der Universitäts-Hautklinik: Die innovativen Traditionalisten aus der „Macher-Schule“

Foto (UKM/Bückmann): Wechsel in der Universitäts-Hautklinik: Prof. Kerstin Steinbrink übernimmt die Leitung von Prof. Thomas Luger (2.v.l.). Im Beisein des Kaufmännischen Direktors des UKM, Dr. Christoph Hoppenheit (l.), und Prof. Mathias Herrmann (r.), Dekan der Medizinischen Fakultät Münster, erfolgte die symbolische Schlüsselübergabe.

Univ.-Prof. Kerstin Steinbrink hat das Amt als Direktorin der Klinik für Hautkrankheiten - Allgemeine Dermatologie und Venerologie von Univ.-Prof. Thomas Luger übernommen.

 

ukm/aw

Moderne, zukunftsfähige Dermatologie beschäftigt sich längst nicht mehr nur mit Erkrankungen der Haut. Allergien, (entzündliche) Autoimmunerkrankungen oder Krebs sind die Herausforderungen, denen sich die universitäre Dermatologie stellt und versucht, durch translationale Spitzenforschung verbesserte Therapien für die betroffenen Patienten zu finden. Für diese Forschung stand seit 1990 Univ.-Prof. Thomas Luger als Direktor der Klinik für Hautkrankheiten am UKM (Universitätsklinikum Münster). Jetzt folgt auf den gebürtigen Wiener seine Nachfolgerin im Amt, Univ.-Prof.  Kerstin Steinbrink.

Für die 53-Jährige, die zuletzt Leitende Oberärztin der Hautklinik der Universitätsmedizin Mainz war, ist die neue Leitungsfunktion in Münster eigentlich ein Heimspiel: Hier hat sie Medizin studiert und war bis 1993 wissenschaftliche Angestellte unter Luger. „Ich stehe vor der großen Herausforderung, das Erbe Thomas Lugers weiterzutragen. Er hat am UKM maßgeblich den Grundstein für die Zytokinforschung gelegt und damit die Ursache für im Körper ablaufende  Entzündungsprozesse in den Blick der Dermatologie gerückt. Das war schon damals etwas, was mich begeistert hat und hat dazu geführt, dass ich mich selbst forscherisch diesem Thema widme“, sagt Steinbrink. Die Weiterentwicklung innovativer moderner Therapeutika, die gezielt  Strukturen oder Prozesse  des Immunsystems beeinflussen, die beispielsweise für  Allergien oder Autoimmunerkrankungen  verantwortlich sind, sei ihr Forschungsziel, das sie auch in Münster weiterverfolgen werde.

Den Anstoß zum gemeinsamen Interesse an der Immunologischen Toleranzforschung gab den beiden Dermatologen ihr (Vor-) Vorgänger, Univ.-Prof. Egon Macher. Macher sei ein Vordenker gewesen, der das Fach von einem rein morphologisch beschreibendem, hin zu einer an den Ursachen orientierten Disziplin entwickelt habe. Insofern seien sie beide – neben vielen anderen leitenden Dermatologen in ganz Deutschland – Kinder der münsterischen „Macher-Schule“, so Steinbrink und Luger.

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