„Hören verleiht Flügel“

Foto (UKM/Tronquet): Die Stiftung von Prof. Rolf Dierichs (r.) hat die Ohr-Skulptur im neuen Eingangsbereich der Klinik für Phoniatrie und Pädaudiologie möglich gemacht. Dr. Christoph Hoppenheit, Kaufmännischer Direktor des UKM, und Klinikdirektorin Prof. Antoinette am Zehnhoff-Dinnesen freuen sich über die künstlerische Aufwertung.

Neuer Eingangsbereich der Klinik für Phoniatrie und Pädaudiologie am UKM wird durch ungewöhnliches Kunstwerk aufgewertet

Restauriert, poliert und abends sogar beleuchtet: Eine Säule mit einer geflügelten Ohr-Skulptur ziert den neugestalteten Eingangsbereich der Klinik für Phoniatrie und Pädaudiologie am UKM (Universitätsklinikum Münster). Hier steht das silberfarbene Ohr, welches mit seiner schwungvollen Form gar an den Götterboten Hermes erinnert, erst seit kurzem: Ursprünglich war es - gemeinsam mit einem zweiten - auf dem Dach eines Baby-Hörmobils montiert. „Doch bei hohen Geschwindigkeiten auf der Autobahn erzeugte das Ohr auf dem Dach leider Geräusche - sozusagen ein Ohrensausen. Auch die Autopflege sowie das Parken in den Tiefgaragen der  Geburtskliniken, die wir mit dem Hörmobil besuchten, stellten uns vor große Herausforderungen “, schmunzelt Univ.-Prof. Antoinette am Zehnhoff-Dinnesen, Direktorin der Klinik, Damit die Kollegen und Kolleginnen aus der Hörscreening-Zentrale Westfalen-Lippe beim Autofahren  nicht immer - im wahrsten Sinne des Wortes - die Ohren auf Durchzug stellen mussten,  wurden die Ohren des  Baby-Hörmobils abmontiert und lange Jahre eingelagert, um sich über die weitere Verwendung der geflügelten Ohren klar zu werden. „Als die Pläne zur Umgestaltung des Klinikeingangs konkreter wurden, kam uns die Idee, eines der Ohren dort als Kunstwerk zu integrieren“, so am Zehnhoff-Dinnesen.

Ein Kunstwerk aus zwei Perspektiven: Künstlerin Silke Rehberg und Feinmechaniker Yannick Vaas aus den UKM-Fein- und Elektromechanischen Werkstätten über „Das Ohr“.

Kurzerhand wurde das Ohr in den UKM-eigenen Fein- und Elektromechanischen Werkstätten restauriert und aufbereitet: „Im Zweifel können wir hier auch Kunst“, so Feinmechaniker Yannik Vaas, der viele Arbeitsstunden in die Skulptur investiert hat.

Die benötigten Mittel für das Material der Ohren im Wert von knapp 3.500 Euro waren großzügig von der Rolf-Dierichs-Stiftung gespendet worden.
Die Künstlerin Silke Rehberg aus Münster, die das Ohr ursprünglich für das Baby-Hörmobil entworfen hatte, freut sich über die neue Verwendung: „Hören verleiht uns Menschen gewisser Maßen Flügel: Es hat einen großen Einfluss darauf, wie der Mensch am Leben teilhaben kann.“

Unklar ist noch, ob auch das zweite Ohr zu neuen Ehren kommt; vorstellbar wäre, dass auch dieses in der Klinik dauerhaft aufgestellt wird.

ukm/som
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