Noch ganz klein – schon brandverletzt! Aktion zum „Tag des brandverletzten Kindes“

Kita-Gruppe lernt anschaulich die Gefahren durch Feuer und heiße Flüssigkeiten kennen / Jährlich 30.000 Kinder mit thermischen Verletzungen / Aktionstag der Plastischen Chirurgien in Münster

 

ukm/aw

Die „Wackelzahnkinder“ der Kindertagesstätte St. Theresia aus Münster hatten einen aufregenden Morgen: Einige von ihnen hielten sich die Ohren zu, als der Rettungshubschrauber des ADAC auf dem Hubschrauberlandeplatz am UKM (Universitätsklinikum Münster) landete. Anschließend konnten die Vorschulkinder die Technik im Innern des Helikopters bestaunen. Doch der Ausflug der Kita-Kinder zum UKM hat einen ernsten Hintergrund: Laut Paulinchen e.V., der Initiative für brandverletzte Kinder, müssen allein in Deutschland jedes Jahr mehr als 30.000 Kinder mit Verbrennungen und Verbrühungen ärztlich versorgt werden, 6.000  von ihnen müssen aufgrund ihrer schweren thermischen Verletzungen sogar ins Krankenhaus. „Dreiviertel dieser Kinder sind jünger als fünf Jahre. Wie hoch die Gefahr ist, dass sich gerade die Jüngsten in einem unbeobachteten Moment durch Feuer oder eine heiße Flüssigkeit schlimm verletzen, wird leider oft unterschätzt“, sagt Prof. Tobias Hirsch, der neue Leiter der Sektion Plastische Chirurgie in der Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie am UKM und Chefarzt der Plastischen Chirurgie der Fachklinik Hornheide. „Vorschulkinder ab fünf sind aber kognitiv schon gut in der Lage, die Gefahren abzuschätzen. Mit dem gemeinsamen Aktionstag der Plastischen Chirurgien am UKM und der Fachklinik Hornheide wollen wir aufklären, damit es gar nicht erst zu Unfällen kommt.“ Die Plastische Chirurgie am UKM war erst zu Monatsbeginn durch eine Kooperationsvereinbarung beider Kliniken möglich geworden.

Auch die UKM-Werkfeuerwehr unterstützte den Tag nach Kräften: hier durften die Kinder Feuerwehrautos anschauen und am Ende sogar selbst Feuer löschen.
Paulinchen e.V. ruft jedes Jahr am 7. Dezember zu Aktionstag auf. „Das war sicher nicht unsere letzte Teilnahme heute. Es ist besser, aufzuklären, als dass Kinder die Folgen eines einzigen unbedachten Augenblicks ein Leben lang mit sich tragen müssen“, so Hirsch.

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