Wir sind #Vielfalt: #190.000GesichterDerMedizin

Eine neue Kampagne des Verbandes Deutscher Universitätsklinika (VUD) macht klar: Universitätsmedizin in Deutschland steht für gesellschaftliche Vielfalt und Toleranz. Am UKM (Universitätsklinikum Münster) arbeiten Pflegekräfte, Ärzte, Wissenschaftler und Fachkräfte aus derzeit genau 100 verschiedenen Nationen. Sie alle sind Teil der universitären Spitzenmedizin. Ein Gesicht des UKM ist Sawssan Hanafi (30) – und das gleich in mehrfacher Hinsicht.

 

ukm/aw

Das breite Lachen von Sawssan Hanafi ist ansteckend, eines, das den ersten Kontakt leicht macht. Die gebürtige Libanesin ist stellvertretend für viele andere Mitarbeitende am UKM  Teil der Kampagne der Deutschen Universitätskliniken „#Vielfalt #190.000 GesichterDerMedizin“. Für Sawssan Hanafi ist der Fokus auf ihre Person nichts Neues: Als eines von zwölf „UKM-Gesichtern“ der gleichnamigen Social Media-Kampagne hat die Dreißigjährige schon Erfahrung darin, die Universitätsmedizin Münster zu repräsentieren. Vielfalt ist für sie ein wichtiges Thema – wenn auch ein selbstverständliches. „Ich fühle mich gar nicht ‚besonders‘“, sagt Hanafi. „Ich möchte wegen meines Hintergrundes weder bevorzugt noch benachteiligt werden. Jeder sollte – unabhängig von Herkunft oder Geschlecht – aufgrund seiner eigenen Leistung, seiner Motivation und Kompetenzen die gleichen Chancen bekommen.“ Und trotzdem ist es ihr ganz persönlicher Hintergrund, der Sawssan Hanafi zu einem besonderen Gesicht der Universitätsmedizin macht: Sie ist im Jahr 1990 im Alter als Kleinkind aus dem Libanon nach Deutschland gekommen und hat acht Geschwister. Alle haben studiert, was bemerkenswert ist ange-sichts der Tatsache,  dass ihre Eltern keine Akademiker sind und damals ohne Sprachkenntnisse nach Deutschland kamen.

Am UKM fasziniert die Leiterin des Projekt- und Facilitymanagements, dass sich so viele ganz unterschiedliche Menschen für eine Sache engagieren. „Wir haben so viele verschiedene Menschen, Kulturen und Disziplinen hier. Wir wollen alle ein Ziel erreichen: die bestmögliche Versorgung unserer Patien-tinnen und Patienten. Und da sind alle anderen Dinge einfach neben-sächlich.“

In ihrem Arbeitsalltag unterstützt Hanafi bei der Führung des operativen Tagesgeschäfts. Darüber hinaus entwickelt sie u.a. Reinigungsstandards und optimiert daraus resultierende Prozesse. „Uns besuchen auch viele Vertreter der anderen Unikliniken, weil sie sich bei uns Tipps fürs Qualitätsmanage-ment in ihren Häusern holen wollen. Das macht uns hier auch ein bisschen stolz.“ Ihr Hintergrund und ihre offene Art erleichtern ihr die Arbeit: Sie ist viel im Klinikum unterwegs und ständig in Kontakt mit Menschen. 

Dr. Christoph Hoppenheit, Kaufmännischer Direktor und Vorstand des UKM und gleichzeitig auch Vorstand im VUD, bringt es auf den Punkt: „Menschen wie Sawssan Hanafi geben unserer Universitätsmedizin ein Gesicht. Vielfalt bedeutet in unserem Umfeld vieles; sie kann von der Herkunft bis hin in viele Arbeits- und Lebensbereiche reichen. Unter dem Strich ist wohl kaum ein Arbeitsplatz vielfältiger als eine Uniklinik, die Menschen aus der ganzen Welt zusammenbringt.“


Zur VUD-Kampagne „#Vielfalt“:
Die 34 deutschen Universitätskliniken und ihre über 190.000 Mitarbeiterin-nen und Mitarbeiter stehen für gesellschaftliche Vielfalt und Toleranz. Das Zusammenspiel verschiedener Menschen, Kulturen und Nationen in medizinischer Versorgung, Forschung und Lehre trägt maßgeblich dazu bei, Patientinnen und Patienten bestmöglich zu versorgen und neue Behandlungsmethoden zu entwickeln.
Mit einer deutschlandweiten Aktion setzen die „Deutschen Universitätsklinika“
ein sichtbares Zeichen für Vielfalt, Toleranz und Offenheit. Dazu werden am „Diversity-Tag“ am 28. Mai unter anderem Banner mit Porträts von realen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an den Gebäuden der Unikliniken gehisst. Sie symbolisieren die Vielfalt der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Geschichten der Menschen auf dem Banner werden ab diesem Tag auf verschiedenen Kanälen verbreitet. Es geht um ihre beruflichen Herausforderungen an einer Uniklinik, die Zusammenarbeit in Teams, aber auch um Persönliches wie Herkunft und Lebenskonzepte. 
Weitere Informationen finden Sie unter: www.uniklinika.de

 

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