Gemeinsam gegen die Grippe

Bild (UKM/Wibberg): Wissen um die Wichtigkeit und Wirkung der Grippeimpfung: Das Team des Institutes für Virologie am UKM ließ sich gemeinsam impfen.
Für wohl kaum jemanden zählt der Grippevirus so zum beruflichen Alltag wie für die Mitarbeitenden des Institutes für Virologie am UKM. Gemeinsam ließ sich das Team um Institutsdirektor Prof. Dr. Stephan Ludwig nun gegen die Grippe impfen – und appelliert, dass auch alle anderen Bürger folgen sollten. Denn die Grippe ist eine ernstzunehmende Atemwegserkrankung, die nur durch die Immunität vieler Bürger eingedämmt werden kann.
ukm/som

 

Knapp jeder Zehnte kommt im Winter mit ihnen in Kontakt: In der kalten Jahreszeit häufen sich die Krankheitsfälle aufgrund von Grippeviren. Doch wie am besten schützen? „Wer den Winter nicht in kompletter Isolation verbringen möchten, für den gibt es keine effektivere Schutzmaßnahme als die Grippeimpfung“, so Prof. Dr. Stephan Ludwig, Leiter des Instituts für Virologie am UKM (Universitätsklinikum Münster).  Gemeinsam mit seinem Team, zu dem auch die Mitarbeitenden der Abteilung für Klinische Virologie unter Universitätsprofessor Joachim Kühn zählen, ließ sich Ludwig nun gegen die Grippe impfen – nicht nur für seinen eigenen Schutz, sondern auch um seine Mitmenschen vor der Atemwegserkrankung zu bewahren. „Um eine Virenwelle flächendeckend einzudämmen, ist es wichtig, dass sich ein Großteil der Bevölkerung impfen lässt. Die Impfung dient nicht nur dem Eigenschutz – alle profitieren“, er-klärt Ludwig. „Es ist ein kleiner Piecks mit großer Wirkung auch für die Mitmenschen, da die Impfung nach wie vor die wichtigste Maßnahme zur Ausbreitung der Grippe ist.“

Zur Freude der Virologen war die Impfquote im vergangenen Winter bereits angestiegen – nicht zuletzt aufgrund der starken Grippewelle der Saison 2017/18. Wer sich im vergangenen Jahr impfen lassen hat, sollte dies unbedingt erneut tun. Denn das Grippevirus verändert ständig seine Form, weshalb der Impfstoff jährlich entsprechend angepasst werden muss. Hat es einen dagegen schon erwischt und man hat sich mit der Grippe infiziert, hilft nur die medikamentöse Behandlung. Weil die am Markt gängigen Mittel bisher nur  das Virus im Körper bekämpfen, fokussiert sich das Team der Virologie bei seiner Forschung auf die Zellen des menschlichen Körpers, an die sich die Viren zur Ausbreitung anheften. „Dadurch, dass Grippeviren ihr Aussehen ständig verändern, war es in der Vergangenheit sehr schwer bis unmöglich, passgenaue Medikamente zu entwickeln, die die Viren selbst dauerhaft bekämpfen. Das hat zu einem Perspektivwechsel in der Forschung geführt. Daher untersuchen wir am UKM, inwiefern die Wirtszellen für die Weiterverbreitung der Viren unbrauchbar gemacht werden können“, so der Virologe.

Besonders in den ersten Monaten des neuen Jahres ist die Zahl der an der Grippeerkrankten meist hoch. Um einer Grippe vorzubeugen, ist eine Impfung daher auch jetzt noch sinnvoll. Die Impfung ist beim Hausarzt möglich und die Kosten trägt die Krankenkasse. Insbesondere chronischen Kranken, Menschen ab 60 Jahren, Schwangeren sowie medizinischem Personal legt Ludwig einen Schutz nahe.

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