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Hilfe beim Aufbau von Standards in der Versorgung von Krebspatienten in Brasilien

(UKM/Wibberg): Die Neurochirurgen Dr. Murat Yavuz (l.) und Prof. Walter Stummer (r.) wollen Behandlungsstandards ihrer Diziplin nach Curitiba transferieren.
Die Verbesserung der Versorgungsqualität von Krebspatienten in Brasilien stellt mit Blick auf die wachsende Anzahl von Patienten für das dortige Gesundheitssystem eine große Herausforderung dar. Eine Klinikpartnerschaft zwischen der Klinik für Neurochirurgie am UKM (Universitätsklinikum Münster) und dem Neurological Institute of Curitiba (NIC) in Brasilien hat zum Ziel, auf Augenhöhe neuestes medizinisches Wissen auszutauschen. Die Errichtung eines fachübergreifenden Hirntumorzentrums in Curitiba wird jetzt von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH mit knapp 50.000 Euro gefördert.
ukm/aw

Die Förderung durch die GIZ startet im Oktober. Durch die finanzielle Unterstützung soll in erster Linie die Teilnahme des Neurological Institute of Curitiba (NIC) am Zertifizierungsprogramm "International Cancer Centre Certification Programme” auf den Weg gebracht wer-den. Das Zertifizierungsprogramm hat einen umfassenden Ansatz mit dem Ziel, vor Ort einen interdisziplinären Kreis von Experten, die sich speziell mit dem jeweiligen Tumor auskennen, aufzubauen – und zwar für jede Phase und jeden Aspekt einer onkologischen Erkrankung. In den vier für die Be-handlung maßgeblichen Disziplinen Neurochirurgie, Radiologie, Neuropa-thologie und Onkologie sind vor-Ort-Beurteilungen gemäß dem Anforde-rungskatalog für die Zertifizierung geplant. Dabei liegt der Fokus besonders auf Aus- und Fortbildung: In Münster sollen medizinische Multiplikatoren ausgebildet werden, die nach ihrer Rückkehr das Wissen in ihr Heimatland transferieren. Das Programm wird durch die Deutsche Krebsgesellschaft unterstützt.

„Wir hoffen, so unsere Partnerklinik in Curitiba bei der Zertifizierung zu un-terstützen“, sagt der Direktor der Klinik für Neurochirurgie am UKM, Univ.-Prof. Walter Stummer. Er glaubt, mit der Krankenhauspartnerschaft einen wertvollen Beitrag zu einer verbesserten medizinischen Versorgung in dem südamerikanischen Land leisten zu können: „Es ist mir ein Anliegen, dass überall auf der Welt Patienten von unserem Wissen profitieren. Man muss der Neurochirurgie in Curitiba einen gewissen Anschub zur Selbsthilfe geben. Dank der großzügigen Förderung durch die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit können wir den Ärzten dort zur Seite stehen und tun es sehr gerne.“

Das GIZ-Förderprogramm Klinikpartnerschaften unterstützt Partner-schaftsprojekte zwischen deutschen Organisationen des Gesundheitssektors und Partnerinstitutionen in Ländern niedrigen und mittleren Einkommens. Ziel ist es, für beide Partner langfristig einen Austausch auf Augenhöhe und eine Win-Win-Situation durch Wissenstransfer zu schaffen.

Info:

 

Das Förderprogramm Klinikpartnerschaften – Partner stärken Gesundheit wurde vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gemeinsam mit der Else Kröner-Fresenius-Stiftung als ein wichtiger Beitrag zu globaler Gesundheit im Kontext weltweiter Entwicklungszusammenarbeit initiiert. Seit 2016 unterstützt es Akteur*innen aus dem Medizin- und Gesundheitsbereich deutscher Einrichtungen inhaltlich und finanziell darin, ihre Partnerschaften mit medizinischen Einrichtungen in Ländern niedrigen und mittleren Einkommens umzusetzen. Der Fokus liegt auf Aus- und Fortbildungen. Alle medizinischen Fachbereiche sind vertreten. Die Umsetzung verantwortet die Gesellschaft für In-ternationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH, der größte Dienstleister der Bundes-regierung im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit.

 

Aktuell begleitet das Programm 2000 Klinikpartner*innen von 250 Projekten in 58 Ländern. Mehr Informationen auf der Homepage www.klinikpartnerschaften.de und auf dem YouTube-Kanal Klinikpartnerschaften.
(Quelle: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit)

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