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Fälle aus dem echten Leben – Simulationstraining für die Notaufnahme

Foto Iron Man Day
Foto (UKM): Ärztinnen und Ärzte in Ausbildung trainieren die richtige Vorgehensweise in Notfallsituationen mithilfe von Schauspielpatientinnen.
Beim ersten „Iron Man Day“ am UKM trainieren Ärztinnen und Ärzte in Ausbildung die Versorgung von Patienten im Schockraum - anhand realitätsnaher Szenarien mit Schauspielpatienten.
ukm/fh

 

Im Notfall richtig und schnell handeln: Nirgendwo ist dies so wichtig wie in der Notaufnahme im Krankenhaus. Beim ersten „Iron Man Day“ am UKM haben acht Ärztinnen und Ärzte in Ausbildung jetzt genau das trainiert – das innovative Simulationstraining bereitet ärztliches Personal im UKM Trainingszentrum auf verschiedene Notfallszenarien vor. „Wir finden es besonders wichtig, dass nicht nur der Umgang mit Trauma-, also Unfallpatienten geübt wird, sondern auch mit internistischen und neurologischen Notfällen, die im Vergleich viel häufiger auftreten. So können wir die Patientensicherheit dauerhaft erhöhen“, erklärt Prof. Philipp Kümpers, Leiter der UKM Notaufnahme, Mitinitiator- und Namensgeber des Simulationstrainings. In insgesamt drei Blöcken mit jeweils zwei realistischen Szenarien lernen die Teilnehmenden, wie sie schematisch in solchen Fällen vorgehen und die Patienten am besten versorgen können. Hinzu kommen außerdem ein Briefing im Vorhinein und verschiedene Tutorials, wie zum Beispiel ein Sono-Crash-Kurs, sowie ein anschließendes Debriefing mit Feedback.

Während des Simulationstrainings trafen die Teilnehmenden unter anderem auf eine Patientin mit Anaphylaxie (einer starken allergischen Reaktion) und eine Patientin mit gastrointestinalen Blutung (akuter Blutverlust im Verdauungstrakt), die mithilfe des IRON MAN Protokolls behandelt wurden. Das Protokoll haben Kümpers und seine Arbeitsgruppe „konservativer Schockraum“ in den letzten anderthalb Jahren entworfen und immer wieder überarbeitet. Es ermöglicht ein routinemäßiges Vorgehen im Schockraum und orientiert sich am ABCDE-Schema. ABCDE steht hierbei für Airway (Atemwege), Breathing (Beatmung), Circulation (Kreislauf), Disability (Defizit, neurologisch) und Exposure/Environment (Exploration). Anhand einfacher Kriterien (V2iSiOn rule) kann zudem frühzeitig bestimmt werden, welche Patienten nach dem IRON MAN Protokoll behandelt werden sollten. Diese wurden erst kürzlich an über 2000 Patienten validiert.

In Zukunft soll das Training regelmäßig am UKM Trainingszentrum stattfinden und auch noch anderes medizinisches Personal auf zukünftige Situationen in der Notaufnahme vorbereiten. „Unser Fokus liegt vor allem auf der Interdisziplinarität, weswegen wir Ärzte und Pflegende aus verschiedenen Fachbereichen einbinden“, so Prof. Philipp Kümpers. Am nächsten Termin, dem 8. Juni, wird dann auch Pflegepersonal an den Simulationen teilnehmen und mithilfe des IRON MAN Protokolls das Schockraumtraining durchführen.

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