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Was entscheidet über den Erfolg der Bekämpfung von Infektionskrankheiten unter begrenzten Ressourcen?

Dr. Christine Schmotzer berichtet aus ihrer langjährigen Arbeit in Nordpakistan über Erfolge und Herausforderungen bei der Bekämpfung vernachlässigter Infektionskrankheiten wie Lepra, Tuberkulose und kutane Leishmaniose. 

Seit 1988 arbeitet Christine Schmotzer als Ärztin in Pakistan und leitet seit 1993 das Rawalpindi Leprosy Hospital. Sie berät die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zur Leprakontrolle in Pakistan.

Anhand konkreter Erfahrungen aus der täglichen Praxis schildert Dr. Schmotzer diagnostische und therapeutische Herausforderungen sowie den Umgang mit komplexen Krankheitsverläufen. Dabei zeigt sie, wie Armut, Stigmatisierung und ein eingeschränkter Zugang zur Gesundheitsversorgung die Behandlung prägen.

Am Beispiel Pakistans beleuchtet sie zudem, wie sich internationale Strategien und Leitlinien unter begrenzten Ressourcen umsetzen lassen, welche Faktoren den Erfolg von Programmen zur Krankheitskontrolle bestimmen und welche Lehren sich daraus für die globale Gesundheitspolitik und die medizinische Versorgung ziehen lassen.

Termin:Freitag, 09.10.2026, 15.00–16.00 Uhr, anschließend Möglichkeit zum persönlichen Austausch mit Dr. Schmotzer
Ort (Hybridveranstaltung):Seminarraum des Instituts für Epidemiologie und Sozialmedizin, Domagkstr. 3, 2. OG, 48149 Münster 
und online (Zoom-Zugang nach Anmeldung)
Anmeldung:Anmeldung erforderlich unter diesem Link. Die Teilnahme ist kostenlos. Bei Rückfragen: clinepi(at)uni-muenster.de

Institut für Epidemiologie und Sozialmedizin und Medizinische Klinik B, Universität Münster in Zusammenarbeit mit der Deutschen Lepra-und Tuberkulosehilfe (DAHW)