Foto Schule für Medizinisch-Technische Laboratoriumsassistenten, UKM

Schule für Medizinisch-Technische Laboratoriumsassistenten

Willkommen an der MTLA-Schule des Universitätsklinikums Münster!

Tag der offenen Tür!

Sie haben die Möglichkeit, am 08.11.2018 um 10.00 Uhr bzw. 13.30 Uhr an einem Vortrag und einer Führung durch die Schule teilzunehmen. Wir haben umfangreiche Informationen über den Beruf und die Ausbildung zur MTLA für Sie vorbereitet und würden uns sehr über Ihren Besuch freuen.  
Treffpunkt:  MTLA Schule, Robert-Koch-Str. 31, Hörsaal, Raum 156.

 

Schön, dass Sie sich für den Beruf des Medizinisch-Technischen Laboratoriumsassistenten interessieren: ein abwechslungsreicher Beruf mit hervorragenden Berufsaussichten.

MTLA arbeiten selbständig in Krankenhäusern, Laborgemeinschaften, Universitäts-Instituten, Gesundheitsämtern, in der Forschung und Industrie. Circa 70% aller Diagnosen werden auf der Grundlage der laboratoriumsmedizinischen Untersuchungen gestellt.  

Auf unserer Seite möchten wir Ihnen den MTLA-Beruf und die Ausbildung einmal genauer vorstellen. Hier finden Sie auch alle wichtigen Informationen rund um Bewerbung und Ausbildung.

Gerne beraten wir Sie auch in einem persönlichen Gespräch, per Telefon oder E-Mail.

Ihr Team der MTLA-Schule

Ausbildungsplätze
40/Jahr

Ausbildungsdauer
Drei Jahre

Nächster Ausbildungsbeginn
Mitte August 2018


  •  40 UStd. Berufs-, Gesetzes- und Staatskunde                        
  •  40 UStd. Mathematik                                                              
  •  40 UStd. Biologie und Ökologie                                             
  •  40 UStd. Hygiene                                                                   
  • 100 UStd. Physik                                                                     
  •  20 UStd. Statistik                                                                    
  •  80 UStd. EDV und Dokumentation                                         
  • 180 UStd. Chemie/Biochemie                                                    
  •  40 UStd. Anatomie                                                                
  •  60 UStd. Physiologie/Pathophysiologie                                     
  •  30 UStd. Krankheitslehre                                                       
  •  20 UStd. Erste Hilfe                                                               
  •  30 UStd. Psychologie                                                             
  •  40 UStd. Fachenglisch                                                           
  •  50 UStd. Immunologie                                                          
  •  50 UStd. Gerätekunde                                                                               
  • 500 UStd. Histologie/Zytologie                                                
  • 580 UStd. Klinische Chemie                                                    
  • 500 UStd. Hämatologie                                                            
  • 580 UStd. Mikrobiologie                                                           
  • 100 UStd. Molekularbiologie

  • Histologie/Zytologie
  • Klinische Chemie
  • Hämatologie
  • Mikrobiologie
  • Krankenpflegepraktikum


Die Ausbildung wird mit einer staatlichen Prüfung abgeschlossen. Voraussetzung zur Teilnahme an der Prüfung ist die regelmäßige und erfolgreiche Teilnahme an allen Ausbildungsveranstaltungen.

Zusätzlich ist der Erwerb eines Zertifikats in der gynäkologischen Zytologie möglich.


Erfolgreiche Auszubildende beim ersten MTLA Schulwettbewerb in Köln

Auszubildende der MTLA Schule des Universitätsklinikum Münster steigen aufs Treppchen

Beim erstmals durchgeführten Schulwettbewerb für Medizinisch-Technische Laboratoriumsassistenten konnten die Auszubildenden des 3. Lehrgangs der MTLA-Schule des UKM gleich einen großen Erfolg verbuchen. Insgesamt zehn MTLA Schulen aus ganz Deutschland haben mit unterschiedlichen Fachbeiträgen zu einem informativen und abwechslungsreichen Fortbildungstag beigetragen. Acht Schüler des Kurses 2015 zeigten, dass sie, kurz vor ihrer Abschlussprüfung im Sommer dieses Jahres, bereits absolute Spitze sind. Das von den Schülern ausgearbeitet Thema „Alarm im Darm, EHEC“ wurde nicht nur fachlich hervorragend ausgearbeitet, sondern auch durch eine sehr ansprechende Präsentation mit viel Applaus belohnt. Am 01. März 2018 haben die Schüler ihren Vortrag noch einmal auf dem Jahressymposium der IGLD in Frankfurt gehalten.

Examen

Strahlende Gesichter zum erfolgreich abgeschlossenen Examen für
Medizinisch Technische Laboratoriumsassistenten (MTLA)

"Ohne MTA keine Diagnostik, ohne Diagnostik keine Therapie"

MTLA führen selbstständig und eigenverantwortlich die notwendigen
laboratoriumsmedizinischen Untersuchungen durch, die von Ärzten für die
Krankheitserkennung, -behandlung und -vorsorge benötigt werden.

Mit sehr gutem Erfolg haben 24 Schülerinnen und Schüler vom Kurs 2015
ihr Ausbildungsziel erreicht. Hinter Ihnen liegen 3 Jahre Ausbildung mit
insgesamt 4400 Ausbildungsstunden.

Auf Grund der hervorragenden Berufsperspektiven können alle Schülerinnen
und Schüler direkt ins Berufsleben starten.

 

 


Zugangsvoraussetzungen

  • Fachoberschulreife
  • Englischunterricht bis zur Fachoberschulreife
  • Gute Kenntnisse in den naturwissenschaftlichen Fächern
  • Gesundheitliche Eignung zur Ausübung des Berufes

Anmeldeverfahren


Leitung

 

Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. Helge Karch
T: +49 251 83-55361 

 

Maria Heeren  (Leitende Lehrerin)

T: +49 251 83 56417
E-mail: maria.heeren(at)­ukmuenster(dot)­de

Sekretariat

 

Carmen Brüning
T: +49 251 83-56419
F: +49 251 83-58428
E-mail: carmen.bruening[at]ukmuenster.de


T-Labor: +49 251 83-55248
T-Büro: +49 251 83-52575

Elke Schefzick
Elke.Schefzick(at)­ukmuenster(dot)­de

Julia Scherber
Julia.Scherber(at)­ukmuenster(dot)­de

Melanie Lennerz
T-Labor: +49 251 83-58642
T-Büro: +49 251 83-58329
Melanie.Lennerz(at)­ukmuenster(dot)­de


T-Labor: +49 251 83-52576
T-Büro: +49 251 83-58970 oder +49 251 83-58329

Christina Adam
Christina.Adam(at)­ukmuenster(dot)­de

Stefanie Kühle
Stefanie.Kuehle(at)­ukmuenster(dot)­de

Ramona Röttger
Ramona.Roettger(at)­ukmuenster(dot)­de

 

                                                                             
 

 


T-Labor: +49 251 83-56461
T-Vorbereitung: +49 251 83-51099

Doris Funcke-Groneberg
Doris.Funcke-Groneberg(at)­ukmuenster(dot)­de

Beatrix Mensing
Beatrix.Mensing(at)­ukmuenster(dot)­de

Dr. Katrin Bäumer
Katrin.Bäumer@ukmuenster.de 

Barbara Lambrecht
Barbara.Lambrecht(at)­ukmuenster(dot)­de

 
T-Labor: +49 251 83-56461
T-Büro: +49 251 83-51099

Beatrix Mensing
Beatrix.Mensing(at)­ukmuenster(dot)­de

Julia Scherber
Julia.Scherber(at)­ukmuenster(dot)­de


Dr. Gabriele Prior

T-Büro: +49 251 83-56462
Gabriele.Prior(at)­ukmuenster(dot)­de


Die schwerpunktmäßigen Hauptfächer der MTLA Ausbildung sind:


Die Hämatologie ist die Lehre vom Blut und seinen Erkrankungen. Das Fach ist in drei Teilgebiete gegliedert.

Die morphologische Hämatologie befasst sich mit den Blut- und Knochenmarkzellen. Zahlreiche Erkrankungen führen zu charakteristischen Veränderungen der Zellen. Mit verschiedenen Untersuchungsmethoden, wie z.B. der Zellzählung, verschiedenen Färbeverfahren und mikroskopischen Zellbeurteilungen lassen sich diese Veränderungen analysieren.

Um Blutgruppen, Antigene und Antikörper geht es im Bereich Immunhämatologie. MTLA prüfen in diesem Bereich ob das Blut eines Spenders für den Empfänger verträglich ist und typisieren menschliches Gewebe, z.B. vor einer Organstransplantation.

In der Hämastaseologie wird das Zusammenspiel von Gerinnungsfaktoren und Blutplättchen zu betrachtet. Hier gilt es das Verbluten des Patienten bei Verletzung eines Gefäßes zu verhindert. Ebenso ist eine erhöhte Gerinnungsfähigkeit des Blutes ein Risiko für den Patienten, da es zu lebensbedrohlichen Thrombosen kommen kann.


Die Histologie, die Lehre von den Geweben, befasst sich mit dem Aufbau, der Struktur und der Funktion der einzelnen Gewebe und Organe. MTLA untersuchen Gewebe, das z.B. im Zuge einer Operation entnommen wurde. Die Gewebeproben werden mit jeweils spezifischen Techniken und Methoden fixiert, geschnitten und gefärbt. Die zugehörige Immunhistologie befasst sich mit Antigen-Antikörperreaktionen, die am Gewebeschnitt durchgeführt werden. Durch verschiedene Markierungen werden diese Reaktionen sichtbar gemacht und kommen so in der Tumordiagnostik zum Einsatz. Das Erkennen und das Beurteilen sowohl gesunder als auch krankhaft veränderter Organe ist ein weiterer wichtiger Teil der Ausbildung.


In der Krankenversorgung sind Diagnosen ohne klinisch-chemische Untersuchungen undenkbar. Dabei werden in Körperflüssigkeiten (z.B. im Blutplasma) Stoffwechselprodukte, Hormone, Enzyme, Tumormarker aber auch Drogen und vieles mehr qualitativ und quantitativ bestimmt. Nicht nur in der Diagnose, auch in der Therapie und Vorsorge sind diese Werte von entscheidender Bedeutung. Gerade in der Alltagsroutine werden heute vielfach computergesteuerte Analyseautomaten eingesetzt. Ihre Handhabung erfordert sowohl technischen Sachverstand, als auch fundierte chemische Kenntnisse. Daneben setzen viele Untersuchungsmethoden manuelles Geschick voraus.

Die Mikrobiologie ist die Lehre von den Kleinstlebewesen. Durch den Nachweis und die genaue Identifizierung solcher Mikroorganismen diagnostiziert man beim Menschen Infektionskrankheiten. Die Mikrobiologie gliedert sich in die fünf Bereiche:

Bakteriologie
Aus dem Patientenmaterial lassen sich die Bakterien auf künstlichen Nährböden anzüchten, diagnostizierten und für eine gezielte Therapie Empfindlichkeitsprüfungen durchgeführt.

Virologie
Viren sind lichtmikroskopisch nicht sichtbare Zellparasiten. Sie werden daher elektronenmikroskopisch oder in lebenden Zellkulturen nachgewiesen.

Mykologie
Pilze (Schimmelpilze, Hautpilze, Hefen) können mikroskopisch betrachtet, auf künstlichen
Nährböden angezüchtet und biochemisch differenziert werden.

Serologie
Gegen viele Infektionskrankheiten bildet der Mensch Abwehrstoffe. Diese können aus dem Serum oder Liquor nachgewiesen werden.

ParasitologieSchwere Infektionskrankheiten werden auch durch Würmer (z.B. Bandwürmer) und Protozoen (z.B. Malaria) hervorgerufen. Das parasitologische Untersuchungsmaterial wird hauptsächlich mikroskopisch untersucht.


Die Molekularbiologie ist eine junge Wissenschaft, die sich mit den molekularen und genetischen Grundlagen des Lebens beschäftigt. Man bedient sich hierzu einer Vielzahl neuer und moderner Methoden, wie der Polymerase-Ketten-Reaktion, der Gensonden-Technik oder der Insitu-Hybridisierung. Mithilfe dieser unterschiedlichen Labormethoden werden genetische Informationen entschlüsselt, sowie Veränderungen am genetischen Material lokalisiert. In der klinischen Praxis wird die Molekularbiologie vor allem diagnostisch eingesetzt z.B. histologisch in der Tumordiagnostik, hämatologisch zur Erkennung von Bluterkrankungen oder mikrobiologisch zur Identifizierung von Bakterien. Aber auch für die Therapie von Erkrankungen spielt die Molekularbiologie eine Rolle. Die Molekularbiologie ist ein noch relativ neues Arbeitsfeld, aber aus der MTLA-Ausbildung nicht mehr wegzudenken.


In der Zytologie, der Zellenlehre, stehen einzelne Zellen im Mittelpunkt. Zytologisch tätige Assistenten/innen unterstützen Ärzte, die sich mit krankhaften Veränderungen von Zellen beschäftigen. Bei den Krebsvorsorge-Untersuchungen werden Abstriche vom Gebärmutterhals entnommen, mit bestimmten Fixations- und Färbemethoden bearbeitet und mikroskopisch untersucht. Damit können frühzeitig veränderte Zellen erkannt werden.

Zusatzqualifikation Zytologie 
Die MTLA-Schule Münster hat seit Jahren in die Ausbildung zur MTLA eine vertiefte Ausbildung in Zytologie integriert. Das heißt, dass die MTLA-Schüler/-innen in Münster innerhalb ihrer Ausbildung einen Intensivkurs in Zytologie absolvieren, der mit einer Prüfung endet, die auf dem Niveau der durch die kassenärztliche Bundesvereinigung vorgeschriebenen Prüfung für zytologisch tätige Ärzte durchgeführt wird. Bei Bestehen dieser Prüfung erhalten die MTLA-Schüler ein schulinternes Zytologie-Zertifikat, welches sie qualifiziert, nach vollständig bestandenem MTLA-Examen z.B. in Instituten für Zytologie, Instituten für Pathologie oder in zytologisch ausgerichteten gynäkologischen Einrichtungen tätig zu werden. Mit dieser Zusatzqualifikation haben die bei uns ausgebildeten MTLA die Möglichkeit, nach 18 Monaten zytologischer Tätitgkeit als Zytologische/r Assistent/in zu arbeiten. Damit eröffnet sich ihnen ein erheblich erweitertes Spektrum in ihrer späteren beruflichen Tätigkeit.


Die MTLA-Schule ist dem Universitätsklinikum Münster angegliedert und existiert seit 1926. Damit schaut die Schule auf eine lange Tradition qualifizierter Ausbildung zurück.

Doch auch der Blick nach vorn kommt nicht zu kurz: An der MTLA-Schule Münster sind die aktuellen Entwicklungen in der Medizin, Forschung und Lehre stets im Fokus des Interesses und selbstverständlich Teil der Ausbildung. Eigenverantwortliches Handeln kennzeichnet die berufliche Tätigkeit von MTLA in allen Bereichen. Mit neuen Unterrichtsmethoden fordern und fördern wir die Eigenarbeit und Persönlichkeitsentwicklung der Schüler.

Qualifiziertes und engagiertes Lehrpersonal begleitet zusammen mit den jeweiligen externen Laboren die Schüler auf Ihrem Weg zum erfolgreichen Abschluss der MTLA-Ausbildung.

Die Berufsperspektiven sind allgemein sehr gut – so gut, dass in der Regel. alle Schüler mit dem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung bereits eine Anstellung gefunden haben. Jedes Jahr übernimmt auch das UKM einige Absolventen. Durch die Zusatzqualifikation Zytologie, die bei uns erworben werden kann, stehen den Absolventen zudem erweiterte Möglichkeiten bezüglich ihrer beruflichen Tätigkeit offen.

Gute Gründe, eine Ausbildung an unserer Schule zu absolvieren:

  • Moderne Schule mit sehr gut ausgestatteten schuleigenen Laboren
  • Keine Semestergebühr (einmalige Entgeltpauschale: 300 Euro)
  • Besondere Zusatzqualifikation Zytologie
  • Zugang zur medizinischen Bibliothek
  • Zugang zur Cafeteria des UKM
  • Unterbringung im UKM-eigenen Wohnheim möglich UKM IM
  • Beruf mit exzellenten Zukunftsperspektiven
 
 
 
 

Kontakt

Schule für Medizinisch-Technische Laboratoriumsassistenten                                                                            

Leitende Lehrerin
Maria Heeren
                                                                                             
Robert-Koch-Str. 31
48149 Münster  

T +49 251 83-56417 oder -56419 (Sekretariat)
F +49 251 83-58428    
mtla-schule(at)­ukmuenster(dot)­de
mtlaschule.ukmuenster.de

Gesetzliche Grundlagen

Die Ausbildung wird geregelt durch das MTA-Gesetz.
(Bundesgesetzblatt Jahrgang 1993 Teil 1; Seite 1402- 1406)