Funktionelle Genomik – Von genetischen Assoziationen zu neurobiologischen Erkenntnissen in der Psychiatrie
Unsere Forschungsgruppe widmet sich der Entwicklung neuer Ansätze, um die genetischen Grundlagen komplexer Erkrankungen, insbesondere psychiatrischer wie Schizophrenie und bipolare Störungen, besser zu verstehen.
Zwar liefern GWAS (genomweite Assoziationsstudien) wichtige Hinweise, doch wir gehen einen Schritt weiter: Wir setzen die genetischen Erkenntnisse in neurobiologische Zusammenhänge um, um die Mechanismen hinter diesen Erkrankungen zu entschlüsseln.
Ein zentrales Anliegen unseres Teams ist es, diese wissenschaftlichen Erkenntnisse schnell in die klinische Praxis zu übertragen. Unser Ziel ist es, die Behandlungsmöglichkeiten für Patient*innen zu verbessern, die Ursachen von Therapieresistenz besser zu verstehen und neue molekulare Zielstrukturen für die Entwicklung innovativer Medikamente zu identifizieren.
Hierzu nutzt unser Labor für funktionelle Genomik in der Psychiatrie eine kombinierte experimentelle und computergestützte Strategie. Unser Ziel ist es, die polygene Risikoarchitektur zu erforschen, die den Entstehungsprozess und den Verlauf dieser Krankheiten beeinflusst. Dazu untersuchen wir die molekularen Mechanismen, die zur Entwicklung, Progression und Therapieresistenz beitragen.
Kontakt

Univ.-Prof. Dr. rer. nat. Michael J. Ziller

Daniela Heil
Assistenz Klinikdirektor
Kontakt

Kerstin Ulrich
Assistenz Klinikdirektor
Kontakt
Klinik für Psychische Gesundheit
Albert-Schweitzer-Campus 1
Gebäude A9
48149 Münster
