Neurophysiologie – Vom EEG-Muster zur individuellen Depressionstherapie
Wie andere psychiatrische Erkrankungen geht auch Depression mit Veränderungen der Gehirnaktivität einher, die sich im Elektroenzephalogramm (EEG) messen lassen. Die Untersuchung dieser Veränderungen kann zur Entwicklung individueller Biomarker für die Schwere der Erkrankung und das Ansprechen auf die Therapie führen.
Neben etablierten Psychopharmaka setzen wir bei der Behandlung von Depressionen auch Neuromodulationsverfahren wie Esketamin, Elektrokrampftherapie, repetitive transkranielle Magnetstimulation und Vagusnervstimulation ein. Dabei untersuchen wir den Zusammenhang zwischen Verträglichkeit und Wirksamkeit dieser Therapien sowie Veränderungen im EEG und im Labor. Mithilfe dieser multimodalen Daten wollen wir personalisierte Prädiktoren des Behandlungserfolgs finden.
Hypothesen, die sich aus klinischen Untersuchungen ergeben, überprüfen wir in Zusammenarbeit mit anderen Arbeitsgruppen mechanistisch auf neuronaler Einzelzell- und lokaler Netzwerkebene ex vivo im Mausmodell oder in der Zellkultur. Die dadurch gewonnenen Erkenntnisse über die Pathophysiologie der Depression können wiederum zu neuen, personalisierten Behandlungsansätzen beitragen.
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Dr. Dimitri Hefter

Daniela Heil
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Klinik für Psychische Gesundheit
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