Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Endometriose-Zentrum Stufe III


Diagnostik und Therapie der Endometriose ist zu einem überregional bekannten und bedeutenden Schwerpunkt der Frauenklinik am UKM geworden. Die Zertifizierung der Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe zum Endometriose-Zentrum der Stufe III wurde von der Stiftung Endometriose-Forschung, der Europäischen Endometriose Liga und der Endometriose Vereinigung Deutschland e. V. vorgenommen.

Die Zertifizierung der Stufe III entspricht der höchsten zu erreichenden Qualitätsstufe und belegt, dass das Zentrum über weit reichende medizinische Kompetenz verfügt und strenge Kriterien, Richtlinien und Verfahren in Bezug auf Diagnostik und Behandlung der Endometriose einhält.

Die Fluoreszenzdiagnostik im Rahmen der Bauchspiegelung ist eine dieser innovativen Entwicklungen in unserer Klinik.

Leistungsspektrum

  1. Was ist Endometriose
  2. Behandlungsmöglichkeiten der Endometriose

Veranstaltungen / Informationen

Ressourcenaktivierung und Autogenes Training bei Endometriose

Die gutartige Frauenerkrankung Endometriose lässt sich nicht allein durch ihre körperlichen Beschwerden beschreiben. Häufig hat diese Auswirkungen auf das Seelen-, das Familien- und das Berufsleben und verringert so die Lebensqualität. Wir haben für Sie das Konzept "Ressourcenaktivierung und Autogenes Training bei Endometriose" erarbeitet, welches Ihnen Hilfe zur Selbsthilfe geben kann.

Alle weiteren inhaltlichen Informationen erhalten Sie hier:

Termine:
die Kurstermine für die ersten 6 Kurse erhalten Sie hier:

Endometriose-Forschung am UKM

MOMENDO-EU-Projekt: UKM forscht zum Thema Endomtriose
Endometriose ist eine chronische entzündliche Erkrankung, die 6-10% der Frauen im reproduktiven Alter betrifft. Es ist verbunden mit Beckenschmerzen, schmerzhaften Perioden, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr und Subfertilität. Die sozioökonomischen Auswirkungen der Endometriose sind beträchtlich. Die aktuelle WERF-EndoCost-Studie (eine weltweite Krankheitskostenstudie) berichtete, dass die Endometriose die Arbeitsproduktivität bei 51% und die Beziehung bei 50% der Frauen mit Endometriose negativ beeinflusste. Aktuelle Behandlungsmöglichkeiten umfassen invasive und wiederholte Operationen oder eine hormonelle Suppression mit signifikanten Nebenwirkungen analog zu einer vorzeitigen Menopause.

Herr Univ.-Prof. Dr. med. L. Kiesel, Direktor der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe und Herr Prof. Dr. M. Götte, Leiter des Forschungslabors, zum Thema "Endometrioseforschung" im Interview. Sehen Sie hier.

 

Von dieser Krankheit ist jede zehnte Frau betroffen. Und fast niemand spricht darüber - Endometriose ist ein schwieriger Fall - Herr Dr. med. Sebastian D. Schäfer, Leitender Oberarzt der Frauenklinik des Universitätsklinikums Münster im Interiew

Wir wissen bisher weder, wie die chronische Krankheit genau entsteht, noch gibt es eindeutige Symptome, die sie verraten. Und selbst wenn es einen Befund gibt, lässt sich nur schwer eine Prognose für den weiteren Verlauf stellen.

Trotzdem können wir einiges mit Sicherheit sagen. Also der Reihe nach: Das Endometrium – die Gebärmutterschleimhaut – ist grundsätzlich nicht problematisch. Im Gegenteil: Sie ist elementarer Teil des weiblichen Zyklus. Sie baut sich immer wieder auf und blutet während der Periode ab, wenn sich keine befruchtete Eizelle in ihr einnistet.

Schmerzen entstehen allerdings, wenn Gewebe, das der Gebärmutterschleimhaut ähnelt, an Stellen außerhalb der Gebärmutterhöhle sitzt. Diese sogenannten Endometriose-Herde sitzen dann beispielsweise an den Eierstöcken, am Darm oder der Blase und verursachen häufig Beschwerden wie Unterleibskrämpfe, Rückenschmerzen oder Übelkeit ... lesen Sie hier den vollständigen Artikel aus www.perspetive-daily.de

Wir halten Sie weiterhin auf dem Laufenden....

 

 
 
 
 

KONTAKT


Endometriose-Sprechstunde
(Ebene 05 West)

Ihre Ansprechpartner:
Prof. Dr. med. L. Kiesel
OA Dr. med. S. Schäfer

Anmeldung:
Hildegard Dirks-Haubrock

Terminvergabe:
Mo. - Fr. 09:00 - 15:00 Uhr

Sprechzeiten: n. V.

Telefon: +49 (0)251 / 83 - 48015