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Klinik für
Frauenheilkunde
und Geburtshilfe

Gynäkologische Onkologie | Ihre Behandlung am Universitätsklinikum Münster

Die Behandlung gynäkologischer Krebserkrankungen ist ein zentraler Bestandteil der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am UKM. Das Leistungsspektrum umfasst die Diagnostik, Therapie und Nachsorge maligner Erkrankungen der weiblichen Geschlechtsorgane.

Neben dem Mammakarzinom werden insbesondere Tumorerkrankungen der Gebärmutter, der Eierstöcke sowie des äußeren Genitals behandelt.

Forschen & Heilen – Neue Wege in der Diagnostik und Therapie von Eierstock- und Gebärmutterkrebs

Onkologische Sprechstunde

Terminvergabe: 
Mo-Fr: 8.00-12.00 Uhr und 13.00-15.30 Uhr
Sprechzeiten: 
nach Vereinbarung
+49 251 83-48015

UKM Frauenklinik | Lars Hanker

Univ.-Prof. Dr. med. Lars Hanker

Direktor der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Krankheitsbilder

Das Behandlungsspektrum umfasst unter anderem:

  • Brustkrebs (Mammakarzinom)
  • Gebärmutterkörperkrebs (Endometriumkarzinom)
  • Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom)
  • Uteruskarzinome
  • Eierstockkrebs (Ovarialkarzinom)
  • Vulvakarzinom
  • Vaginalkarzinom
  • Sarkome der weiblichen Genitalorgane

Diagnostik

Ziel der Diagnostik ist die möglichst frühzeitige Erkennung maligner Erkrankungen sowie die exakte Einordnung auffälliger Befunde.

Bestandteile der Basisdiagnostik sind:

  • Anamnese und ärztliches Gespräch
  • Klinische Untersuchung der Genitalorgane
  • Zytologischer Abstrich (Muttermund)
  • Tastuntersuchungen (Brust, Gebärmutter, Rektum)

Bei auffälligen Befunden erfolgen weiterführende Maßnahmen, insbesondere:

  • Gewebeentnahme (Biopsie)
  • Konisation
  • ergänzende bildgebende und labordiagnostische Verfahren

Therapie

Die Behandlung erfolgt leitliniengerecht und interdisziplinär in enger Zusammenarbeit mit angrenzenden Fachdisziplinen, insbesondere:

  • Internistische Onkologie
  • Strahlentherapie
  • Chirurgie
  • Pathologie
  • Urologie

Auf Grundlage der diagnostischen Befunde wird für jede Patientin ein individueller Therapieplan erstellt. Dieser kann folgende Verfahren umfassen:

  • Operative Therapie
  • Systemische Therapie (z. B. Chemotherapie)
  • Strahlentherapie
  • Hormontherapie

Die Therapieplanung erfolgt in interdisziplinären Tumorkonferenzen.

Spezielle Krankheitsbilder und Verfahren

Ovarialtumoren stellen eine heterogene Gruppe dar und werden häufig im Rahmen von Routineuntersuchungen diagnostiziert. Die Einteilung in Risikogruppen erfolgt anhand klinischer und apparativer Befunde.

Die Therapie richtet sich nach dem individuellen Risiko:

  • Minimal-invasive Entfernung bei benignen Tumoren
  • Offenes operatives Vorgehen bei Verdacht auf Malignität
  • Ziel bei malignen Tumoren ist die vollständige Tumorresektion

Gebärmutterhalskrebs ist in frühen Stadien sowie in fortgeschritteneren Stadien behandelbar. Die Therapie erfolgt stadienabhängig und kann operative sowie kombinierte radioonkologische Verfahren umfassen.

Ein Schwerpunkt liegt in der Prävention und Behandlung von Vorstufen. Hierzu gehören:

  • HPV-Diagnostik
  • Kolposkopie mit bildgebender Dokumentation
  • Exzisionsverfahren (LEEP)
  • Laserverfahren in ausgewählten Fällen

Gebärmutterkörperkrebs weist bei frühzeitiger Diagnosestellung eine günstige Prognose auf. Standardtherapie ist die operative Entfernung der Gebärmutter und Adnexe.

Besondere Erfahrung besteht in der Behandlung von Patientinnen mit erhöhtem Operationsrisiko sowie relevanten Begleiterkrankungen.

Psychoonkologische Betreuung

Die psychoonkologische Betreuung ist integraler Bestandteil des Behandlungskonzeptes. Sie berücksichtigt die psychischen und sozialen Auswirkungen einer Krebserkrankung.

Ziel ist die Unterstützung von Patientinnen bei der Krankheitsverarbeitung sowie im Umgang mit belastenden Situationen während Diagnostik und Therapie. Die Angebote werden individuell abgestimmt und können bei Bedarf auch Angehörige einbeziehen.

Forschung

Die gynäkologische Onkologie ist eng mit wissenschaftlicher Forschung verbunden. Schwerpunkte liegen unter anderem in den Bereichen:

  • psychosoziale Aspekte von Krebserkrankungen
  • Krankheitsverarbeitung und Lebensqualität
  • Weiterentwicklung diagnostischer und therapeutischer Verfahren

Neue Erkenntnisse werden kontinuierlich in die klinische Versorgung integriert.

Ihre Ansprechpersonen für Gynäkologische Onkolgie

UKM Frauenklinik | Lars Hanker

Univ.-Prof. Dr. med. Lars Hanker

Direktor der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Dr. med. Ralf Witteler

Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe
Schwerpunkt gynäkologische Onkologie
Zentrumskoordinator UKM Gynäkologisches Krebszentrum
Leiter der Studienzentrale Gynäkoonkologie
Leiter der Tagesklinik Gynäkoonkologie